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Sunday, 19. November 2017
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Tagebuch PetraM
2017-03-20 03:04
So. 19. März 2017
Der Sonntag ist ruhig, aber dennoch sehr erfolgreich verlaufen.

Es fing Mittags, so wie meistens an den Sonntagen, mit dem Sport, also dem Training an (über Ostern gibt es eine kleine sportliche Pause, also was das gemeinsame Training betrifft, weil er in den Osterferien im Urlaub ist, dann muss ich es halt mal wieder alleine ein bisschen mehr bzw. öfter durchziehen, den inneren Schweinehund alleine besiegen).

Auch das heutige Training war wieder super gut.

Seitdem habe ich allerdings im unteren Rücken (LWS-Bereich) ein leichtes Ziehen. Wenn ich Pech habe, kommt es von einer falschen Bewegung (was immer mal passieren kann, vielleicht bin ich nach einer Übung auch falsch/zu ruckartig aufgestanden), oder es ist ein leichter Muskelkater, weil ich den unteren Rücken bei einer Übung über längere Zeit sehr bewusst und intensiv flach auf den Boden/auf das Steppbrett gedrückt habe.

Das Training fing im ganzen schon sehr intensiv an. Zum einen leichte Kniebeugen und beim Hochkommen mit einem Bein nach vorne kicken. Auch seitliche Bewegungen des Oberkörpers (alles mit Schwung), Laufen auf der Stelle sowie Liegestütze (also runter in die Liegestütz-Position, die Arme gestreckt halten, die Beine/Knie im Wechsel zur Brust ziehen und wieder gerade hinstellen).

Danach ging es mit dem seitlichen Butterfly (mit 2 kg Hanteln) weiter. Also gerade vorbeugen und die Arme seitlich gestreckt weit nach hinten. Zunächst nur oben ruhig halten. Beim nächsten Durchgang die gleichmäßige Bewegung (also immer wieder seitlich/nach hinten weit hochziehen).

Dann mit der 8 kg Kugelhantel. Gerade Stehen, Kreuzheben (natürlich mit geradem Rücken), Kugelhantel nach unten Richtung Schienbein, wieder hoch kommen und die Arme gestreckt nach oben.

Das ging zwar alles schon mächtig in die Arme, aber bis dahin hat alles noch sehr gut geklappt.

Danach Rudern mit so einem "Expander", also einem "stabilen Gummiseil" an dessen Enden "Griffe" sind. Diese Griffe konnte ich auf jeden Fall besser und stabiler halten, als die offenen Enden von einem Theraband. Diese Idee, damit zu arbeiten (anstelle von einem Theraband), fand ich total super gut. Also gerade Stehen und damit Rudern, die Enden/die Ellenbogen immer wieder weit nach hinten ziehen (er hielt dabei die Mitte vom "Gummiband" fest/auf Spannung). Auch das hat wieder sehr gut geklappt.

Danach wurde es dann sehr schwer. Trotz des jahrlangen Trainings gibt es immer wieder Übungen, die mir bis heute super schwer fallen, die ich bis heute hasse, mit denen ich immer noch total kämpfen muss.

Dazu gehört das einarmige Rudern, wenn ich dabei auf allen Vieren sein soll. Also mit einem Knie auf dem Steppbrett, mit einem Arm auch auf das Steppbrett stützen und mit dem freien Arm dann mit der 5 kg Kugelhantel rudern.

Dabei ist das Rudern an sich weniger das Problem, zwar schwer (mit der Zeit/mit vielen Wiederholungen immer schwerer), aber von der Bewegung her bekomme ich es trotzdem inzwischen gut hin.

Aber dabei folgten wieder sehr viele Korrekturen. Den Körper dabei ruhig halten, also Hüfte gerade/stabil halten, den Rücken gerade halten (kein Hohlkreuz), die Schultern gerade halten und den Arm, mit dem man sich abstützt, leicht anbeugen, den Kopf ebenfalls gerade halten.

Es kann sein, dass ich mich dabei schon total verspannt/verkrampft habe (dass ich davon den unteren Rücken jetzt noch etwas merke). Ich wollte alles richtig machen, habe mich halt irgendwie auf alle Einzelheiten konzentriert, war im ganzen total angespannt.

Ja, diese Übung hasse ich weiterhin total.

Dann ging es auf dem Rücken liegend (auf dem Steppbrett) weiter.

Zuerst mit den 5 kg Hanteln, die "Hantelbank". Zunächst im Wechsel arbeiten, also im gleichmäßigen Wechsel immer mit einer Hantel nach oben strecken, den anderen Arm parallel nach unten. Das hat super gut geklappt, mit vielen Wiederholungen, völlig ohne Probleme. Anschließend noch das gleichmäßige Arbeiten (also die Arme parallel hoch und runter), schnell hoch (in rund einer Sekunde) und ganz langsam wieder nach unten (in rund 3 bis 4 Sekunden). So einige Wiederholungen, was ich sehr gut geschafft habe.

Aber die ganze Zeit auf den geraden Rücken achten. Beim abwechselnden Arbeiten neigt man schnell dazu, den Rücken dabei etwas zu drehen (was mir anfangs halt auch passiert ist). Die ganze Zeit die Hüfte anspannen, Bauch anspannen, Rücken fest/gerade auf das Steppbrett drücken.

Weiter ging es mit den 3 kg Hanteln. Die gleichen Bewegungsabläufe. Also die Arme fast gestreckt zur Seite (Schulterhöhe). Ebenfalls zuerst im Wechsel arbeiten, ein Arm nach oben, der andere blieb seitlich unten, dann der "fliegende" Wechsel, den einen Arm wieder runter zur Waagerechten, dafür mit dem anderen Arm ganz noch oben (in die Senkrechte).

Anschließend auch in dieser gestreckten Variante gleichzeitig arbeiten, also wieder schnell nach oben und langsam wieder runter zur Waagerechten.

Ja, die ganze Übung, mit so einigen Wiederholungen, ging über mehrere Minuten. Mit den Armen habe ich alles sehr gut geschafft, völlig ohne Schlapp zu machen. Aber die ganze Zeit Spannung im unteren Rücken, die ganze Zeit fest runter drücken. Ich nehme an, dass ich davon im unteren Rücken einen kleinen Muskelkater habe.

Ja, vielleicht bin ich danach auch falsch/zu ruckartig aufgestanden, dass es doch eine kleine Zerrung ist. Keine Ahnung, das werde ich nächste Tage dann sehen/merken. Aber selbst wenn, auch das werde ich wieder gut in den Griff bekommen. Auch bei meinem eigenen Sport habe ich, z. B. bei Bicycle Crunches, schon falsche Bewegungen gemacht, nach denen ich dann ein paar Tage etwas Probleme hatte, die ich dann aber wieder gut in den Griff bekommen hatte. Im Laufe der Jahre ist es mir auch schon bei alltäglichen Bewegungen, wie z. B. morgens beim Haare waschen passiert, dass ich mich zu spontan, also mit "krummen Rücken" nach vorne gebeugt habe. Auch danach hatte ich mehrere Tage ein heftiges Ziehen im unteren Rücken.

Zum Abschluss folgten dann wieder ein paar Dehnübungen, auch auf dem Rücken liegend (für Beine, Hüfte und Rücken), wobei ich den unteren Rücken schon intensiv gemerkt habe.

Alles in allem war es wieder ein sehr gutes, abwechslungsreiches und interessantes Training (von den Übungen her), das wie immer so richtig Spaß gemacht hat (einschließlich interessanter Gespräche, die wir dabei geführt haben).

Auch dieses heutige Training hat wieder alle Punkte, alle Kriterien voll und ganz erfüllt, die ich am Freitag über die Vorteile beim Personal-Training geschrieben habe.

Anschließend, nach einer kleinen Pause/etwas Entspannung war ich dann voller Tatendrang und habe so einiges im Haushalt geschafft. Allerdings habe ich dabei so intensiv auf den Rücken geachtet, wollte Schmerzen vermeiden und gleichzeitig eine gerade Haltung beibehalten, so das ich in einen heftigen Schongang verfiel. Im Laufe des Nachmittages merkte ich dadurch den oberen Rücken (BWS-Bereich, bewusst gerade Haltung) und auch die Oberschenkel immer mehr. Ich war wohl im ganzen zu verspannt.

Gegen Nachmittag wurde ich deswegen dann sehr viel ruhiger. Zuerst habe ich mit meiner Mutter telefoniert. Wegen dem Regenwetter, weil sie nicht so raus konnte, halt alleine zu Hause rumhing, war sie etwas deprimiert. Ich habe erstmal versucht, sie etwas auf andere Gedanken zu bringen.

Danach habe ich mich an den Computer gesetzt. Ich habe doch ein paar Personen (unter anderem meiner Schwägerin) versprochen, ein paar schöne ältere Fotos einzuscannen, die sie nicht mehr kannten. Also eingescannt habe ich heute alle, werde sie in Kürze auch rüber schicken. Schöne Erinnerungen an frühere Zeiten.

Während ich dann halt so beschäftigt war, hat sich mein Freund um unsere neuen Schuhe gekümmert. Wir haben ja alles "aufgeteilt" und das Schuhe putzen gehört halt zu seinen Aufgaben, das er immer wieder gerne macht. Da es draußen ja zeitweise auch trocken war, hat er die neuen Schuhe (Wildleder) schon mal auf dem Balkon mit einem Schutzspray eingesprüht, also Wasserfest gemacht. Jetzt sind alle neuen Schuhe startklar und können getragen werden.

Abends habe ich Fisch, also Kabeljau-Filet mit Gemüse (Blumenkohl, Broccoli und Möhren) sowie Salat gegessen (grünen und Gurkensalat, dieses Mal mit Joghurt-Dressing). Das hatten wir eigentlich für Samstag, für meinen "Diät"-Tag geplant, aber weil ich nach dem halben Hähnchen nicht mehr so viel Hunger hatte, haben wir den Fisch und das Gemüse auf den Sonntag verschoben.

Dadurch sind wir jetzt etwas durcheinander (Essens mäßig). Für Sonntag war frischer Gulasch mit Kartoffeln geplant. Den hat mein Freund dann zwar wirklich gemacht, hat aber nur seine Portion gegessen und hat meine Portion für Montag Abend vorbereitet.

Abends haben wir dann noch 2 Folgen von der Serie Torchwood geguckt, die wieder super spannend waren.

Kommentare

03:33 20.03.2017
Oh ja, Fotos sollte ich auch mal Einscannen
Ich find's immer wieder erstaunlich, wie Du Deine ganzen Trainingsübungen so rekapitulieren kannst!
Good luck !
Soll der Kommentar wirklich gelöscht werden?
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PetraM Offline

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2017-03-20 03:04