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Wednesday, 17. October 2018
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Tagebuch PetraM
2018-06-06 04:22
Di. 05. Juni 2018
Am Dienstag fand ich es schön,

- als ich endlich im Büro angekommen bin.

Bei der Bahn sind mal wieder mehrere große Baustellen. Dadurch haben so einige Züge immer wieder Verspätung.

Heute Morgen hatte ich die Wahl zwischen einem Zug und der S-Bahn. Leider habe ich mich für den Zug entschieden, weil der ja im Normalfall schneller am Ziel ist. Heute wäre ich allerdings mit der S-Bahn deutlich früher im Büro gewesen.

Der Zug hielt zig Mal auf freier Strecke, zum Teil über 10 Minuten. Letztendlich kamen wir mit 25 Minuten Verspätung am Ziel an. 

- dass ich heute immerhin (bzw. endlich mal wieder) auf 2 Liter gekommen bin (gestern habe ich nur 1,3 Liter geschafft). Ja, ich gebe mir immer wieder Mühe, aber an manchen Tagen klappt es halt trotzdem nicht so richtig. 

- dass ich mit einem Kollegen über meine aktuellen (seelischen) Probleme bzw. meine diesbezüglichen Gedanken gesprochen habe. Inzwischen habe ich die Situation im Kopf schon besser verarbeitet. Dafür brauche ich halt immer etwas Zeit. 

Zum einen tut es selber gut, wenn man mit jemanden darüber reden kann. Wenn man dadurch auch die Sicht des Anderen auf diese Sache hört. 

Und es stimmt halt auch immer wieder, Nur redenden Menschen kann geholfen werden. Nur wenn andere wissen, was in einem los ist, was einen beschäftigt bzw. auch belastet, nur dann können sie einem helfen und eventuell entsprechend "eingreifen", also die Situation ändern. Jeder Mensch denkt halt anders und nur wenn andere Wissen, welche Gedankengänge man hat, nur dann können sie gezielt helfen. 

- dass ich mich heute zum ersten Mal (zumindest ansatzweise) mit dem Programm Power Point beschäftigt habe. Darin haben wir eine Vorlage, die in Kürze vom Text her geändert werden soll. Damit habe ich mich heute halt zum ersten Mal beschäftigt, wie so etwas theoretisch überhaupt funktioniert. Ich war dann schon happy, als der Ansatz überhaupt geklappt hat. 

Ich bin halt ähnlich wie beim Word-Programm bzw. wie bei der Excel-Tabelle oben über verschiedene Punkte gegangen. Ja, und dann konnte ich tatsächlich was in diese Tabelle reinschreiben. Das ist für mich Neuland (mit diesem Programm habe ich mich bisher noch nie beschäftigt), mal sehen, wie ich mit einer kompletten Änderung klar komme (wenn sich darin womöglich was verschiebt usw.).

- dass ich heute Abend meinen Sport, also mein Training hatte. 

- dass ich nach dem Sport, nach einer Pause, auch noch eine Fahrrad-Einheit durchgezogen habe. 16 Kilometer in 30:25 Minuten. 

Durchschnittlich mit 25 km/h, in den Powereinheiten mit etwa 33/34 km/h. Bis zur 6. Minute immer im Wechsel eine normale Minute und eine Powerminute. Danach jeweils nur noch 30 Sek. normal und immer 90 Sekunden Power. Ab der 28. Minute bis zum Ende durchgehend Power. 

Das war meine 3. eigene Sporteinheit in diesem Monat, 48,25 gefahrene Kilometer für den Monat Juni. Im Jahr 2018 bisher insgesamt 1.208,35 Kilometer.

Das war auch heute wieder ein total super gutes Training.

Dabei haben wir sehr interessante Gespräche geführt, so dass selbst "blöde" Übungen, so wie Ausfallschritte, die ich halt nicht so gerne mache, fast schon "nebenbei" gewesen sind. Nicht drüber nachdenken, sondern einfach nur loslegen. Total klasse.

Zum einen ging es um "Motivationsübungen". Ich habe ja immer ein "Grundprogramm", das ich bei jedem Training durchziehe (mit Fahrrad, Stepper, Unterarmstütze, Biceps, Hantelstange sowie den Bauch-Übungen auf dem Boden liegend).

Und an jedem Samstag mache ich grundsätzlich zusätzlich den Wandsitz. Den mache ich nur Samstags. Aber das ist dann halt auch meine Motivation, dass ich Samstags mein Training durchziehen MUSS, damit ich den Wandsitz unbedingt regelmäßig (an diesem Tag) trainiere.

Ja, und so suche ich halt Übungen für verschiedene Tage. Tagesübungen für einzelne Tage als Motivation, dass ich das Training an diesem Tag gerade für diese Übung unbedingt durchziehen muss.

Mein Trainer fand diese Art der Motivation sehr gut und will mir mal Übungen aufschreiben, die ich demnächst dann halt, neben dem Grundprogramm, immer an diesem, an einem bestimmten Tag durchziehen werde. Er kennt mehr Übungen als ich. Bin mal gespannt, welche Übungen dafür in Frage kommen.

Außerdem ist er am Sonntag ja (ohne große Vorbereitung) seinen ersten Marathon gelaufen. Abgesehen von einem kleinen (!) Muskelkater ist er gut im Ziel angekommen. Darüber haben wir ein sehr interessantes Gespräch geführt, wie er seine Kräfte auf der Strecke eingeteilt hat. Mal ganz langsames Laufen, mal gleichmäßiges Laufen, mal mit voller Power. Das fand ich sehr interessant.

Das mit den Powereinheiten, bei mir bezüglich des Fahrradfahrens, habe ich erst durch ihn kennengelernt. Früher bin ich immer gleichmäßig, total konstant in der Geschwindigkeit gefahren. Er hat mich dann auf die Idee mit den Powereinheiten gebracht. So macht mir das Fahren inzwischen auch viel mehr Spaß, weil ich dadurch immer unterschiedliche Zeiten und auch etwas verschiedene Strecken (Kilometer) fahre. Das erhöht bei mir die Motivation.

Ja, und bei diesen interessanten Gesprächen verlief das heutige Training fast schon "nebenbei".

Das Aufwärmtraining bestand aus Bewegungen (Kniebeugen usw.) mit den mit Sand gefüllten Hanteln. Die Arme immer so intensiv mitnehmen, so dass man den Sand deutlich andocken hört.

Dann ging es zunächst für die Beine weiter.

Kniebeugen, also Sumo Squats mit der 10 kg Kugelhantel, unten immer tief nachwippen.

Danach pendelnde Ausfallschritte. Mit einer Hand seitlich am Sideboard festhalten, mit einem Bein immer weit vor und zurück pendeln, vorne und hinten immer tief runter in den Ausfallschritt gehen.

Danach die 6 kg Kugelhantel vor der Brust halten. Immer im Wechsel eine Kniebeuge und dann mit einem Bein nach vorne, runter in den Ausfallschritt.

Als er anfangs die Ausfallschritte schon angekündigt hat, da habe ich noch gedacht, O Schit, muss das wirklich sein. Sie gehören halt absolut nicht zu meinen Lieblingsübungen. Aber bei den interessanten Gesprächen habe ich sie dann wirklich fast schon nebenbei gemacht. 

Dann ging es mit den Armen weiter. Gerade Stehen. Mit den 4 kg Hanteln arbeiten.

Mal die normale Biceps-Bewegung (ganz hoch und runter).

Dann mit Zwischenstufe arbeiten. Von unten hoch zur Waagerechten, wieder runter, dann hoch zu den Schultern. So einige Wiederholungen.

Danach von oben beginnend. Erst halb runter (zur Waagerechten), wieder hoch, dann ganz runter und wieder hoch.

Darauf achten, dass die Arme unter Spannung bleiben, die Ellenbogen etwas vor dem Körper bleiben, die Hände ebenfalls (unten) im vorderen Bereich bleiben (weil ich dabei häufig Schwung hole, mit den Armen unten zu weit nach hinten schwinge).

Alle Biceps-Übungen hatte ich sehr gut im Griff. Die gehören halt, im Gegensatz zu den Ausfallschritten, zu meinen Lieblingsübungen. Sie gehören fest zu meinem Grundprogramm (also ganz bestimmt nicht als "Tagesübung", nur einmal in der Woche, das wäre mir bei dieser Übung definitiv viel zu selten).

Dann ging es noch auf dem Boden, auf der Matte weiter.

Auf den Rücken legen. Beine aufstellen. Hände hinter den Kopf und im Wechsel hoch, mal mehr nach rechts ziehen, mal mehr nach links ziehen.

Dann die Beine im rechten Winkel anziehen und mit dem Oberkörper gerade hoch kommen, zu den Knien hochziehen. Das ging dann nochmals so richtig in den Bauch.

Zum Schluss noch ein paar Reverse-Crunches, also die Beine zum Bauch anziehen, Hüfte etwas anziehen (dank meines eigenen Trainings klappt das inzwischen ja relativ gut bzw. immer besser, also zumindest besser als früher). 

Im Grunde würde ich sagen, dass die Ausfallschritte (das Pendeln am Sideboard, aber auch mit der 6 kg Kugelhantel vor der Brust) heute die schwersten Übungen waren, aber durch unsere interessanten Gespräche (und weil ich heute auch gut drauf, so richtig voller Power war), verliefen selbst diese "schweren" Übungen heute sehr gut.

Ja, und die Biceps-Übungen habe ich ja eh immer gut im Griff.

Alles in allem war es heute einfach ein total super gutes Training. Ja, ein schöneres Hobby als diesen Sport kann ich mir selber wirklich nicht vorstellen. Umso besser ich bei den Übungen werde, umso leichter mir manche Übungen fallen, umso mehr Spaß macht mir das Training.

Kommentare

00:57 07.06.2018
Dann weiterhin viel Erfolg beim Powerpoint-Erforschen!
Und ja, Reden ist schon gut, naja, fast immer ...
Good luck!
Soll der Kommentar wirklich gelöscht werden?
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