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Tuesday, 27. September 2022
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2018-01-23 19:55
Die Entscheidung

Anders läßt sich das nicht beschreiben, was mir zum Feierabend passiert ist und was mir nun doch ein wenig zu denken gibt. Ich habe mich mit A. verabredet, weil wir zusammen zur Bahn wollten. Und dabei ist heute noch nicht mal Freitag. So kann das gehen. V. weiß, daß A. mir gesteckt hat, daß V. aufhört. Um ein Haar hätte ich meiner Kollegin das erzählt, aber irgendwas hat mich daran gehindert. Irgendwann muß das aber sein, denn scheinbar ist das schon rum. Mal sehen, vielleicht ergibt das ja noch. V. wollte wissen, ob ich nicht ihren Job machen möchte. Ich habe doch schon bei uns alles im Griff und auch sonst würde man sich freuen, wenn ich den Job mache. Da weiß man wenigstens, daß die Sachen das Haus verlassen. Bei uns ist das nicht anders. Da bricht man ins Essen, wenn ich drei Wochen Urlaub habe. Die Leute atmen auf, wenn ich wieder da bin. Das kann doch kein Zufall sein. Mein Vater versteht nicht, warum das keinem auffällt. Bis jetzt hatte mein Vater immer Verständnis dafür, wenn mein Chef nicht  gearbeitet hat. Er braucht als Abteilungsleiter nicht arbeiten. Es ist nun mal so, daß er die Aufgaben verteilt. Die Zeiten sind vorbei, daß man mir die Arbeit auf den Tisch legt. Gut, Ekel Alfred sieht das etwas anders, aber das ist nicht mein Problem. Wenn er einen Furz quer sitzen hat, kommt er zu der Erkenntnis, daß ich genau so bin wie Herr L., nicht genug mache und nur bei den Jungs bin. Warum er so denkt, will mir nicht in den Sinn. So ist das nun mal im Leben. Es gibt Dinge, die entziehen sich meiner Kenntnis. Das ist vielleicht auch gut so. Um noch mal auf das eigentliche Thema zu sprechen zu kommen: ich glaube nicht, daß ich das Angebot von V. eingehe. Es ist zwar nett gemeint, aber ich werde auch in meiner Abteilung gebraucht und das nicht zu knapp. Da kann ich die Leute nicht einfach so hängen lassen. Ich hätte nichts mehr mit den Spediteuren am Hut, was nicht schlecht wäre. Mit den Kollegen müßte ich aber dennoch telefonieren. Da kann ich auch da bleiben, wo ich bin. Mein Chef ist übrigens noch bis zum 08.02. krank. Das war klar. Er kommt auch nicht mehr. Er überläßt es andere, seinen Schreibtisch aufzuräumen. Wenn er in der Perso seine Sachen abgibt, wird er sich nicht verabschieden. Warum sollte er das auch machen, wenn er sich doch so ungerecht behandelt fühlt? Er fühlt sich wahrscheinlich noch im Recht. Was soll man von solchen Leuten erwarten, die kein Sozialverhalten an den Tag legen?

Kommentare

04:12 24.01.2018
Denk vielleicht doch nochmal über alle Pros und Cons eines Wechsels nach, nur wegen der Kollegen ist ja eigentlich kein Grund, wenn die andere Position für Dich ausreichend Vorteile hätte?
Good luck!
Soll der Kommentar wirklich gelöscht werden?
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