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Tagebuch Sayu
2008-12-11 16:07
Much to do
Ich hab mir ein paar klitzekleine Gedänkelchen gemacht.

Was ich ja öfter tue.

Bezüglich dieses Jahres, das ich jetzt wohl oder übel zu warten habe.
Es widerstrebt mir immernoch. Ich fließe gerade über vor lauter Tatendrang und ich habe große Lust mein Leben mal endlich in die Hand zu nehmen.

Was bei anderen ne Stärke iwäre, ist bei mir nämlich ein ganz großes Manko: Geduld. Das hab ich mittlerweile echt kapiert. Ich bin zu geduldig...und gleichzeitig zu ängstlich (was wahrscheinlich zusammenhängt).
Ich hab immer abgewartet und abgewartet und zugesehen wie Chancen immer und immer wieder verstrichen.
Damit muss mal Schluss sein.

Ich weiß noch nicht ganz wie ich es anfangen soll, aber angefangen werden muss es.

Ich muss gleichzeitig etwas gegen meine tausend Ängste unternehmen und mich selbst anstacheln zu handeln. Immer wieder.

Und vielleicht - ja vielleicht - ist es gar nicht übel, dass ich ein Jahr "Gnadenfrist" habe mit mir selber aufzuräumen.

Schon wenn ich mich im Spiegel betrachte. Meine Haltung spricht Bände. In den ganzen "Panik"-Jahren hab ich mir ne ängstlich-geduckte Haltung angewöhnt. Meine Schultern sind hochgezogen, meine Kopfhaltung ist geduckt. Deswegen hab ich ja schon seit längerem etliche Muskelverhärtungen im Rücken...und oft Spannungsschmerzen.

So kann man sich nun wirklich nicht auf eine Bühne stellen...
Auf einer Bühne soll und will man strahlen. Aufrecht stehend, Schultern zurück, Kopf gerade.
Und lächeln.

Dann meine Stimme. Sie ist nicht mehr so belastbar wie früher. Ich kann noch singen, aber mir ist als treffe ich die hohen Töne nicht mehr. Es klingt dann schrill und gequält.
Das liegt wahrscheinlich auch an meiner "Angst"-Haltung.
Unbewusst presse ich manchmal die Zähne aufeinander und meine Zunge ist fast ständig hinten gegen den Gaumen gedrückt.
Versucht das mal...man kann nicht mal richtig atmen. Und so ist das auch wenn ich unter Anspannung versuche zu singen.

Das geht so nicht.
Im Hals muss es weit sein wie in einem hohlen Gefäß, damit die Stimme von tief aus dem Bauch kommen kann.

Es ist erschreckend was diese Angst aus mir gemacht hat. Ich verkrüpple mich unbewusst selbst.

Nun, ich habe ein Jahr Zeit.
Vielleicht ist es gut, dass ich die Zeit habe, um an mir zu arbeiten.
Auf alle Fälle ist es aber auch eine Herausforderung. Dafür ist ein Jahr fast sogar zu wenig...

Aber irgendwo glaube ich ja, dass alles immer einen Sinn hat.
Vielleicht ist es dieses Mal auch so.

Ich möchte einfach endlich einmal einen Kurs beibehalten. Und zwar den nach vorne
Ich weiß irgendwie ...es kann nicht sein, dass ich geboren bin, um verschreckt wie ein Karnickel durchs Leben zu hasten von einem Unterschlupf zum nächsten.
Aber genau das pflege ich zu tun...

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Kommentare

00:30 12.12.2008
liest sich gut. wird sicher auch gut!
Good luck!
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22:38 11.12.2008
natürlich ^^...also singen tue ich ja schon ein paar Jährchen...Tanzen wäre halt noch was von Vorteil...mal sehen. Für die Fitness allgemein hab ich ja Taekwondo...und ja...Jazzdance oder sowas. Mal die Augen offenhalten .^^
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19:58 11.12.2008
kannst du nicht für die zwischenzeit irgendwas vorbereitendes belegen? tanz. gymnastik. gesang. chor? damit du schon gut bist, wenn du hingehst?
Good luck!
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17:13 11.12.2008
Du hast dir ja einiges vorgenommen. Aber das schaffst du, davon bin ich jetzt, nach dem lesen, überzeugt :o) Du glaubst an dich und das ist doch schon die halbe Miete! Viel Glück würde ich da mal sagen.
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2008-12-11 16:07