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Tuesday, 29. September 2020
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Tagebuch Veruca
2007-12-19 18:55
Fräulein Christine, Mircea Eliade
Egor, ein junger Maler und Professor Nazarie sind in dem beinahe leerstehenden Gutshof der Familie Moscu zu Gast. Während die Mutter und Herbergsleiterin Frau Moscu eigenartig abwesend wirkt, sind ihre beiden Töchter umso lebendiger. Von Anfang an erzählen sie die Geschichte ihrer Tante, des Fräulein Christines und drängen bald den Maler dazu, sich das Bildnis, das von Christine im Haus aufgehoben wird, anzuschauen. Auf Egor und Professor Nazarie wirkt das Bild eigenartig lebendig, fast, als hätte Christine die beiden Männer angelächelt.
Obwohl Christine schon seit vielen Jahren tot ist, scheint sie unablässig präsent. Die jüngere der beiden Töchter spricht ständig von ihr und auch von Begegnungen mit der Verstorbenen. Als dann noch die ältere Tochter, inzwischen mit dem jungen Maler verlobt, erkrankt und dieser in seinen Träumen unheimliche Begegnungen mit der Verstorbenen hat, versuchen Egor und Professor Nazarie dem Gehejmnis, das die Familie umgibt, auf die Schliche zu kommen.

Das Buch erzählt auf eine absolut andere Art und Weise eine Vampirgeschichte. Mircea Eliade deutet viele Elemente um, beschreibt Träume und surreale Situationen. Die Geschichte lässt sich wunderbar lesen und ist, meiner Meinung nach, sehr empfehlenswert. Leider ist das Buch nur noch gebraucht erhältlich.

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2007-12-19 18:55