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Thursday, 21. September 2017
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2017-09-12 10:55
Fr. 08-09-2017
So, der Freitag neigt sich auch dem Ende. Ich bekomme inzwischen so richtiges Heimweh, denke ständig daran, was würde ich jetzt machen, wenn ich jetzt zu Hause wäre...

Wenn schönes Wetter wäre, so wie Anfang der Woche, dann wäre alles anders. Aber heute hat es wieder fast den ganzen Tag über geregnet. Nur in kurzen Abschnitten war es etwas trocken. So ziemlich den ganzen Tag über Nieselregen und zwischendurch ein paar sehr heftige Schauer.

Wir waren heute in Aurich. Das war sehr schön. Ich hatte es viel kleiner in Erinnerung.

Wegen dem Regen waren wir wieder in mehr Geschäften, als wir geplant hatten. Ja, und wenn man erst mal in einem Geschäft ist, dann sieht man sich auch um und kauft natürlich auch "das eine oder andere Teil". 2 Bücher (Krimi und Thriller), 1 Taschenlampe, Strümpfe (also Woll-Socken, die brauche ich ja eh täglich) sowie 2 schöne silberne Armkettchen. Eines mit Glitzersteinchen und eines mit einem kleinen roten "Rettungsring". Total niedlich, das passt so richtig zu mir.

Danach wollten wir eigentlich noch nach Wittmund fahren, aber weil es dann schon wieder so richtig geschüttet hat (wir konnten nur relativ langsam fahren, der Scheibenwischer kam kaum noch mit, wir konnten nur wenig sehen, die Regen-/Wassermassen schossen auf unser Auto zu), sind wir lieber wieder zurück gefahren.

Als das Gröbste wieder vorbei war (wir waren etwas in der Wohnung) sind wir hier noch etwas bummeln gegangen. Ich habe mir noch ein silbernes Kettchen geholt. Mit einem kleinen Smiley-Anhänger dran. Auch total niedlich. Ich finde diese "Smileys" immer wieder total süß. Ja, keep Smiling. Auch wenn man mal schlecht drauf ist, es geht immer wieder aufwärts und wenn man lacht bzw. die schönen Dinge des Lebens bewusst beachtet (wovon es Tag für Tag so viele gibt), dann macht alles gleich viel mehr Spaß, dann wird alles gleich um ein vielfaches schöner.

Ja, und dann waren wir am Strand bzw. am Meer. Ja, wir haben hier dann zum ersten Mal das Meer gesehen. Es war Flut bzw. relativ hohes Wasser. Es ging schon wieder langsam zurück, war aber noch relativ hoch, so dass wir die Wellen sehen konnten, das Rauschen hören konnten. Das war super schön. Wir waren etwa 20 Minuten am Strand, etwas Auf und Ab laufen, die Wellen und die Möwen beobachten. Ebenso diese Kite-Surfer, die gut in Action waren.

Ja, aber dann kam der nächste heftige Regenschauer und bevor wir pitsche-nass werden, haben wir uns wieder zum Hafen begeben.

Dort waren wir in einem Buddelschiff-Museum. Darin waren wir zwar schon vor Jahren, konnten uns aber an vieles nicht mehr erinnern. Das war wieder sehr interessant. Mit dem Mann an der Kasse, der früher selber zur See gefahren ist, sind wir noch sehr gut ins Gespräch gekommen. Das wurde ein längeres und sehr gutes, interessantes und lockeres Gespräch. Wir haben ein Mini-Buddelschiff für unser Regal mitgenommen (als Erinnerung) und dieser Mann ist damals auf diesem Schiff gefahren, hat uns davon ein paar kleine Anekdoten erzählt. Das war halt total gut.

Dann sind wir Essen gegangen. Auch wenn Speedy nicht mehr dort ist, trotzdem fühlen wir beide uns dort wohl. Bis Sonntag haben wir für jeden Abend einen Tisch reserviert.

Wir haben auch schon gemerkt, dass wir beide dort als "Stammgäste" persönlicher und schneller bedient werden wie die Anderen, die nur einmal dort sind. Sie kommen öfters zu uns, ob alles in Ordnung ist, ob wir noch etwas haben möchten. So oft gucken bzw. fragen sie bei den anderen Tischen nie nach.

Wir haben heute mitbekommen, dass Speedy der Sohn von der Chefin/Inhaberin ist. Er hat das Restaurant zusammen mit seinem Mann, der dort in der Küche war, verlassen. Vielleicht haben die Beiden sich ja auch irgendwo selbständig gemacht.

Aber die Organisation lässt dort total zu wünschen über. Also wir beide können wirklich nichts negatives sagen, unser Essen ist immer total lecker, gut und viel. Aber die Anderen haben zum Teil Pech.

Wir waren heute um 17.30 Uhr dort. Sie haben bis 21.00 Uhr geöffnet. Gegen 18.00 Uhr kam eine Stimme aus der Küche, nichts mehr (keine Bestellung) mit Gemüse mehr annehmen, wir haben kein Gemüse mehr. Eine ganz schlechte Planung. Gegen 18.30 Uhr, als wir gegangen sind, kam die nächste Stimme, der Salat ist alle, auch den von allen Gerichten streichen. Also so etwas darf wirklich nicht passieren...!!

Die eine Kellnerin finde ich so niedlich, die ist immer so gut drauf, total nett und locker, erinnert mich in ihrer Art sehr an Speedy. Sie weiß schon, was wir beide trinken (ich immer Apfelschorle) und wenn sie uns sieht, dann fragt sie schon, "Getränke wie immer?" und schon verschwindet sie hinter der Theke, um die Getränke fertig zu machen (mein Freund trinkt immer ein Bier). Der Abschied von ihr wird mir am Sonntag schwer fallen.

Heute Abend (also nach dem Essen) waren wir noch kurz am Strand, aber dann hat es wieder so geregnet, dann sind wir lieber in die Wohnung gegangen (gegen 20 Uhr).

Ja, und dann stand ich etwas neben mir, wusste nichts mit mir anzufangen. Etwas Langeweile. Internet ging heute wieder nicht (den ganzen Tag über nicht). Zum Lesen hatte ich nicht so richtig Lust (ich lese ziemlich viel, aber halt nicht ständig). Dieses Schreiben mache ich immer zum Tagesabschluss (erst ab Mitternacht).

Mein Freund interessiert sich total für Politik, guckt sich zur Zeit sämtliche Talkrunden rund um die Wahlen an. Egal ob Merkel, SPD, die Linken oder AfD, er verfolgt alles intensiv. Die eine oder andere Sendung finde ich ja auch interessant, aber auf Dauer finde ich es langweilig.

Zu Hause hätte ich mich an den Computer gesetzt (aber das Internet ging hier ja nicht), hätte mich um den Haushalt gekümmert oder meinen Sport intensiv durchgezogen. Aber hier ist ja alles etwas anders.

Im Wohnzimmer ist eine kleine Couch (2-Sitzer), da liegt mein Freund abends drauf, dazu 2 Sessel (rechts und links vom Tisch). Ich habe mich dann "etwas" hingelegt (ins Bett) und bin eingeschlafen. Gegen 22 Uhr bin ich wieder aufgestanden, habe erst noch die heutigen Einkäufe etwas sortiert.

Gegen 22.30 Uhr habe ich dann noch mit meinem Sport angefangen. Das hat noch gut getan. Insbesondere, als ich dabei dann noch einen kleinen Erfolg hatte. Da ich beim Wandsitz ja immer besser werde, mir auch andere Übungen immer leichter fallen, mache ich halt gerne mal Experimente, welche Übungen mir sonst noch gelingen. Ja, und als ich dann die einbeinige Brücke hinbekommen habe, da war ich wirklich super glücklich.

Hier im Urlaub ist es ja eh nur ein kleines Sportprogramm. Aus Platzgründen und ohne schwere Hanteln usw. muss ich ja auch etwas improvisieren. Ich freue mich schon wieder auf den Sport zu Hause, auf mein Fahrrad, auf die Hantelstange, auf die Kugelhanteln sowie die schweren Hanteln (5 kg usw.).

Zwei bis drei Wochen Urlaub sind wirklich so gar nichts mehr für mich. Also zu Hause schon, aber nicht in der Ferne. Aber die letzten beiden Tage werde ich trotzdem noch genießen. Und zu Hause wollen wir ja auch noch etwas machen. Vor allen Dingen wieder etwas länger schlafen. Mein Wecker geht jetzt jeden Tag um 07.30 Uhr, sonst schaffen wir hier ja gar nichts.

Ich bin wegen Sonntag, also wegen meinem Geburtstag auch etwas nervös. Zum einen finde ich es super schön, dass wir diesen Tag an der Nordsee verbringen. Aber auch, wenn es eigentlich ein "normaler" Tag ist, ich werde halt einfach nur ein Jahr älter, trotzdem ist es für mich etwas Besonderes.

Mein Vater ist ja mit 47 Jahren an Darmkrebs (und Lebermetastasen) gestorben. Ich war damals ja 19 Jahre alt. Ich hatte immer Angst davor, selber 47 Jahre zu werden, was ich dann zu erwarten hätte.

Nun gut, jetzt neigt sich dieses Jahr mit der 47 dem Ende. Ich bin soweit gesund, fühle mich soweit auch gut. Das heftigste im letzten Jahr war natürlich, dass ich meine Mutter verloren habe. Meinem Freund ist ganz klar, dass mir am Sonntag deswegen ein paar Tränen kommen werden (genauso wie an Weihnachten), damit rechnet er ganz fest.

Das war im Urlaub schon "komisch", so anders halt. Sonst haben wir im Urlaub täglich telefoniert. Das fehlte Abends jetzt irgendwie. Außerdem habe ich ihr immer 2 Karten geschrieben. Dieses Jahr habe ich stattdessen meiner Schwägerin und ihrer Schwiegermutter je 2 Karten geschrieben. Darüber werden sich beide ganz bestimmt gefreut haben.

Es sind immer die vielen Kleinigkeiten, die die Erinnerungen in einem wecken. Z. B. als es um kleine Geschenke ging. Wir bringen immer kleine Geschenke mit, das kenne ich gar nicht anders. Ja, aber für meine Mutter und ihren Freund brauche ich ab sofort nichts mehr zu holen. Das ging bei den Beiden jetzt alles so schnell. Bis Weihnachten war (abgesehen von ihren jahrelangen Krebserkrankungen) alles noch normal und dann ging alles Schlag auf Schlag.

Ihren Freund haben wir ja Weihnachten zuletzt gesehen (er lag ja 3 Wochen im Koma, bevor er Anfang März gestorben ist) und den 72. Geburtstag meiner Mutter konnten wir gar nicht mehr feiern, weil sie dann ja auch ins Krankenhaus gekommen ist. Das ging bei ihr ja Ruck-Zuck, innerhalb von 3 Wochen (ab Diagnose) war ja alles schon vorbei.

Ja, bezüglich meines Vaters hatte ich ja immer gesagt, dass ich älter als er werden möchte. Er wurde halt 47 Jahre und ich habe immer gesagt, dass ich mindestens 48 Jahre werden möchte bzw. das "halbe Jahrhundert", also die 50 auf jeden Fall erreichen will (er hat früher so oft von Planungen für einen großen 50. Geburtstag gesprochen). Ja, und jetzt ist "mein Ziel", dass ich meine Mutter ebenfalls "überleben" will, also mindestens 73 Jahre werden will bzw. aufgerundet mindestens 75 Jahre.

Ja, ich weiß, das hört sich doof an, aber solche Gedanken mache ich mir halt wieder rund um meinen Geburtstag.

Am Freitag fand ich es schön,
- dass wir mittags am Strand dass Meer, die Flut, die Wellen gesehen haben.
- dass ich mir 3 schöne silberne Armkettchen geholt habe.
- dass ich abends noch meinen Sport durchgezogen habe.
- dass ich dabei mit der ein-Beinigen Brücke einen Rekord, eine neue Übung geschafft habe.
- dass wir im Buddelschiff-Museum mit dem Mann an der Kasse so ein nettes, interessantes Gespräch geführt haben.

Mein Sportprogramm:

Ab 22.30 Uhr Sport. 35 Minuten, 30 Minuten Kraft und 5 Min. Dehnen.

Alles mit den 1 kg Hanteln (nur die habe ich mit in den Urlaub genommen).

10 x Kniebeugen, beim Hochkommen die Arme mit Hanteln nach oben strecken.

10 x Kreuzheben.

Ausfallschritt, mit hinterem Knie 5 x tief nach unten wippen. Mit dem vorderen Fuß mittig auf dem Theraband stehen, die Enden in den Händen, dabei die Biceps-Bewegung.

30 Sek. Wandsitz, die Hanteln mit fast gestreckten Armen in Schulterhöhe halten.

Gerade Stehen und 10 x die Arme seitlich fast gestreckt bis in Schulterhöhe hoch, halb runter und wieder ganz hoch, erst dann ganz runter gehen.

Die Arme nach vorne hoch, Schulterhöhe, Unterarme senkrecht nach oben. 10 x nach oben strecken und wieder bis Schulterhöhe runter.

Die fast gestreckten Arme von unten (Beine) 10 x bis in Schulterhöhe hoch, kurz halten und langsam wieder runter.
Gerade vorbeugen und die gestreckten Arme 10 x hinter/oberhalb vom Rücken nach oben wippen.

Auf den Boden (Badetuch). 30 Sek. Unterarmstütze. 10 x Liegestütze auf Knien. 30 Sek. Liegestütz-Position (mit gestreckten Armen) halten.

Auf alle Viere. 10 x die Knie etwas vom Boden anheben. Ein Bein angewinkelt nach oben, Fuß Richtung Decke, 10 x nach oben wippen. Ein Bein/Knie Richtung Brust ziehen und 10 x weit nach hinten strecken.

Auf den Rücken legen. Beine aufstellen. 10 x hoch zur Brücke.

Oben bleiben und 20 x Laufen, Bein dabei strecken.

Dabei habe ich einen neuen Rekord gemacht, eine Übung geschafft, bei der ich bisher versagt habe. Darüber bin ich total super glücklich.

10 x normal diese Übung (also Bein strecken). Dann 10 x dabei nachwippen. Also während das Bein oben bzw. gestreckt bleibt, mit dem Standbein/Hüfte etwas (etwa bis zur Hälfte) nach unten gehen (nicht ablegen), wieder ganz hochdrücken (bis Hüfte wieder ganz unten ist), erst dann das gestreckte Bein wieder abstellen. Bisher fehlte mir die Kraft, mich auf nur einem Bein dabei wieder nach oben zu drücken. Dabei bin ich immer zusammen geklappt (ab nach unten, ich kam nicht mehr hoch). Das habe ich heute zum ersten Mal geschafft. Am Sonntag habe ich Geburtstag, dann starte ich also mit diesem neuen Rekord, mit kräftigeren Beinmuskeln in mein neues Lebensjahr. Ja, darüber bin ich wirklich total happy und glücklich!!

Danach Rücken wieder runter, Beine weiterhin aufgestellt lassen und 10 x Crunches, Hände Richtung Knie.

Flach liegen und Beine 10 x anziehen und wieder flach (über dem Boden) strecken.

20 x Bicycle Crunches.

Auf die Seite legen. Mit dem Rubber-Band um die Fersen (bzw. um die Schienbeine, das war etwas höher). 10 x mit dem oberen gestreckten Bein nach oben.

10 x mit dem unteren Bein nach oben.

Ohne Band 10 x oberes Bein/Knie Richtung Schultern ziehen und wieder lang strecken.

Danach für 5 Min. die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Schultern/Nacken und das Drehen für Arme/Schultern.

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