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Tagebuch tcergotouch
2003-11-12 01:46
ich kann wieder lachen! Salsa-Erfahrunge
Heute hatte ich ein interessantes Erlebnis:
Nach den Kummertagen und dem Ärger mit meiner noch-nicht-Ex, also dem Streit um die letzten Liebesbeweise, kam mir der Gedanke, wie wäre es, wenn ich mich einfach nciht mehr auf die Suche nach einer Begleiterin mache, sondern nur so im Leben bin, selbst zufrieden, mit mir glücklich, so wie ich bin und trotzdem blauäugig in vielen Phasen meines Lebens.

Dieser Gedanke beflügelte meine Seele auf eine neue angenehme Weise, sodaß ich eines sofort merkte: Die Madonnen waren vom Thron geholt, denn ich brauchte sie ja nicht mehr. Die Heiligen Frauen um mich herum, welche ich nie angesprochen hätte, waren nun erreichbar für nette Plaudereien und angenehme Gespräche. Weil:
Ich wollte ja nur meinen Spaß haben - mehr nicht! Es kam, was kommen muß in solch einer Situation. Ich hatte die nettesten Frauen im Arm und tanzte den halben Abend mit den schönsten und besten Tänzerinnen. Ein Freund, welcher sich um seine Liebste kümmerte, war mir ebenso kein Hindernis, wie die üblichen Baggermeister, welch esich um ihre Auserwählte bemühten. Ich hatte freien Zugang zu den Menschen und mir war es auch nicht wichtig, den ganzen Abend bei einer Frau stehen zu bleiben. Ich genoß die Friedfreudigkeit und meine eigene Harmonie. Es war wie im Bilderbuch. Wenn ich das vorher begriffen hätte, mein Leben hätte sicherlich anders verlaufen können, als es bis jetzt so gekommen ist. Das Alleinsein wird akzeptiert, bzw. zur Grundlage für ein selbstgesteuertes Sein, Dasein notwendig und alles, was ich tue, mache ich in Fröhlichkeit und kann es mit anderen teilen.

Es ist ein interessanter Gedanke, sich für ein Leben alleine zu entscheiden und doch mitten unter die anderen Menschen zu gehen. Doch nicht mehr als Coabhängiges Hündchen, sondern als freier Mensch, der unabhängig der Zuneigung anderer sein Glück findet und sich bestens amüsiert - egal, was die andern wollen!

Sicher, ich bin Zeit meines Lebens im Leid gewesen, weil cih keine Freundin hatte. Doch nun ist es so, daß ich es genieße, alleine zu sein. Ich kann es genießen, weil ich nicht alleine bleibe. Ich bewege mich unter die andern. Ich sperre mich nicht mehr aus. Nur weil ich alleine bin, brauche ich noch lange nicht einsam und verlassen mein Leben zu fristen. Wenn ich diesen Shritt bewältige, habe ich einen Riesenvorsprung vor so manchem, der sich des Abends in den Kneipen rumdrückt und alles daraan gibt, nu ja nicht alleine zu bleiben.
So kann mir das Leben gefallen. Was ich noch gar nicht alles begriffen habe, istdie Energie, welche ich spare, welche ich nun gewinnbringend in andere Projekte, welche MIR zu Nutze sind investieren. Ich brauche nicht mehr in Freundschaften, welche sich später doch als nichtig rausstellen zu investieren, sondern ich investiere in MEINE FREUDE und in MEIN LEBEN !

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