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Tagebuch tcDaywalker
2004-04-20 18:59
Freiheit - bitter und süß zugleich...
Gedanken zur Freiheit

Ich denke also bin ich.
Was bin ich? Bin ich klein, groß, dick, dünn? Bin ich das wonach mir gerade ist?

Die Gedanken sind frei! Heißt das damit, dass ich frei bin, weil ich denken kann?
Derzeitiges Fazit: Wohl nicht. Obwohl: In unserem Land darf man alles denken, was man will. Ein Vorteil. Es gibt keine Macht, die bestimmt, was wir zu denken haben, niemand der sagt: „Du musst unglücklich sein, also denke unglücklich!“

Ich alleine habe die Dinge in der Hand. Vergangenes zu betrauern oder zu kritisieren ist wenig hilfreich, wenn man eine positive Zukunft haben will.
Also denke ich positiv: Ich bin gesund, ich habe eine phantastische Frau, einen Job (anderes Thema) und Freunde. Linke Seite der Bilanz.
Rechts steht mein Vater, der schwarze Dämon, der mein Leben verändert hat. Allein das Wort `schwarzer Dämon`, das ich denke, belastet. Also besser: Ein Träumer, der Mitleid verdient. Fühlt sich besser an, denke ich.

Die Schwere auf der Seele bleibt. Schlimme Gedanken wirken wie eingraviert auf die Schiefertafel meiner Seele. Unauslöschbar.
Die Gedanken sind frei.
Ich bestimme alleine ob es graviert ist oder vielleicht nur eine belanglose Bleistiftkritzelei auf einem dünnen Blatt Papier.
Ich denke, also bin ich.
Wollen wir leiden? Wollen wir unglücklich sein? Man hat mehr zu erzählen, wenn man unglücklich ist, oder?

„Wie geht es Dir?“
„Phantastisch!“
„Igitt, wieso das denn?“

Es geht um Geld, viel Geld. Schön, denke ich. Hab´ ich aber nicht. Aber ich muss es zahlen. Wegen des Dämons, uups, ich meine Träumers. Hat es nicht mit Absicht getan –streichel- stand unter keinem guten Stern –streichel- kann nix machen, hat selbst kein Geld, armer Träumer. Lasse ihn träumen und löse es selbst.

`Lass´ es nicht zu! `, denke ich völlig frei. Er hat dir schon genug angetan, aber dahin darf er nicht. Nicht in meine Seele, der Dämon, der Träumer, egal wer. Solange ich atmen kann, darf er nicht den unfassbaren Teil meines Körpers erobern.

Ich denke frei, also bin ich frei. Welch Symbiose zweier Sätze! Sie soll die Grundlage meiner Handlungen sein, denke ich und spüre die dunklen Wolken verschwinden. Es wird nicht leicht, aber was ist schon leicht?

Los geht´s!

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trauer 

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