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Sunday, 16. May 2021
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Tagebuch PetraM
2021-05-04 10:29
Mo. 03. Mai 2021

Am Montag fand ich es schön, dass ich aufgrund des Sturms sofort die Zusage bzw. "Genehmigung" bekommen habe, heute, also am Dienstag einen Tag Home-Office machen zu dürfen. 


Corona hin oder her - Ein paar positive Seiten hat diese Zeit halt dennoch. 


Das Home-Office gehört dazu. 


Also zum einen finde ich es halt schön, dass ich inzwischen überwiegend alleine im Büro hin. Mal, im Wechsel, den einen oder anderen Kollegen sehe, aber im Vergleich zu früher ist es dort jetzt immer so richtig schön ruhig. Das genieße ich Tag für Tag so richtig. 


Ja, und für den "Fall der Fälle", wenn, so wie heute, das Wetter zum Beispiel mal verrückt spielt, dann ist das Home-Office gar kein Problem. 


Bis vor etwa 2 Jahren musste man dafür extra einen Antrag stellen. Wenn man z. B. familiäre Gründe hatte. Aber Heutzutage ist es (nur durch Corona) völlig normal geworden. 


Auch wenn ich meinen normalen Alltag im Büro liebe und immer bevorzugen würde, hin und wieder, in solchen Ausnahmefällen, ist das Home-Office trotzdem genial und ideal.


Früher hatten nur wenige Kollegen/Kolleginnen ein Laptop für solche Fälle. Inzwischen hat jeder eines. 


Ja, nichts im Leben ist nur positiv oder nur negativ. Alles hat irgendwelche Vor- und Nachteile.


Und das mit dem Home-Office, dafür überhaupt die Möglichkeit zu haben, es ohne Probleme (ohne schriftlichen Antrag usw.) durchführen zu können, das finde ich schon total gut. 


Auch bezüglich des Handgebens. Bei der Begrüßung immer die Hand schütteln zu müssen.


Bei vielen Menschen ist das ja kein Problem. Die meisten Menschen kennt man ja auch. 


Aber im Laufe der Jahre hat man ja auch viele Menschen kennengelernt, also damit meine ich auch "Vertreter" (Versicherungen), Verkäufer usw., die einem vielleicht nicht so sympathisch waren. Wer weiß, welchen Kunden sie vor einem hatten, wem sie zuvor die Hand gegeben hatten.


In solchen Fällen fand ich es schon eher unangenehm.


Ja, auch dafür finde ich die Corona-Zeit eher positiv. Später kann man "engen" bzw. netten Menschen ja wieder die Hand geben. Wie man mag. Aber im Grunde finde ich es jetzt angenehmer, nicht jeden (fremden) Menschen direkt berühren zu müssen. Ein freundliches Lächeln und Nicken tut es auch. Direkter Körperkontakt muss nicht immer sein. 


Am Montag habe ich mich darüber gefreut, dass mein Gewinn, der Gutschein (von unserer Hauptverwaltung) angekommen ist. 


Dabei ein persönliches Schreiben, also dass sie mir dazu gratulieren. 


Wir haben eine Art kleine interne "Zeitschrift", die regelmäßig rauskommt. Also nur innerhalb unserer Versicherung. 


Es wäre schön, wenn ich mit dem Gutschein ein Selfie machen würde, das dann in der nächsten Zeitschrift erscheinen würde.


Nun gut, Selfies an sich sind so gar nicht meine Sache. Seitdem ich mein Handy (das Smartphone) habe, habe ich 3 Selfies gemacht. 


Wir wollen jetzt bis zum Wochenende warten, dann soll das Wetter (hoffentlich) wieder etwas besser werden. Dann gehen wir raus, also "suchen" einen schönen Hintergrund (Natur, Bäume) und dann macht mein Freund von mir dafür (bzw. mit dem Gutschein) ein schönes Foto.


Wenn schon Foto, dann möchte ich mir darauf wenigstens auch gefallen.


Ich habe so einige blöde, negative Fotos, auf denen ich echt doof gucke (auch Auge zu usw.) oder total blöd grinse. Ernst gucken sieht auf Fotos doof aus, aber übertriebenes Grinsen sieht auch nicht besser aus. 


Ja, wenn schon, denn schon, wenn mich darauf (bzw. in dieser internen Zeitung) schon einige Personen sehen, dann machen wir dafür wenigstens ein schönes Foto. 


Ich habe auch schon ein paar Ideen, welches sportliches Zubehör ich mir dafür kaufen werde. Aber darüber werde ich hier erst schreiben, wenn ich es dann wirklich habe. Noch sind es halt nur Ideen und Vorstellungen. Mal sehen, was ich dort (online) so alles finden werde. 


Am Montag Abend hatte ich mit dem Zug so richtig Pech. 


Umso mehr genieße ich diesbezüglich den heutigen Tag, dass ich mir bezüglich Zügen keine Gedanken machen muss.


Mein Zug fuhr pünktlich los. Die Hälfte der Strecke verlief ohne Probleme. 


Dann standen wir an einem Bahnhof. Und standen, und standen, und standen....


Eine Türstörung. So einige Durchsagen, dass es in "wenigen Minuten" weiter gehen würde. 


Nun gut, letztendllich standen wir dort 45 Minuten. Der Zug stand dann noch länger dort.


Nach etwa 30 Minuten kam ein anderer Zug, den wir (für meine Richtung) auch hätten nehmen können. Alle stürmten direkt zur Tür. Aber alle Türen waren zu und gesperrt, ließen sich nicht öffnen. Keiner konnte raus. 


Die Stimmung im Zug wurde immer lauter und gereizter.


Ein Mann hat was gegessen, also dafür die Maske abgetan. 


Der Kontrolleur kam vorbei (ja, er hat sich "getraut", trotzdem da durch zu laufen). Das Essen wäre wegen Corona aktuell im Zug verboten. Wenn er die Maske nicht sofort wieder aufsetzen würde, dann müsste er 150 Euro Strafe zahlen.


Der Mann packte das Essen sofort wieder weg und setzte seine Maske wieder auf. 


Ich hatte Durst und inzwischen auch etwas Kopfschmerzen. Aber auf 150 Euro Strafe hatte ich auch keine Lust. Habe also auf das Trinken verzichtet. 


Nach 40 Minuten Wartezeit waren die Türen auf. Da bin ich ausgestiegen. 


Gleich würde ein anderer Zug kommen, den ich auch nehmen konnte. 


Eigentlich auf dem gleichen Gleis (wie unser Zug die ganze Zeit stand). 


Der Zug hatte dann knapp 10 Minuten Verspätung, weil die Bahn es erst organisieren musste, dass dieser nächste Zug auf einem anderen Bahnsteig reinfahren konnte. 


Als dieser Zug dann kam, da sind fast alle aus dem stehenden Zug raus geflitzt und auch in diesen anderen Zug gestiegen. 


Als dieser Zug dann losgefahren ist, da stand der Zug mit den kaputten Türen (geöffnet) immer noch da rum.


Mein Freund hat die ganze Zeit hier am Bahnhof, im Auto sitzend, auf mich gewartet. Ich hielt ihn per Handy immer auf dem Laufenden. 


Nach einer Stunde und 45 Minuten Arbeitsweg war ich dann endlich zu Hause. 


Hunger, Durst und müde.... 


Die Kopfschmerzen bekam ich nach und nach mit Trinken wieder in den Griff. Zudem gab es Suppe (Linsen-Eintopf, den hatte mein Freund am Wochenende selber gemacht), also zusätzliches Wasser. 


Eigentlich wollte ich abends noch meinen Sport durchziehen, aber nach dieser Tortur war ich etwas KO. 45 Minuten mit dieser Stimmung im Zug rumhängen und nicht wissen, wann es endlich weiter geht, das hat mich mächtig geschlaucht. 


Ich habe dann nur noch ein 20 minütiges Krafttraining durchgezogen. Sozusagen das Grundprogramm, das "Pflichtprogramm" (für die Schmerzfreiheit) mit den Basis-Übungen. 


Mit der 6 kg Kugelhantel 15 mal Kettlebell Swing. 


11 Kniebeugen. 


Mit den 4 kg Hanteln 12 Bizeps-Curls.


Mit den 2 kg Hanteln 10 mal Seitheben. 


(Basis-Übung). Gerade Stehen. Das Rubber-Band um die Fußgelenke. Jedes Bein 10 mal gestreckt nach hinten ziehen. 


Auf der Matte:


35 Sek. Plank.


Auf allen Vieren (mit jeder Seite) 11 mal Kickback. 


10 Liegestütze auf Knien.


Arm und gegengleiches Bein strecken. Jede Seite 5 mal. 


11 Sit ups (mit dem Kissen).


10 mal Seitstütze. Unteres Bein angewinkelt, oberes Bein strecken. Auf dem Unterarm liegend. 


Flach auf der Seite liegen, beide Beine strecken. Oberes Bein 10 mal gestreckt anheben.


Beinheben, 11 mal flach auf dem Rücken liegend, mit gestreckten Beinen hoch und runter.


Bicycle. Flach liegen, Beine im rechten Winkel anheben. 10 mal im Wechsel flach über dem Boden strecken. 


Beine aufstellen, seitliches Crunchen, Hand seitlich zur Ferse ziehen. Jede Seite 10 mal. 


Im Stehen 10 mal mit den Füßen Wippen (Fersen hoch, dann Zehe hochziehen).


Ein paar Minuten Dehnen. Insbesondere für die Beine, Oberschenkel, Hüfte und Fersen. Des Weiteren mit dem Katzenbuckel, Übungen für die Schultern usw.

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PetraM Offline

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2021-05-04 10:29