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Tagebuch Eulchen
2011-12-31 11:14
Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen.......
Ich bin froh, dass ich diese Woche in der Heckscher gut überstanden habe. Nicht überstehen ist ja auch kaum möglich ,) ... trotz dem dauernden Auf- und ab der Gefühlen. Was sehr verwirrend war.... und was mich sehr beunruhigt, ist diese eine Nacht.... am Mittwoch auf den Donnerstag....... Hannah, meine Zimmernachbarin und ich hatten viel Spaß.... illegale Kameras im Tresor zu haben...... und dümmliche Bilder zu machen...
Es ist ja alles schön und gut .... wir sind nur Freunde... hmh eigentlich ... ja das sind wir immer noch!..... vielleicht ist es nun mal so..... Klapsenfreunde... warum auch nicht ? ,) Wenn ich so darüber nachdenke, dass ich schon am 19.01 entlassen werde.... weiß ich nicht, ob ich vor Freude laut rumquieken oder vor Angst im Zimmer rumheulen soll.... Die Angst ist, in das alte Muster zurückzufallen... Der Grund, warum ich überhaupt in die Heckscher kam ist, dass meine Therapeutin nicht mit mir weiterarbeiten konnte... ich sollte "stabiler" werden und nicht so oft an den Tod denken.... ich bin allen dort dankbar. Frau Liebold, meiner Äztin/ Psychologin... Frau Anders meiner Bezugsbetreuerin und Frau Völkl ganz besonders, da sie mir immer superweiterhelfen konnte... DOCH... ich fühle mich, als hättei ch mich nur oberflächlich gebessert... ich habe altersadäquatere Hobbies gefunden (Stricken, Gitarre spielen) früher gabs da ja für mich immer nur die Kleinen, mit denen ich zum "Clubhaus" ging und wir sonst irgendein Blödsinn getrieben haben... Alles schön und gut.... doch habe ich mich denn nun auch seelisch gebessert? Kann ich mit gutem Gewissen- ohne zu lügen- sagen, dass ich mir nie wieder darüber den Kopf zerbrechen werde, ob ich mir was antue? Auf sowas sind sie dort leider nie wirklich eingegangen.... ich sollte mich ablenken, wenn es mir seelisch nicht gut ging etc. Ich höre ....ich bin in solchen Sachen sehr artig.... ich sperre, wie von ihnen gewollt, diese Sachen in einer Schublade in meinem Kopf ab und werf den Schlüssel weg (oder bewahre ihn auf; für alle Fälle) doch... sollte mich auch nur ein Geruch, ein Lied, ein Moment, wieder an das Geschehen erinnern, klappert die Schublade in meinem Kopf und ich muss mich anstrengen, sie nicht öffnen zu lassen. Dort ging und geht es jetzt noch ganz gut. Doch wenn ich zu Hause bin? Wer wird dann für mich da sein und mir helfen, wenn es mir schlecht geht? Meine Therapeutin, zu der ich dann wieder gehen werde, werde ich wohl nur einmal in der Woche sehen und in der Zwischenzeit kann immer so viel passieren... vielleicht mache ich mir aber auch nur zu viele Gedanken!? möglich... ich sollte nicht so pessimistisch denken! Vielleicht wird ja sogar alles besser als zuvor... außerdem fängt ein neues Jahr an, da nimmt man sich Sachen vor, die man 2012 besser oder sogar erreichen will.... und nach Tips und Tricks der Rottmanshöhe werde ich das vielleicht sogar schaffen..... Optimistisches Denken macht auch mehr Mut und motiviert mehr, als wenn man pessimistisch denkt. trotz allem gibt es noch Dinge, die mich sehr irritieren.... das alles aber in einem anderen Eintrag... Kommentare
18:18 31.12.2011
danke das ist wirklich sehr lieb von Dir. (: ich hatte an diese Nummer gar nicht mehr gedacht; beinahe ganz vergessen, seit ich dort bin....und auch einen Dank für den Link!...ich werde Deinen Rat auf jeden Fall in Anspruch nehmen
17:15 31.12.2011
Ja, die kleinen Teufelchen. Wie gut ich die kenne, diese Mistdinger Wenn dir deine Therapeutin keine Notfallnummer gibt, dann ruf doch einfach die Notfall Seelsorge in Deiner Gegend an Link ![]() dafür sind die da, die freuen sich, dir helfen zu können ! Besorg dir aber die Nummer solange es dir gut geht, wenn du müde bist, verschwendest du deine Zeit nicht mehr mit Hilfesuche, aber wenn die Hilfe in deinem Handy gespeichert ist, dann hat sie eine Chance |
Eulchen Offline15 Jahre, DE 2011-12-31 11:14 |



