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Sunday, 07. August 2022
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2018-01-16 20:15
Wer andern eine Grube gräbt...

...fällt selbst hinein. Genau das hat der Kollege gemacht. Er packt Sachen ein, die viel zu viel waren. Von einem Artikel sollte er 3 Stück einpacken, er hat aber 10 Stück eingepackt. Für mich hörte sich das so an, als wäre das nicht sein Problem. Ein Kollege hat ihm die 10 Stück zum Verpacken hin gestellt. Für diesen Artikel gab es ein Stück Papier, auf dem ganz klar zu sehen war, wie viel der Kunde davon haben will. Die 7 Stück, die zu viel waren, hätte ich dem Kollegen aber wieder aufs Auge gedrückt. Ich habe keine Ahnung, warum man das nicht auf die Reihe kriegt. Wenn mir das doch schon auffällt, muß es doch auch demjenigen auffallen, der die Sachen verpackt. Morgen bringt der Fahrer dem Kollegen den Karton, der nimmt die 7 Stück raus und dann kriege ich den Karton wieder. Diese Aktion hätte man sich sparen können, wenn man sich einfach auf den Job konzentrieren würde. Das scheint aber nicht wirklich zu funktionieren. Mir soll das egal sein. Daran sieht man mal, daß die Jungs machen können, was sie wollen. Wenn man beim Vorgesetzten was sagt, passiert einfach nichts. Aber wehe dem, es kein Stempel auf dem Frachtbrief, dann bricht man in Tränen aus. Das Leben ist echt eine blöde Kuh. Ich kann es nicht ändern und ich werde den Teufel tun, mich in irgendwas einzumischen. Das können dann andere machen. Was im besagten Fall aber gar nicht so einfach ist. Ich meine, wenn mir so was schon auffällt, ist es doch nur logisch, wenn andere auch auf solche Kleinigkeiten achten. Aber was will man von den Leuten schon großartig verlangen? Man kann ja schon froh sein, wenn sie den Weg zur Arbeit finden. Ansonsten ist alles so wie immer. Heute hat Herr E. gefragt, wie es denn ohne Herrn L. ist. Das ist echt besser wie Urlaub. Meine Kollegin hat etwas dazu gesagt und auch ich konnte mich nicht beherrschen. Seit er weg ist, habe ich keine Probleme mehr mit dem Magen und auch sonst kann ich mich nicht beschweren. Von mir aus kann Herr L. bleiben, wo der Pfeffer wächst. Irgendwann ist er eh weg und dann kräht auch kein Hahn danach, ob wir zurecht kommen. Es macht also keinen Unterschied, ob er nun im Büro ist oder nicht. Herrn E. war nicht klar, daß das so schlimm ist. Wenn man das nicht jeden Tag mit macht, ist ja auch alles easy. Das ist leider so.

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2018-01-16 20:15