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Tuesday, 31. March 2020
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 1878-09-18 hh:mm
Es sind die Wehen, kaum zu ertragen ...

Es sind die Wehen, kaum zu ertragen! Die mich schon lange so fürchterlich plagen, meiden die Lust mir am sonnigen Tag, und mahnen am Abend mich wieder zur Klag!

Die Sühne, so gern’ ich sie notwendig heiße, So gerne zur Tilgung der Schuld mich befleiße, die wird zur ewigen Dauer mir schon Und bleibt mir das Leben selbst bitterer Hohn.

Zu lüften den Schleier gebricht’s mir am Schluß, alles Schweigen ist schwer, doch das Schweigen ist gut. Das bald mein Wille zur That mir ersteht.

Daß endlich auch einmal es besser mir geht, das will ich mit tausenden Opfern erringen Ach Himmel verzeihe, nur lass’ michs gelingen.

 

Volle Bitterkeit, des Unheils Übermaß, die Folgen eitler Schau, des Unverstand’s, die mahnen stets mich an die That Und setzen selbst mich wieder matt.

j’ai recu (…)

 

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