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Tagebuch Jacqueline82
2025-10-17 14:18
Regenbogenblumen eine Kurzgeschichte
Zur Regenbogen-Thematik hat mir unsere liebe Mitbloggerin KaB ein Bild erstellt, mit einer Frau, die so aussieht wie ich. Sie hockt auf einem Felsen über den Wolken, hat einen Pinsel in der einen Hand und in der anderen Hand einen Eimer, um auf den Himmel einen Regenbogen zu malen. Ich hab mir das dann vorgestellt, wie ich da oben hocke, mit Eimer und Pinsel und aus diesem Bild heraus ist dann nachfolgende Geschichte entstanden: Die Regenbogenblumen Da sitze ich auf dem Felsen, mit Farbeimer und Pinsel. Ich tauche diesen immer wieder ein und bewege meine Hand mit dem Pinsel über den Himmel. Ich mache das ohne Anstrengung. Ich lasse die Farben einfach vom Pinsel tropfen und denke dabei auch an die vielen Menschen auf der Erde, wie sie sich über jeden Regenbogen freuen. Von unten ertönt leises Kinderlachen. Hier oben ist es still und andächtig. Man hört nur das rauschen des Windes, und das Geräusch, wenn die Farben den Himmel berühren. Plötzlich nehme ich eine vertraute Präsenz wahr. Auf den Steinen neben mir sitzt mein schwarzer Seelenkater Blacky, der schon über die Regenbogenbrücke gegangen ist. „Blacky, ich freu mich, dass Du hier bist. Woher wusstest Du, dass ich da bin?“ „Hab‘s einfach gespürt, Mamili.“ (Zu seinen Lebzeiten hatte ich immer die Vorstellung, dass er mich Mamili nannte und meinen Mann Philipp Papili) Nach diesen Worten springt Blacky auf meine rechte Schulter und sieht mir beim malen zu. „Gut machst Du das, Mamili!“, flüstert Blacky leicht schnurrend und schmiegt seinen Kopf an meine Wange. So verweilen wir eine Weile still und andächtig und nur der Wind rauscht und ferne Geräusche von unten, von der Erde tönen herauf. Plötzlich meint Blacky: „Kannst Du nicht auch Farbtropfen auf die Erde regnen lassen?“ „Wieso? Welchen Sinn hätte das?“, frage ich zurück. „Na ja, es wäre doch schön, wenn sich die bunten Tropfen, sobald sie auf der Erde ankommen, in bunte Blumen verwandeln, und jeder Mensch und jedes Tier was eine solche Regenbogenblume findet, muss nie mehr Angst, Krankheit oder Kummer haben.“ Mir kommen die Tränen vor Rührung und ich halte einen Moment inne, stecke den Pinsel in den Farbeimer und drücke Blacky fest an mich. „Schon gut, Mamili! Machst Du das jetzt?“ Ich nicke und denke im Stillen: „In der Fantasie ist alles möglich, und vielleicht wird so eine Welt, ohne Angst, Krankheit usw. ja mal Wirklichkeit.“ Ich nehme also wieder den Pinsel in die Hand. Ich nehme mehr Farbe aus dem Eimer, bemale den Himmel und stelle mir vor, wie Farbtupfer vom Himmel fallen und sobald sie unten ankommen, verwandeln sie sich in bunte Blumen. Blacky freut sich wie nur etwas und springt herum. Dann sagt er: „Jetzt haben wir die Welt da unten ein Stückchen besser gemacht.“ 16./17.10.2025 Kommentare |
Jacqueline82 Offline43 Jahre, AT mehr... 2025-10-17 14:18 |

