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Monday, 18. November 2019
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Tagebuch PetraM
2019-11-08 08:45
Do. 07.11.2019
Am Donnerstag fand ich es schön,

dass wir abends die Sendung "Nuhr im Ersten" mit Dieter Nuhr, Thorsten Sträter und Ingo Appelt geguckt haben. Die Sprüche waren wieder total gut. 

dass ich bezüglich des Vortrages nächste Woche eine Mail bekommen haben, dass diese Veranstaltung auf jeden Fall stattfinden wird. 

dass ich 10.852 Schritte gelaufen bin. 

Abends, nachdem ich mich noch um den Haushalt gekümmert hatte (Wäsche auf- bzw. auch abhängen), hat der innere Schweinehund gesiegt, so dass ich keinen Sport mehr gemacht habe.

dass ich dieses Glücks-Tagebuch führe.

Es würde Tag für Tag noch viele weitere Punkte geben, die ich hier aufführen könnte.

Unter anderem, dass ich meine feste Arbeit habe (im Gegensatz zu meinem Freund, bei dem wir ja noch nicht wissen, ob er Ende des Jahres arbeitslos wird, ich selber war vor 25 Jahren, bevor ich "bei uns" angefangen habe, ja ebenfalls ein paar Monate arbeitslos).

dass wir uns diese schöne Wohnung leisten können.

dass wir hier so nette Nachbarn haben.

dass ich mir die erste Klasse im Zug leisten kann, dadurch (so gut wie immer) einen guten Sitzplatz habe (so dass ich während der Fahrt meistens in Ruhe lesen kann). 

dass mir mein Sport immer wieder Spaß macht (in diesem Zusammenhang natürlich auch, dass ich einen guten Trainer habe, bei dem der Sport immer wieder Spaß macht, dem wir ja auch ansonsten, Theme Handy usw., sehr viel zu verdanken habe).

dass mir meine Arbeit im Allgemeinen Spaß macht. Ich wollte ja schon seit der Grundschule ins Büro. Bei meinem Freund im Metallbereich (ganz bestimmt nicht sein Hobby) ist es nur "Mittel um Geld zu verdienen". 

Ja, dass ich meinen Freund habe. Dass wir uns so gut verstehen, so gut auf einer Wellenlänge sind, eine so gute und stabile Partnerschaft führen.

dass ich, zumindest im großen und ganzen, sehr nette, gute und hilfsbereite Kolleginnen/Kollegen habe (mit gut meine ich natürlich, dass man sich soweit gut versteht).

Es tut mir immer so leid, ich finde es immer wieder so traurig, dass manche Menschen, auch ein paar Kolleginnen, so negativ eingestellt sind. Sie sehen nur das Negative, in allen Sachen.

Wenn z. B. in der Schublade ein Löffel im falschen Fach liegt oder eine Türe offen steht, dann regen sie sich den ganzen Tag darüber auf, sind darüber von morgens bis abends am schimpfen. Kleinigkeiten, die ich, wenn überhaupt, nur am Rande registriere, es eben "richtig" mache, das ist ein Grund, um den ganzen Tag zu schimpfen und für negative Stimmung zu sorgen. Ich finde das immer wieder ganz schlimm, ja richtig traurig, dass sie so negativ eingestellt sind.

Wenn ich meinen Freund dann höre, der den ganzen Tag mit Kopfhörer (Gehörschutz) an der lauten Maschine steht, täglich mit Motoröl vollgespritzt wird (von der Maschine, das lässt sich nicht vermeiden), immer einen Helm tragen muss, ständig in der Halle im Durchzug steht (das große Rolltor ist bei Wind und Wetter immer auf), alle Pausen (einschließlich Gespräche mit Kollegen) nur mit Gongschlag erlaub sind (sonst gibt es Abmahnungen, es mussten deswegen schon einige Kollegen gehen, Gespräche während der Arbeitszeit sind streng verboten, sonst müssen ja die Kopfhörer abgelegt werden, was aus Sicherheitsgründen während der Arbeitszeit, während die Maschinen laufen, verboten ist), dann bin ich total happy und glücklich, dass ich bzw. wir so einen tollen, schönen und guten Arbeitsplatz haben.

Ruhig im Büro. Neben der Heizung. Ich kann im Stehen und Sitzen arbeiten (mein Freund muss immer 8 Stunden an der Maschine stehen). Und so weiter, und so fort.

Ja, und dann regen sich die Kolleginnen auf, sind nur am schimpfen, wenn eine Türe mal offen ist oder sonstige Kleinigkeiten "passieren". Sie wissen gar nicht, wie gut sie es bei uns haben.

Wie mein Freund immer sagt, das ist bei uns "Jammern auf höchstem Niveau".

Ja, da behalte ich lieber meine positive Art und bleibe bei meinem Glückstagebuch. So negativ wie diese Kolleginnen will ich nämlich wirklich nicht werden.

Mir "genügt" die Angst vor der Untersuchung Ende November, ob ich zur OP muss, Vollnarkose usw. Das ist für mich negativ genug. Alles andere ist einfach nur "lächerlich" und traurig. 

Kommentare

09:08 08.11.2019


Das Glas halb voll zu sehen, macht das Leben viel schöner, als zu denken,dass es nun fast leer ist!

Ich versuche auch, in allem etwas Gutes zu finden, auch wenn das leider nicht immer gelingt.
Soll der Kommentar wirklich gelöscht werden?
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2019-11-08 08:45