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2026-06-18 14:00
Um jeden Preis...
...muß ich gucken, daß ich wenigstens hier noch ein wenig was auf die Reihe kriege. Dadurch, daß ein Teil meiner Einträge von diesem Monat verschwunden sind, sieht es wirklich schlecht aus. Darüber kann ich irgendwie noch hinweg sehen, aber es nervt mich, daß ich gezwungen bin, meine Gedanken in einem durch zu schreiben. Wenn ich den Eintrag speichere, kann ich nicht mehr weiter schreiben und das ist irgendwie unglücklich. Ich muß auch im Vorfeld auf Rechtschreibfehler achten, da ich selbst diese am Ende nicht mehr korrigieren kann. Aber da man scheinbar nicht alles haben kann, bin ich mit dem zufrieden, was ich habe. Mehr will ich eigentlich gar nicht. Irgendwie ist gerade alles etwas unglücklich. Ich meine jetzt nicht, daß es meinem Vater schlecht geht oder wir den Urlaub absagen müssen. Meinem Vater geht es echt so gut, daß er Bäume ausreißen könnte und auf den Urlaub freuen wir uns auch. Ich meine die Dinge, die auf der Arbeit gerade nicht so laufen, wie sie laufen sollen. Ich bin es aber auch selbst schuld, das muß ich an der Stelle ja gestehen. Ich kann nur hoffen, daß es nach meinem Urlaub besser wird. Wenn nicht, dann ist das eben so. Ich kann es dann auch nicht mehr ändern. Jetzt ist er also da, der Sommer. Das ist zwar alles gut und schön, aber das ist dann doch zu heftig. Gut, im Büro ist es kühl, aber wenn man raus geht, bekommt man echt zu viel. Von mir aus braucht das gar nicht mal so heiß sein. Aber da mich keiner fragt, muß ich mich mit dem zufrieden geben, was da ist. Alles nicht sehr angenehm, aber nun gut. Ich genieße gerade die Zeit, die ich das Büro für mich habe. S. und A. sind schon nach Hause und T. ist heute im Homeoffice. Ich bin aber auch nicht mehr allzu lange im Büro. Ich gönne mir heute den Luxus einer Fußpflege mit anschließender Massage. Ich bin gespannt, wie das ist. Sollte ich davon begeistert sein, mache ich noch mal einen Termin. Ich denke, einmal im Monat kann man sich das schon leisten. Andere lassen sich haufenweise Tattoos stechen und ich mache dann so was. Egal, wie man es nimmt, es kostet alles Geld. Wobei Tattoos schon mehr kosten wie so eine Fußpflege. Außerdem muß ein jeder selber wissen, wie er sein Geld unter die Leute bringt. Wie sage ich immer? Jeder Jeck ist anders. Somit ist auch das Thema vom Tisch. Bevor ich in den Feierabend starte, gucke ich mal, was ich für morgen vorbereiten kann. Ein bißchen Zeit habe ich ja noch. Je mehr ich jetzt noch weg kriege, desto weniger habe ich morgen zu tun. Ich muß echt noch in die Tasten hauen, damit nächste Woche Freitag mein Schreibtisch leer ist. Nicht, daß es am Ende heißt, ich habe nur im Internet gesurft. Ganz ehrlich: selbst das ist mir mittlerweile egal. Von mir aus können die Leute reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Manchmal ist ein dickes Fell gar nicht mal so verkehrt. Die Erkenntnis kommt spät, aber sie kommt. So ist das nun mal, so und nicht anders. Kommentare |
2026-06-18 14:00 |
