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Tuesday, 29. September 2020
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Tagebuch Veruca
2007-12-20 20:01
Wiedersehen in Howards End, E.M. Forster


Helen Schlegel verliebt sich auf dem Landsitz Howards End der Familie Wilcox in den jüngsten Sohn Paul. Doch schon bald merken die beiden jungen Leute, dass die erste Verliebheit eine dumme Idee war und dass sie eigentlich gar nicht zusammen passen. Helen kehrt zu ihrer Schwester Meg nach London zurück, wo sie gemeinsam mit ihrem kränkelnden Bruder Tibby leben. Beim Konzert lernen die Schwestern Schlegel schließlich einen jungen Mann kennen, der aus ärmlichen Verhältnissen stammt. Da sie die Meinung vertreten, dass alle Menschen gleich sind und dass den Ärmeren geholfen werden muss, versuchen sich die beiden Schwestern - ohne Erfolg - mit dem jungen Mister Bast anzufreunden.
Nach dem Tod von Misses Wilcox beschließen Meg und Mister Wilcox zu heiraten. Aber auch die beiden Brautleute müssen schnell erkennen, dass sie unterschiedliche Ansichten haben und eigentlich nicht zusammen passen. Als Meg auf ihre inzwischen schwangere, aber unverheiratete Schwester trifft, entschließt sie sich, mit ihr nach Deutschland zu gehen und dort zu leben, aber alles kommt anders, als es die beiden Schwestern planen.

Bei dem Roman hatte man ein wenig das Gefühl, dass einem die Gesellschaft vorgeführt werden soll. Die Schwestern Schlegel werden als moderen und interessierte Frauen der traditionsverbundenen Familie der Wilcox gegenübergestellt. Gleichzeitig scheint das Buch aber auch vor Literatur und Aussagen über den Sinn und Zweck der Literatur und der Kunst allgemein nur so zu strotzen.
Ich fand den Roman sehr gut und flüssig zu lesen. An manchen Stellen vielleicht etwas langatmig, aber durchaus lesenswert!

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2007-12-20 20:01