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Tagebuch PetraM
2021-04-12 01:54
So. 11. April 2021
Am Sonntag fand ich es schön, dass es im Ganzen so ein schöner ruhiger Tag gewesen ist. 


Ich war glücklich darüber, dass ich den ganzen Tag über völlig schmerzfrei.


Sowohl muskulär als auch mein Bauch. 


Also keine Bauchschmerzen. Ich bin wirklich froh, dass ich gestern hart geblieben bin, keinen Kuchen usw. gegessen habe. Mit dem Zucker hätte ich heute ganz bestimmt wieder Bauchschmerzen gehabt. Aber so ging es mir heute so richtig gut.


Und dank des Low Carb Tages und dem Sport hatte ich wieder etwas abgenommen, war ich wieder im 62er Bereich. Für meinen Körper ist dieser Bereich halt sehr gut. Jedes Kilo mehr, das auf die Beine, auf die Muskulatur drückt, verursacht wieder neue und mehr Schmerzen in den Beinen. 


Ja, ein völlig schmerzfreier Tag. Das hat so richtig gut getan. So konnte ich den Sonntag so richtig schön genießen. 


Ich habe wieder viel Sport gemacht (eine Stunde Personal-Training, Fahrradfahren und kleines Krafttraining, dazu gleich wieder mehr), habe zwischendurch was gelesen, etwas Fernsehen geguckt, ein bisschen am Handy gespielt (Tetris) und auch den PDF-Schulungsfilm etwas weiter gesehen. 


Das habe ich letzte Woche im Büro noch gemerkt, dass ich diesbezüglich noch viel lernen muss. Aber ich bin ja dabei. Nicht von heute auf morgen, nicht 100 Sachen auf einmal, das könnte ich mir dann eh nicht merken. Aber regelmäßig bzw. Tag für Tag ein bisschen mehr davon, immer etwas mehr lernen. Mit jeder einzelnen für mich neuen Funktion komme ich bei meiner Arbeit ein Stück weiter. 


Ich musste letzte Woche etwas per PDF bearbeiten, was ich (weil ich es nicht anders kannte) sehr umständlich gemacht habe. Mit zu vielen "Umwegen". Mit mehr Kenntnissen hätte ich es mit wenigen Klicks schneller und einfacher schaffen können. 


Ja, ich bin ja dabei, werde auch das in den Griff bekommen, auch das noch richtig lernen. Aber gerade aus solchen Fehlern lernt man dann halt dazu. 


Diesbezüglich und auch bezüglich des Sports passt ein Lied, das ich gut finde. Von Mitch Keller, "Steh auf, wenn du fällst". Auf der Melodie (dem Lied) I promised myself. 


Ich finde es in jeglicher Hinsicht total aussagekräftig. In dem Video geht es um verschiedene Sportarten, bei denen der Sportler einen Unfall hat. Aber keiner gibt auf, sondern jeder kämpft weiter, bis er trotzdem (trotz des Unfalles) an seinem geplanten Ziel ist. 


Für mich gilt es halt auch beruflich. Thema Sekretariat bzw. Assistentin. So richtig kann ich es immer noch nicht glauben, dass ich es wirklich geschafft habe. Manchmal habe ich Angst davor, dass ich morgen aufwache, und wieder nur die kleine Poststelle bin. 


Deswegen habe ich ja Angst davor, dass mir die neuen Kolleginnen meine Arbeit abnehmen bzw. weg nehmen könnten. 


Eine Zeitlang lief es ja schon sehr gut, als ich vor rund 10 Jahren mehrere Jahre als Sachbearbeiterin gearbeitet habe, alles gut im Griff hatte.


Aber dann kam ja die blöde Zeit der depressiven Phase. Sie gehörte halt leider zu meinem Leben dazu. Ändern kann ich es jetzt rückwirkend nicht mehr. In meinem Leben sind damals halt ein paar Sachen total schief gelaufen, so dass ich einen totalen seelischen Durchhänger hatte, nichts mehr auf die Reihe bekommen hatte. Ja, und dadurch arbeitsmäßig mächtig runter gestuft worden bin. 


Ja, steht auf wenn Du fällst und fange an zu kämpfen. Das habe ich gemacht. Ich habe mich aus der depressiven Phase nach und nach, Stück für Stück raus gekämpft. meine Kollegen haben gemerkt, dass ich Arbeiten kann und ich bekam wieder einige interessante Aufgaben (unter anderem halt auch rund um die PDF Bearbeitung, in die ich mich jetzt richtig rein arbeite). Die Runterstufung wurde ja jetzt erst zum 01.01. wieder erhöht. Daran habe ich dann ja lange gearbeitet, es wieder zu schaffen. 


Auch bezüglich meines Sports. Ja, heute war ich tatsächlich so richtig schön schmerzfrei.


Damals hatte ich ja rund 20 Jahre lang Dauerschmerzen. In den Oberschenkeln und im unteren Rücken. Laut einiger Orthopäden, bei denen ich damals war (auch den Orthopäden 2010 in der Reha), sollte ich mich damit abfinden. Ich sollte es akzeptieren, dass diese Schmerzen ein Teil meines Körpers, meines Lebens sind. Man könne sie nur mit Schmerztabletten betäuben, das wäre die einzige Möglichkeit.....


NEIN!!! Zum Glück war Sport und Bewegung ja immer schon mein Hobby. Auch wenn ich immer schon ein sehr stiller Mensch war, trotzdem habe ich Bewegung immer schon geliebt. Lieber jeden Tag eine halbe Stunde Bewegung haben, also Sport machen, als täglich Schmerztabletten zu nehmen und meinen Körper damit kaputt zu machen (die Leber und die Nieren, also die Nebenwirkungen). 


Es war mir egal, was die Ärzte gesagt haben, dass man gegen die Schmerzen nichts machen könnte. Auch die Psychologen, bei denen ich war (in der Reha ja fast täglich), sagten immer wieder zu mir, ich solle lernen, mit den Schmerzen zu leben, mich mit schönen Sachen abzulenken, die Schmerzen gedanklich in den Hintergrund zu drücken. 


Von den Gesprächen mit den Psychologen habe ich zwar einiges behalten (einschließlich dieses Tagebuch-Schreiben), aber die Schmerzen habe ich richtig verdrängt. Nicht nur verdrängt, sondern sie im Laufe der Jahre besiegt. 


Wenn eine Muskulatur zu schwach ist, sie dadurch Schmerzen macht, dann bringt es nichts bzw. reicht es nicht, nur die Schmerzen zu bekämpfen bzw. zu betäuben. Dann muss man dafür sorgen, dass die Muskulatur nicht mehr schwach ist. Umso kräftiger und stabiler die Muskulatur dann ist, umso schmerzfreier ist man auch. Völlig egal, was die Ärzte einem ansonsten prophezeit haben. 


Ja, und umso besser es mir ging, umso schmerzfreier ich geworden bin, umso selbstbewusster und stärker bin ich seelisch dann auch geworden. Ebenfalls im Büro. 


Ja, ich bin "hingefallen" (seelisch und körperlich), bin dann aber aufgestanden und habe gekämpft. Werde auch weiterhin kämpfen und alles dafür geben, meine Ziele (Schmerzfreiheit und meine Aufgaben) nicht mehr zu verlieren. 


https://www.youtube.com/watch?v=fRiGSYU3HZc


Jetzt noch zu meinem Sport vom Sonntag. Zuerst das Personal-Training. Das war auch wieder super gut. 


Es fing mit Kniebeugen an. Dabei mit den 3 kg Hanteln nach vorne boxen (die Arme im Wechsel nach vorne strecken).


Kreuzheben, beim Hochkommen die Arme mit den 3 kg Hanteln nach oben strecken. 


Ausfallschritte, dabei eine 3 kg Hantel waagerecht zwischen die Hände nehmen, vor dem Bauch halten. Den Oberkörper zur Seite drehen. 


Dann ging es mit dem Steppbrett weiter. 


Ein Fuß oben auf dem Brett lassen. Das andere Bein/Knie vorne hochziehen. Unten (auf dem Boden) kurz auftippen, etwas runter in die Knie gehen. Zügige Bewegungen. 


Noch etwas weiteren Power. Seitlich hoch (z. B. mit dem rechten Fuß), das linke Knie hochziehen, mit dem rechten Ellenbogen zum linken Knie rüber ziehen (Knie und Ellenbogen etwas zusammen bringen). Immer wieder Seitenwechsel. 


Mit einem Bein hoch aufs Brett, andere Knie nach vorne hochziehen. Rückwärts runter vom Brett, weiten Schritt nach hinten und runter in den Ausfallschritt. 


Eine Etage tiefer. Unterarme aufs Steppbrett, also den Plank. 


Dann den Bulgarian Split. Das finde ich sehr schwer, sehr intensiv für die Oberschenkel. Also der Ausfallschritt, den hinteren Fuß auf dem Steppbrett, so dann man nur mit dem vorderen Bein arbeitet. Einbeinige Kniebeugen. Einige Wiederholungen, bis der Oberschenkel etwas weh tat, dann der Wechsel zur anderen Seite. 


Runter auf die Matte. Zuerst ein paar Sit ups. Erst mit dem Kissen im Rücken, dann weiter ohne Kissen. Zwar mit etwas mehr Schwung, aber es hat trotzdem soweit ganz gut geklappt. 


Bicycle Crunches. Meine 10 Wiederholungen (bei meinem Training) habe ich immer gut im Griff, aber beim Training machen wir deutlich mehr Wiederholungen. Mit der Zeit muss ich dabei immer mehr kämpfen.


Zu guter Letzt, vor den Dehnübungen, kam noch eine neue Basis-Übung. Eine Übung, die für mich wirklich neu war, mit der ich mächtig kämpfen musste. Ich fand sie sehr schwer.


Eine neue Variante der seitlichen Crunches. 


Zuerst auf den Rücken legen. Beine aufstellen, hoch zur Brücke. 


Dann den Oberkörper bzw. Rücken flach auf den Rücken legen. Beine bzw. die Knie seitlich zur Seite runter neigen. Zur linken Seite rüber (später Wechsel), das rechte Bein/Knie aus der Hüfte heraus nach oben drehen (das linke Bein/Knie unten liegen lassen), Hände hinter dem Kopf, Schultern etwas anheben und mit dem rechten Ellenbogen Richtung rechtes Knie ziehen. Möglichst nah zusammen kommen. 


Auch auf der anderen Seite. Beine/Knie nach rechts ablegen. Oberes, also linkes Bein aus der Hüfte heraus nach oben drehen. Linken Ellenbogen und linkes Knie zusammen ziehen (Richtung Decke zusammen ziehen, nicht seitlich).


Diese Übung fand ich mega schwer. 


Alles in allem war es wieder ein super gutes und interessantes Training (interessant bezüglich der neuen Übung, immer wieder neue Übungsvarianten kennenzulernen).


Abends bin ich noch Fahrrad gefahren, 14 Kilometer in 24:25 Minuten. Das war meine 7. Sporteinheit mit Fahrradfahren in diesem Monat, 91 gefahrene Kilometer für den Monat April. Im Jahr 2021 insgesamt 730 Kilometer. Ich habe gut Power gegeben.


Nach dem Fahrradfahren noch ein kleines Krafttraining über 15 Minuten, Übungen, die beim Personal-Training nicht dabei waren. 


Direkt runter auf die Matte. 


Auf allen Vieren (mit jeder Seite) 10 mal Kickback. 


10 Liegestütze auf Knien. 


Bein seitlich angewinkelt aus der Hüfte heraus hochziehen (jede Seite 10 mal).


10 mal mit dem Rad nach vorne rollen und wieder zurück. 


10 mal Seitstütze. Unteres Bein angewinkelt, oberes Bein strecken. Auf dem Unterarm liegend. 


Flach liegend, beide Beine strecken. Oberes Bein 10 mal gestreckt anheben.


Reverse Plank mit gestreckten Beinen, langsam bis 10 zählen. 


Reverse Plank Bridge mit aufgestellten Beinen. Langsam bis 10 zählen. Dann jedes Bein einmal kurz anheben. 


Brücke und Laufen, Füße auf dem Wackelkissen, auf den Fersen. Bein strecken (jedes Bein 5 mal). 


20 mal Beinheben. 3er Variante. 


5 mal mit hinten aufgestellten Armen (auf den Händen abstützen). Beine 3/4 gestreckt. Unten kurz mit Fersen auftippen.


5 mal Arme hinten auf Unterarmen abstützen. Beine gestreckt, unten nicht ablegen. 


Und 10 mal flach liegend, mit gestreckten Beinen hoch und runter.


Bicycle. Flach liegen, Beine im rechten Winkel anheben. 10 mal im Wechsel flach über dem Boden strecken. 


Gestreckte Beine flach über dem Boden, 20 mal Flutter kicks (jedes Bein 10 mal oben).


10 seitliche Crunches (Basis-Übung), mit jeder Seite 5 Mal. Rücken flach liegend, Beine seitlich abgelegt. Knie und Schulter (Ellenbogen) zusammen ziehen. 


Im Stehen 10 mal Wippen (Fersen hoch, dann Zehe hochziehen).


Etwa 5 Minuten Dehnen. Insbesondere für die Beine, Oberschenkel, Hüfte und Fersen. Des Weiteren mit dem Katzenbuckel, Übungen für die Schultern, dem Nacken usw.

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