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2025-10-24 13:05
Der Morgen nach dem Regen...
...war eigentlich ganz normal, wenn auch ein wenig kalt. Ja, es ist Herbst und ja, im Herbst darf es auch kalt sein, aber das ändert nun mal nichts an der Tatsache, daß man sich den Herbst schenken kann. Von wegen goldener Oktober und so. Von Gold war absolut nichts zu sehen. Man wird auch nichts davon sehen, weil die nächsten Tage ebenfalls sehr ungemütlich werden. Was mir persönlich ganz recht ist, denn so kann ich das gesamte Wochenende auf dem Sofa abhängen. Das hat auch was, finde ich. Ansonsten ist alles im grünen Bereich. Was man so als grünen Bereich definiert, denn das sieht ja ein jeder völlig anders. Erst recht, wenn man aneinander vorbei redet. Und genau so ein Tag war heute. Kommt ja schon mal vor. Von daher ist doch nicht alles so grün. Es kann also nur besser werden. Und wenn nicht, dann soll das wohl so sein. Im Büro war es ruhig, was für einen Freitag schon eine Wohltat ist. An den anderen Tagen ist es auch ruhig, doch das zählt nicht, finde ich. Diesen Zustand hat man ja schon eine ganze Weile, von daher bin ich das schon gewohnt. Ich darf mich also nicht beschweren, was das angeht. Das wäre sonst unfair. Sagt man das so? Ich weiß es gerade nicht, aber nun gut. Dann ist das halt so, ich kann es auch nicht ändern. Selbst dann nicht, wenn ich es wollte. Und sonst so? Wenn ich das wüßte, wäre ich bestimmt um einiges entspannter. Das einzige, was ich ziemlich sicher weiß, ist die Tatsache, daß mir momentan alles zu viel ist. Das habe ich heute im Büro gemerkt. Ich will alles richtig machen, aber dann passieren Fehler, die so nicht passieren dürfen. S. hat mich darauf aufmerksam gemacht. Sie hat natürlich recht, mit dem was sie gesagt hat, das sehe ich ja auch ein. Und genau diese Erkenntnis haut mich noch mal so richtig um, wenn ich ein paar Nächte drüber geschlafen habe. Aber damit kann ich leben, weil ich damit leben muß. So ist das nun mal. Ich weiß noch nicht mal, ob ich in der nächsten Woche die Sendung für Schweden bearbeiten kann. Das ist zwar alles kein Hexenwerk und das entsprechende Programm erklärt sich eigenlich fast von selbst. Diese Tatsache bringt mich allerdings nicht weiter, wenn ich mich auf dieser Plattform noch nicht mal anmelden kann. Ich habe das am Vormittag mal versucht, aber irgendwie kann ich mich nicht anmelden. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt. Dabei ist das doch wirklich so einfach: man gibt den Benutzernamen und das Kennwort ein und drückt auf den Login-Button. Bei T. klappt das doch auch. Wahrscheinlich hat T. einen anderen Login-Button als ich, ich weiß es echt nicht. Muß ich das eigentlich wissen? Was ich dagegen ziemlich sicher weiß, ist die Tatsache, daß T. nicht begeistert seind wird, wenn ich ihm sage, daß ich mich auf besagter Plattform nicht anmelden kann. Wie gesagt, ich kann es doch auch nicht ändern. Ich bilde mir das doch nicht ein und außerdem sauge ich mir das doch nicht aus den Fingern. Es ist nun mal so und fertig. So Aussagen treffe ich doch nicht, weil mir das Spaß macht oder ich keine Lust habe, solche Sendungen zu bearbeiten. Aber wenn sich die Leute genau das einbilden, dann ist das deren Sache und nicht meine. Ich muß mich an der Stelle nicht über den grünen Klee loben, aber ich bearbeite Sachen, die ich nun wirlich nicht bearbeiten will. Ich mache es aber trotzdem, weil ich mir nicht ständig sagen lassen will, daß ich nur im Internet surfe. Natürlich guckt man mal, was es in der Welt gibt, aber das mache ich nicht den lieben langen Arbeitstag. Wobei ich mir solche Dinge leisten kann, weil ich doch einen gechillten Bürojob habe. Solche Aussagen sind nur heiße Luft und dementsprechend für die Rundablage. Würde R. auch im Büro arbeiten, hätte er diesen Luxus auch. Dann wäre dieses Thema auch vom Tisch. Und wenn ich schon mal dabei bin, mich um Kopf und Kragen zu reden, kann ich auch erwähnen, daß sich der Fahrer von unserem Dienstleister bei mir ausgeheult hat. Ich habe mal wieder den Fehler gemacht, beim Dienstleister anzurufen, daß der Fahrer noch nicht da war. Die Dame war so nett und hat den Fahrer auch angerufen. Er war natürlich schon auf dem Weg. Warum er spät dran war? Er wurde aufgehalten. So was kann passieren, aber dann kann man doch wenigstens Bescheid sagen. Oder sehe ich das falsch? Bestimmt nicht, aber nun gut. Und dann ging das wieder los: als er gestern da war, waren die Kartons noch nicht fertig. So eine Unverschämtheit aber auch. Den Schuh muß ich mir nicht anziehen, weil ich die Kartons nicht beklebe. Das passiert schon mal, aber so oft kommt das nicht vor. Lange Rede, kurzer Sinn: ich kann immer nur anrufen und mich beschweren, wenn der Fahrer nicht pünktlich kommt. Dann werde ich ab sofort ein besserer Mensch und rufe nicht mehr an, da kenne ich kein Pardon. Ich kann in der kommenden Woche immer um 12.00 Uhr Feierabend machen, ohne die Abschlüsse auszudrucken. Wie der Fahrer an die Abschlüsse kommt, ist mir so was von egal. Kommentare |
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