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Tagebuch tcCliff_Adur
2003-04-26 01:04
Lebenswertes Dasein
26.April "03

Heute ist eine wirklich mehr als lebenswerte Nacht. Alles verläuft genau nach meinen Wünschen und Vorstellungen.

Ich habe heute damit begonnen das Haus ein wenig genauer zu erkunden. Selbstverständlich habe ich bei der Bibliothek angefangen. Ich muss sagen da gibt es wirklich einige gute Bücher. Ich möchte gar nicht wissen wie alt sie sind und wieviel sie wohl kosten, aber Vater scheint das Geld zu haben, was man ja schon allein an unserem Haus sieht.

Penelopé hat heute zum ersten Mal freiwillig gejagt, ganz allein. Ich war wirklich erstaunt, als ich sie so in ihren Männerkleidern und blutverschmiert vor mir stehen sah.

Ich habe sie ersteinmal in die Badewanne gesteckt. Außerdem habe ich mir vorgenommen, dass ich sobald ich das Anwesen verlassen darf, mich darum zukümmern Badezusätze zu bekommen, wie wir sie in Vinnuan immer benutzt haben, denn das ist wohl das Einzige an das man bei der Errichtung des Bads nicht gedacht hat. Zudem würden diese Düfte den Geruch von Penelopés Haut wohl noch besser zur Geltung bringen.

Ja, Penelopé... wenn ich nicht gerade in eines dieser spannenden Bücher vertieft bin die es in diesem Haus ja in Massen zu geben scheint, dann bin ich bei ihr. Sie ist so wundervoll. Es reizt mich herauszufinden wie sie wirklich ist... . Ich kann mir nämlich nicht erklären, warum sie in manchen Dingen so stur ist. Aber ich habe ja Zeit um das heraus zufinden. Das Schönste ist jedoch, dass ich diese Zeit mit ihr verbringen kann. Ich liebe sie... ich liebe sie über alles, auch wenn ich vielleicht nicht so gut darin bin ihr das zu zeigen. Ja, und wie sie selbst sagt, liebt sie mich auch... ich bin wohl der glücklichste Vampir der Welt.

Einzig und allein die Tatsache, dass Vater nicht da ist um dieses Glück mit uns zu teilen könnte meine Stimmung drücken, aber das lasse ich nicht zu. Ich würde sogern weiteres von ihm lernen. Er ist großartig. Er ist es Wert, dass ich ihn als Vater respektiere und anerkenne, ja ich denke ich fühle mich sogar soweit mit ihm verbunden, dass ich sagen kann, dass ich seine Gegenwart ersehne, besonders jetzt wo ich nicht weiß wo er ist. Seltsam, wenn ich es so recht überdenke, ich kenne ihn zwei Nächte lang und doch dieses starke Gefühl ihm gegenüber. Na ja, ich will mir darüber nun keine Gedanken mehr machen.

Vielleicht werde ich heute noch ein wenig auf dem großen schwarzen Flügel spielen, den ich mit Penelopé gestern im Musikzimmer entdeckte... . Wer weiß, in dieser Nacht stehen mir wohl alle Türen offen. Ja, ich liebe diese Nacht...

Cliff.

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