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2025-07-30 09:48
Richtig oder falsch?

Hab die vorgeschlagene neue Wohnung jetzt abgelehnt, schweren Herzens.

Mir macht das zu sehr Bauchweh, dass sie im 2. Stock liegt. Klar, "momentan" funktioniert der Aufzug "reibungslos" und hat das auch seit Jahren zuverlässig getan, so die Auskunft der wirklich netten Sachbearbeiterin, aber so war das hier ja auch lange Jahre. Und dann kamen die langen Jahren, wo es die Zuständigen einen Sch..ßdreck interessiert hat, ob ich im Rolli unten vor dem Aufzug gestrandet bin und den Notdienst rufen musste, um noch am selben Tag in meine Wohnung kommen zu können, um anschließend wochenlang aufs Ungewisse darin gefangen bleiben zu müssen.

Ich will einfach nicht mehr jedes Verlassen meiner Wohnung mit Panik und innerer Hetze verbringen müssen und den Kopf voller Fragen, wie ich heimkommen kann, wenn der doofe Aufzug wieder streikt und die Zuständigen wieder mal LMAA spielen mit mir.

Die neue Wohnung liegt ansonsten in einem Viertel, da wäre ich nur zu gerne hingezogen. Dort geht es noch normal zu, da ziehen noch nicht die Destruktiven und Krawallschachteln in Gruppen um die Häuser und selbst als Rollifahrer oder Älterer braucht man sich noch nicht zu fürchten, wenn man (tagsüber meine ich jetzt, nicht nachts, da geht man hier nur noch raus, wenn man suizidgefährdet ist und einen "Anlass" sucht, dass "jemand anders" einen doch wegbefördern soll) draußen unterwegs ist ohne Personenschutz.

Traurig, ja. 

Das war mal so ein tolles Viertel hier. Schön durchdacht gebaut, ein gutes Miteinander von Jung und Alt, egal welcher Kultur und Herkunft, sehr soziale Leute mit vielen Projekten und tatsächlich Engagement dabei.

Die sterben jetzt langsam richtig aus hier. Abgelöst vom Zerstörer-Volk, dessen Hobby es ist, Tag für Tag und Nacht für Nacht vandalisierend um die Häuser zu ziehen, immer Ausschau haltend, wen sie jetzt wieder schikanieren, quälen und fertigmachen können.

Inzwischen ist hier fast täglich Polizei im Einsatz. Manchmal getrauen die sich schon nicht mehr her, nur noch in Hundertschaft mit großem "Gerät".

Das Viertel, in dem die neue Wohnung gewesen wäre, ist noch ruhig, das Haus, in dem die Wohnung war, direkt am Waldrand gelegen.

Andererseits : Ein noch schlimmerer "Kastenbau" in Großformat wie hier, also noch mehr "Mensch" auf Wand an Wand, also wohl erst recht laut und ganz bestimmt mit jeder Menge längst nicht mehr erzogener Kinder.

Und jetzt erfülle ich das Klischee mal wieder brutal : Alte, Behinderte, als Kinderschreck vom Dienst. Ach nein, das heißt ja heutzutage "Kinderhasserin".Foot in mouth

Schön, wenn man auf Klischees zurückgreifen kann, braucht man sich keine Gedanken drüber machen, dass man verzogene Schratzen fabriziert.Cool

Übrigens leb ich hier seit Jahrzehnten im selben Haus mit jeder Menge Kinder jeden Alters, hab direkt ums Haus mehrere Kindergärten und Horts und Schulen. Hab mindestens 2 Generationen hier mit aufgezogen.

Aus guter bis sehr guter Nachbarschaft, die aus Geben und Nehmen bestand, und nicht nur aus überzogenen, rein egoistischen Erwartungen und Verlangen statt Bitten.

Hat immer gut geklappt. Erst in den letzten paar Jahren wird das so schräg. Wobei ich den Kindern das nicht übelnehme. Liegt ja an ihren Eltern und deren kindisch-unreifer Haltung.

Die Kinder tun mir da eher leid und ich seh mit Schrecken auf das, was aus denen mal werden wird...

Kommentare

03:28 03.08.2025
Einerseits ja, die Eltern etc., aber unsereins ist ja (meist) auch anders geworden, als es die Eltern gutmeinend wollten. Es ist die jeweilige riesengroße Gemengelage, die für jedes Individuum doch anders ist, so ähnlich sie ggf. auch auch prima facie aussieht - und bei denen mit komplett anderem Umfeld sowieso
Good luck!
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13:05 02.08.2025
Danke fürs Daumen drücken!

Na, da befinde ich mich dann ja in allerbester, angesehener Gesellschaft, wenn es dem Aristoteles auch schon so ging.
Wobei ich dazusagen muss, dass ich die Kinder/die Jugend da mehr als die Leidtragenden sehe, weil sie nicht mehr angeleitet werden und keine Vorbilder mehr bekommen, wie man das eigene Leben mit Sinn und Freude und befriedigend für einen selbst gestalten kann.

Mir fallen da viel mehr deren Eltern und mittlerweile Großeltern auf, die "eigentlich" alleine durch gemachte Erfahrungen und hoffentlich draus entstandenem Lernerfolg mehr greifbar, spürbar und halt auch als "Bollwerke zum Abarbeiten" für die Kids da sein sollten. Aber wenn man selber sich nur allzu gerne bequem und "unbehelligt" durchs Leben schippern möchte...

Unserer Generation hat man ja ganz früher mal "Null-Bock-Einstellung" nachgesagt.
Hat sich dann wohl bewahrheitet...
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02:40 31.07.2025
Bekanntermaßen war ja schon Aristoteles mit der damals "heutigen" Jugend gar nicht zufrieden Die Älteren fürchten immer um die Zukunft (ich natürlich auch )
Weiterhin Daumendrück für eine EG-Wohnung in passabler Wohngegend in Bälde
Good luck!
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2025-07-30 09:48