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Saturday, 26. September 2020
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Tagebuch PetraM
2020-05-30 21:37
Fr/Sa 29/30 Mai 2020
So, es ist Wochenende. Ein schönes laaanges Wochenende. Pfingsten. Sozusagen ein kleiner Urlaub. Ich schreibe mal wieder einen "übergreifenden" Eintrag. 

Ich fand es schön, dass ich im Büro eine kleine Flasche Apfelschorle getrunken habe. 

Eigentlich waren diese Flaschen für Sitzungen geplant. Aber wegen der Corona-Krise wurden ja bisher nur noch Video-Konferenzen durchgeführt. Die Flaschen sind gerade abgelaufen. Deswegen dürfen wir sie bei der nächsten Sitzung nicht mehr anbieten. Deswegen dürfen wir sie jetzt trinken. 

Das war schön, zwischendurch mal was mit Geschmack zu trinken. Hin und wieder muss das mal sein, tut das mal gut.

Auf der Arbeit bin ich sehr gut voran gekommen. Ab dem frühen Nachmittag war ich alleine im Büro. Das liebe ich ja immer, so kann ich am besten Arbeiten. 

Unsere neue Kollegin finde ich irgendwie "seltsam". Sie kam einfach so auf mich zu, spricht mich mit Vornamen an und "duzt" mich. So was finde ich nicht gut und unhöflich, werde darauf auch nicht eingehen.

Ich sage mal so, wenn man mit einer Kollegin längere Zeit gut zusammen arbeitet, es dabei sehr locker ist, dann kann man schon mal zum Du übergehen.

Mit ein paar Kolleginnen, die ich aber zum Teil auch schon 20 Jahre kenne, bin ich beim Du. Aber im Laufe der Jahre kennen wir uns ja auch schon besser, persönlicher.

Dafür gibt es auch mehrere Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich mich im Grunde auch sehr gut verstehe, aber trotzdem nach wie vor beim Sie bin. Wir sind halt keine Freundinnen, sondern "nur" gut Kollegen.

Die neue Kollegin kenne ich bisher nur flüchtig, habe, wenn sie im Haus ist (nicht im Home Office ist), ein paar nette Worte mit ihr gesprochen. Im Grunde ist sie freundlich nett. Aber dass sie mich plötzlich bewusst einfach so mit Vornamen anspricht, als wenn wir seit Jahren privat befreundet wären, nein, das fand ich nicht gut. Sie hat irgendwie eine "seltsame" Art, nicht so ganz mein Fall.

Bezüglich der Arbeit ist immer witzig, dass es fast schon ein "ungeschriebenes Gesetz" ist, dass wir immer einen Brief per Einschreiben bekommen, wenn ich spät dran bin.

Wir bekommen etwa einmal in der Woche einen Brief per Einschreiben. Sobald ich spät dran bin und denke, vom Postfach aus direkt ins Büro düsen zu können, dann ist mit ziemlicher Sicherheit eine Karte zwischen der Post, dass ich den Brief (per Einschreiben) am Schalter abholen kann.

Auch am Freitag wieder. Dort hatte ich auch noch 2 andere Kunden vor mir. 

Aber gut, dass die "Gleitzeit" bei uns wegen Corona noch aufgehoben ist. So konnte ich schön lange arbeiten (bis gegen 19.30 Uhr), habe dadurch noch gut Plus gemacht. 

Abends bin ich nach Hause gelaufen. Also die komplette Strecke vom Bahnhof auf. 

Zuerst bin ich natürlich zur Haltestelle der Straßenbahn gelaufen. Direkt vor der Haltestelle, mitten auf den Schienen, war ein schwerer Unfall. Im vorderen Auto war auf der Rückbank eine Person eingeklemmt. Ich vermute ein Kind, weil die Eltern aufgeregt daneben standen. 

Es wurde ein größerer Einsatz. In der Straßenbahn wurden alle gebeten auszusteigen. 

Ich bin dann also nach Hause gelaufen. Hinweg, Berg runter, immer rund 30 Minuten. Aber der Rückweg, komplett Berg auf, rund 40 Minuten. Egal, dann hatte ich halt noch etwas Bewegung.

Eigentlich sollte ein Bus, ein Schienen-Ersatzverkehr eingerichtet werden, aber auf dem gesamten Weg habe ich weder die Straßenbahn noch einen Bus gesehen. Also gut, dass ich gelaufen bin. Sonst hätte ich ja Ewigkeiten dort warten müssen.

Hier, also in unserem Stadtteil, bin ich dann noch kurz Einkaufen gegangen. Das war nicht geplant, aber nach dem langen Laufen wollte ich mir noch was gönnen. Ich habe mir Erdbeeren geholt. Die waren sehr lecker. Davon habe ich noch welche, esse sie übers Wochenenden. Immer mal wieder ein paar naschen.

Als ich den Unfallwagen gesehen habe, wurden bei mir viele Erinnerungen an früher wach.

Als ich ein Kind war, wollte ich nie zu meinen Großeltern gehen, also zu den Eltern von meinem Vater. Die Eltern von meiner Mutter waren für mich eine zweite Familie, dort lebte ich über viele Monate (als meine Mutter schwer krank war). Aber bei den Eltern von meinem Vater fühlte ich mich immer als "Eindringling". Meine Oma rannte immer mit einem Tuch hinter mir her. Sobald sie z. B. an einer Tür Fingerabdrücke sah, fing sie sofort an zu putzen. Als kleines Kind durfte ich auch nur auf einer Wolldecke spielen. Sobald ich dort runter krabbelte, schnappte sie mich, wieder ab auf die Decke.

Sie war meine "Lügen-Oma", hat gelogen ohne Ende, damit kam ich auch nie klar.

Nun gut, schließlich wollte ich dort nicht mehr hin (als Erwachsene habe ich auch den Kontakt zu den Beiden ganz abgebrochen, sie sind um das Jahr 2000 gestorben). 

Meistens wartete ich hinten im Auto auf dem Rücksitz. Ich nahm mir immer was zum Lesen mit oder Hörspielkassetten. 

Beide Großeltern wohnten nah zusammen. Zuerst zu den Eltern von meiner Mutter. Das war immer super schön. Dann rüber zu den Eltern von meinem Vater. Ich machte es mir dann hinten im Auto bequem. 

Ja, aber an einem Tag, keine Ahnung warum (das konnte meine Mutter nie wirklich erklären), da bestand meine Mutter darauf, dass ich endlich mal wieder mit dort rein komme. Ich war so lange nicht mehr dort, meine Großeltern wollten mich endlich mal wieder sehen.

Nun gut, ich war total am "knurren", musste aber mit rein gehen. Wir waren etwa 5 Minuten drin, Jacken ausgezogen, saßen gerade im Wohnzimmer, da gab es draußen einen total lauten Knall.

Unser Auto war ein Totalschaden.....

Ein junger Mann hatte ein neues Autoradio. Er fuhr über die Straße, zeigte seinem Freund sein neues Radio. War nur mit den Knöpfen beschäftigt. Er achtete überhaupt nicht mehr auf die Straße.

Er fuhr direkt hinten in unser Auto rein. Kofferraum und Rücksitz waren "Matsche", nichts mehr davon über....

Ja, da hatte ich an dem Tag wirklich verdammt viel Glück gehabt, dass meine Mutter darauf bestanden hat, dass ich mit rein gehen sollte. Wer weiß, ob und wie ich diesen Unfall sonst überlebt hätte. Mit vielen Verletzungen auf jeden Fall.

Gestern die Person war zwar im Auto auf der Rückbank eingeklemmt, aber ansonsten scheint sie Glück gehabt zu haben. 

Abends habe ich noch Sport gemacht (dazu am Ende des Eintrages wieder mehr). 

Sport ist für mich im Moment wieder total wichtig. In letzter Zeit habe ich viel zu wenig gemacht. Ich habe wieder etwas Schmerzen. Also nicht wer weiß wie heftig, aber je nach Bewegung merke ich es halt. Und bei ein paar Übungen bin ich auch mächtig eingeschränkt. 

Insbesondere das rechte Bein. Von der Ferse zieht es hoch in die Wade, auch in den vorderen Bereich, also das Schienbein. Hinten in den Oberschenkel. Dazu merke ich immer noch, je nach Bewegung, den unteren Rücken, den LWS-Bereich. Spontanes Bücken ist zur Zeit nicht möglich. Immer bewusst den Rücken "einstellen", also gerades Bücken bzw. ansonsten in die Knie gehen. Spontanes Bücken mit Rundrücken geht aktuell gar nicht. Ein heftiger Stich im Rücken.

Ich habe Sit-Ups versucht (ein weiterer Versuch), kam aber nicht hoch. Eine Sperre im Rücken. Mit Unterstützung vom Crunch-Kissen klappt es. Immerhin so kann ich etwas Spannung in den Bauch bekommen. 

Und die Ferse ist am brennen. Zeitweise so, als wenn jemand mit einer heißen Nadel da rein sticht. Nicht beim normalen Laufen, aber sobald ich Spannung rein bringe, also auch auf Treppen usw. 

Ich habe die Brücke ausprobiert (beim Sport), dabei Laufen, also die Beine anheben. Mit Schmerzen in den Fersen und im Oberschenkel, Zähne zusammen beißen, habe ich es 10 mal geschafft, also jedes Bein zehn mal anheben. Das muss ich unbedingt wieder regelmäßig machen. Das will ich wieder in den Griff bekommen.

Am Samstag waren wir wieder, wie üblich, zusammen Einkaufen.

Ich fand es schön, dass ich dabei zum ersten Mal die neue Maske auf hatte, die ich mir letzten Samstag nach dem Friseur-Besuch gekauft habe. Sie sitzt zwar etwas lockerer als meine bisherige, aber so super eng muss sie ja auch nicht sein. Hinter dem Ohr wird sie ja mit einem Klipp eingestellt. Das klappte sehr gut, dadurch sitzt sie auch sehr gut.

Wir wollten versuchen, die Eintrittskarten für den Heinz Erhardt Abend zu stornieren, aber das wird wohl nicht klappen. Jede Karte rund 60 Euro. Der Termin wurde ja von März auf Ende Dezember verschoben. 

Zur Zeit sieht es ja so aus, als wenn das mit dem Abstand bestehen bleibt. Zumindest noch einige Zeit. In Kinos (öffnen dieses Wochenende) müssen immer 2 Sitze frei bleiben. 

In der Stadthalle (der Abend war so gut wie ausverkauft) passen etwa 400 Personen in den Raum. Keine Ahnung, wie sie sich das vorstellen. 

Mein Freund hat auf jeden Fall keine Lust, über 2 Stunden mit Maske mit einem 2 Meter Abstand zu mir zu sitzen. 

Die Lust auf diesen Abend an sich ist ihm schon vergangen. Ich sollte die Karten stornieren. Aber das kann man vergessen. Im Höchstfall würden wir einen Gutschein bekommen. Geldrückgabe nur wenn der Abend komplett abgesagt wird. 

Thema Auto, mein Freund sieht sich nach einem neuen Auto um. Also es kann ruhig ein gebrauchter sein. 

Unser Nissan ist von 2014. Nissan geht ganz weg aus Deutschland, auch aus Europa. Nicht von heute auf morgen, aber sie brechen hier langsam aber sicher ihre Zelte ab. 

Hier (in direkter Nähe) gibt es schon keinen Nissan-Händler mehr. Wir haben zwar eine gute Werkstatt, wo wir auch den Termin für die Inspektion gemacht haben, aber auch dort wurde ihm gesagt, dass es in ein paar Jahren, wenn das Auto dann langsam alt wird, schwierig werden wird, Ersatzteile zu bekommen. Die müssen später, in ein paar Jahren, dann aus Amerika eingeflogen werden. Werden dann auch entsprechend teuer werden.

Noch ist unser Auto ja relativ jung. Außerdem wenige Kilometer (bisher 42.000). Wenn wir ihn in Zahlung geben, bekommen wir dafür noch ein paar tausend (es war ein neues Auto, ein EU-Fahrzeug aus Schweden). 

Mal sehen, in ein oder zwei Jahren, vielleicht ja auch schon früher. Wir möchten gerne wieder einen Geländewagen haben. Damit haben wir früher ja nur gute Erfahrungen gemacht. Ihr fuhr 13 Jahre lang den Suzuki Samurai und danach noch 5 Jahre lang den Suzuki Jimny.

Der Nachfolger vom Suzuki Jimny gefällt uns auch sehr gut. Ähnlichkeit mir meinem damaligen, aber trotzdem natürlich neuer und andere, aktuellere Ausstattung.

Wenn mein Freund einen sieht, der preislich in Frage kommt, dann werden wir zuschlagen. 

Am Samstag Nachmittag habe ich mich mit meinem Handy beschäftigt. Ich finde das total witzig. 

Das Foto-Programm ist ja doppelt. Also Fotos, die ich im Computer oder im Handy dazu füge (oder auch lösche), werden direkt gleichzeitig und parallel auf dem anderen angezeigt. Also Fotos im Handy, werden im Computer angezeigt. Lösche ich Fotos im Computer, sind sie auch im Handy weg usw.

Genau der gleiche Effekt ist auch mit den E-Books, mit dem Kindle möglich. Total witzig. Diese App habe ich jetzt auf dem Handy. Über Amazon. Die gleiche Startseite wie im E-Book.

Lese ich im E-Book, öffne dann die App, wird das Buch genau an der Stelle geöffnet, wo ich zuvor im E-Book beendet habe. Und umgekehrt. Lese ich auf dem Handy das Buch, öffne dann das E-Book, wird es ebenfalls wieder an der richtigen Stelle geöffnet (wo ich zuvor im Handy gelesen habe). 

Beruhigend zu wissen. Wenn das E-Book, das Akku mal kaputt geht, sind die Bücher nicht "verloren", ich kann sie immer auch auf dem Handy lesen. Wenn ich das E-Book nicht dabei habe, kann ich trotzdem auf dem Handy lesen.

So, bevor ich jetzt gleich mit meinem Samstags-Sport starte (danach wollen wir uns einen gemütlich Fernseh- bzw. DVD-Abend machen, wir haben uns heute noch weitere Filme, Psycho-Thriller geholt), eben noch der Eintrag über den Freitags-Sport:

Fahrradfahren 12 Kilometer in 22:35 Minuten. Das war meine 16. Sporteinheit mit Fahrradfahren in diesem Monat, 210 gefahrene Kilometer für den Monat Mai. Im Jahr 2020 insgesamt 1.261 Kilometer.

Nach dem Fahrradfahren ein Steppbrett- & Krafttraining über 35 Minuten.

Steppbrett-Programm.

Gerade hoch und runter. Erst mit rechts beginnend hoch und runter, dann mit links beginnen hoch und runter. Dabei mit den 1 kg Hanteln im Wechsel nach vorne boxen. Mit jeder Seite 1 Minute.

Dann im schnellen Wechsel (mit rechts hoch, mit links hoch), unten nur steppen. Dabei mit den 1 kg Hanteln im Wechsel nach vorne boxen. 1 Minute.

Gerade davor stehen. Diagonal hoch, mit Fuß oben stehen bleiben. Mit dem anderen Fuß 3 mal hoch ziehen, unten nur auftippen. Dann Wechsel anderen Fuß hoch. Dabei mit den 2 kg Hanteln im Wechsel Hammer-Curls (für 1 Minute).

Dann vorne hoch kicken, mit einem Bein - im Wechsel - auf das Steppbrett, das andere Knie vorne hoch Richtung Bauch ziehen, dabei mit den 2 kg Hanteln Bizeps-Curls (für 1 Minute).

Gerade vorbeugen und mit den 2 kg Hanteln 10 mal Trizeps Kickback. Mit den 2 kg Hanteln 10 mal Seitheben. 10 mal Schulterdrücken.

Mit den 3 kg Hanteln eine Basis-Übung. Diagonal vorbeugen. Halben Bizeps-Curl, Arme aus Schultern heraus hoch zum Kopf ziehen. 10 Wiederholungen.

Mit den 4 kg Hanteln 15 Bizeps-Curls. Gerade vorbeugen, mit den 4 kg Hanteln 10 mal Rudern, Ellenbogen nach hinten ziehen. 10 mal Kreuzheben, aufrechtes Rudern mit den 4 kg Hanteln. Mit einer 4 kg Hantel Trizeps, hinter dem Kopf arbeiten (10 mal runter in den Nacken, Arme wieder nach oben strecken).

10 Kniebeugen mit der 4 kg Kugelhantel (oben nach vorne strecken).

Mit der 6 kg Kugelhantel 25 mal Kettlebell Swing. 10 Sumo Squats mit der 6 kg Kugelhantel.

35 Sek. Plank.

10 Kniebeugen mit der 4 kg Kugelhantel (oben nach vorne strecken).

Mit der 6 kg Kugelhantel 25 mal Kettlebell Swing. 10 Sumo Squats mit der 6 kg Kugelhantel.

35 Sek. Plank.

35 Sek. hohe Liegestütze (gestreckte Arme).

Auf allen Vieren. Bein angewinkelt anheben, Fuß Richtung Decke. 10 mal nach oben wippen. Kickback. 5 mal mit dem gestreckten Bein nach oben wippen.

Auf den Rücken legen. 10 Sit-Ups. Das Crunch-Kissen zur Unterstützung unter dem BWS-Bereich (weiterhin Einschränkung im Rücken, ohne das Kissen kam ich nicht hoch).

Auf die Seite legen. Beine strecken. Oberes Bein anwinkeln. Fuß nehmen, Bein weit nach hinten ziehen, Oberschenkel dehnen.

Flach auf den Rücken legen. Beine gestreckt senkrecht nach oben. 15 mal runter bis knapp über dem Boden und wieder senkrecht hoch (Beinheben). Beine flach über dem Boden, 20 Flutter Kicks (Beine hoch und runter pendeln, jedes Bein 10 mal oben).

Auf den Rücken legen. Beine aufstellen. Hoch zur Brücke. Füße auf Fersen stellen. 10 mal laufen (jedes Bein 5 mal anheben). Aktuell sehr schmerzhaft im rechten Bein (das, die Brücke, muss ich unbedingt wieder regelmäßiger mit ins Programm einbauen).

10 Bicycle Crunches.

Anschließend noch ein paar Minuten Dehnübungen (Beine, Fersen, Hüfte, Oberschenkel).

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PetraM Offline

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