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Tagebuch Wonderwall
2012-08-15 17:07
Meine Gedichte

Der Tod

Jeden Tag begleitet er mich
und dennoch fürchte ich ihn nicht!
Er ist weder Freund noch Feind, mir doch oft als mein Erlöser erscheint.
Ob es mir gut geht und auch wenn ich leide, stets steht er mir treu zur Seite.
Mit dem Versprechen von Stille und Ruhe lockt er mich, doch soll ich ihm folgen?
Ich weiß es nicht!

 

Heute Nacht

Ganz allein und unbewacht,
werde ich sterben noch in dieser einen Nacht.
Bin es leid, will hier fort
nur der Tod allein
bringt mich an einen besseren Ort.
Ein letzter Dank
an den lieben Tod
denn er erlöste mich von meiner Seelennot.

Das Ende

Es ist der Abgrund
in den ich jeden Tag seh.
Ein Scherbenmeer,
indem ich jeden Tag steh.
Der Tod ist es,
um den ich jeden Tag fleh!
Und heute wird es Zeit,
das ich zu Ihm geh!

 

Frei

Des Lebens müde
lege ich mich unters Sternenzelt,
umgeben vom weiten Feld.

Das erlösende Mittel
durch meine Adern rinnt,
spühre ich nur noch den warmen Wind.

Am Horizont,
vom Nebel bewacht,
die Morgenröte langsam erwacht,
hat das Mittel seine Aufgabe vollbracht.

Jetzt fliegt meine Seele frei wie der Wind,
über die weiten Felder,
bis in die tiefen der Wälder geschwind,
wo ich nun endlich den lang ersehnten Frieden find.

(M)ein Leben retten

Einst wollte ich ein Leben retten
Die Tränen in seinem Gesicht wegwischen,
doch er ertrank!
Die Sonne für Ihn wieder scheinen lassen,
doch er verbrannt!
Ihm die Hoffnung schenken,
doch die verschwandt!
Einst wollte ich jemanden das Leben retten,
bis ich verstand,
das dieser Jemand,
ich selber war!
Einst wollte ich ein Leben retten,
doch jetzt verlor ich den Sinn daran!


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2012-08-15 17:07