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2025-10-22 16:37
Die Regenbogenhexe, das Engelm...
Die Regenbogenhexe, das Engelmädchen und die Geburt einer Fee

Ein paar Tage ist es her, dass ich auf dem Felsen über den Wolken war. An diesem Abend kehre ich wieder zurück.

Als ich mich auf den Felsen hocke, Eimer und Pinsel nehme, nähert sich Engelmädchen Sintija. „Hi, Regenbogenhexe, wo warst Du?“, fragt Sintija, und über ihr Gesicht huscht ein Lächeln. „Viel zu tun gehabt auf der Erde.“, erwidere ich. Ich frage: „Wo ist Blacky heute?“, „Ach, er ruht sich aus. Gestern hat er den Felsen, den Eimer und Pinsel bewacht und heute hat er mich darum gebeten, nachdem ich ihm gestern angeboten habe, ihn morgen abzulösen.“ „Das ist aber nett von Dir!“, lobe ich Sintija.

„Aber sag mal, Sintija, hast Du keine Engelsfamilie, die auf Dich wartet? Die wären doch gewiss stolz auf Dich, wie Du Dich gewandelt hast.“, frage ich. Sintija legt die Stirn in Falten, schüttelt dann den Kopf und erwidert: „Es ist noch nicht die Zeit, um zu meiner Familie zurückzukehren. Und von der Engelsschule bin ich sowieso geflogen. Also muss ich anders lernen und meine Erfahrungen als junger Engel machen.“ Sie seufzt tief. Dann spricht sie weiter: „Einige Zeit lang habe ich die Menschen auf der Erde beobachtet und den Fehler gemacht, nur das zu sehen, was sie falsch machen. Das hat mich zu dem Engel gemacht, der ich bis vor kurzem noch war, und das tut mir so leid! Wenn Du und Blacky nicht gewesen wäret, würde ich immer noch als gefallener Engel herumtümpeln.“ „Das ist nett von Dir, Sintija, aber es war und ist vor allem die Willenskraft von Dir gewesen, dass Du Dich rückbesinnen konntest und wieder zum Guten entwickelt hast.“ Sintija nickt zustimmend.
„Wie alt bist Du eigentlich, Sintija?“ Sie legt den Kopf zurück, denkt nach und antwortet: „In Menschenjahren wäre ich jetzt wohl so im Teenager Alter.“ Ich muss lachen und antworte: „Na ja das hhabe ich mir gleich gedacht, hast Dich ja wirklich benommen, wie ein Teenie, mitten in der Pubertät.“ Jetzt lachen wir beide. Ein Lichtstrahl der Sonne taucht am Himmel auf. In Sintija‘s Augen sind Freudentränen. Eine davon tropft hinunter auf den Himmel und trifft genau auf den Sonnenstrahl.

Aber was war das? Das, mit der Engelsträne verschmolzene Licht schwebt in Form einer Kugel plötzlich nach oben und landet sanft auf dem Felsen. „Schau mal, Sintija!“, rufe ich. Dann macht es leise *plopp* und ein kleines Wesen kommt zum Vorschein, mit zarten durchsichtigen Flügeln. „Das ist aber kein Engel.“, bemerkt Sintija und nimmt das Wesen sanft in die Hände, um es zu wärmen. Es zeigt mit seinen kleinen Händchen in Richtung mir und dem Eimer mit der Regenbogenfarbe. „Essen und baden.“, sagt es mit piepsigem Stimmchen.
„Was machen wir denn jetzt? Sie ist ein Baby und will gebadet werden und hat Hunger.“
Leichte Überforderung macht sich in mir breit. Ich entdecke dann aber schnell, dass man hier oben wirklich zaubern kann, denke an ein kleines Fläschchen, und nur wenige Augenblicke später halte ich es in der Hand. Ich fülle es mit Regenbogenfarbe, flüstere Sintija zu: „Deinen Zauberstab bitte.“, berühre mit der Spitze des Stabes das Fläschchen und stelle mir dabei vor, wie die Farbe im inneren sich in einen nahrhaften Drink für so kleine Elfen oder Feenwesen verwandelt. „Hier.“, sage ich zu Sintija und reiche ihr das Fläschchen.
Das trinken klappt super. Dann fragt Sintija: „Und wie baden wir sie? Der Eimer ist für so ein kleines Wesen viel zu groß. „Einfach kurz eintauchen, so schmutzig scheint sie nicht zu sein, unsere kleine Fee, die aus einer Freudenträne von Dir und dem Licht der Sonne geboren ist. Wie magisch! Findest Du nicht auch, Sintija?“ „Ja, schon, aber ich bin noch viel zu jung, um mich um so ein kleines Wesen zu kümmern. Wir haben ja nicht einmal ein kleines Bettchen.“
Behutsam tauchen wir die neugeborene Fee in den Eimer mit Regenbogenfarbe, um sie zu baden. Dann denke ich mir ein Mini-Handtuch herbei und trockne sie ab. Dann kommt mir eine Idee: Ich stelle mir in Gedanken ein glitzekleines Bettchen vor, weich ausgepolstert mit Wolkenwatte und dort legen wir sie hinein. Die kleine Fee ist auch gleich eingeschlafen.

„Wo wohnst Du eigentlich jetzt,, wo Du hier bist, Sintija?“, möchte ich wissen. „Ach, Blacky ist so lieb und lässt mich bei sich in seiner Wolkenhöhle wohnen, wo ich ein eigenes Wolkenbett bekommen habe. Blacky wird eh staunen, wenn ich mit der kleinen Fee ankomme.“

21.10.2025

Kommentare

12:31 23.10.2025

Dieses Medium, tagtt, ist viel zu klein für Dich!
Hast Du auch einen Insta-Account?
Good luck!
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09:44 23.10.2025
Es gibt ein schönes Sprichwort, was in gewisser Weise mein Motto ist, es lautet:
„Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“
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03:09 23.10.2025
Ganz schön viel Phantasie
Good luck!
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2025-10-22 16:37