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Tagebuch Sommer
2015-11-09 20:00
Ist unsere Gesellschaft auch eine Gemeinschaft?

Diese Frage kann ich mit einem ganz dicken Nein beantworten. Was hat das noch mit Gemeinschaft zu tun, wenn sich die Gesellschaft um jeden Mist kümmert? Es kann mir doch keiner erzählen, daß es so wichtig ist, sich um die Leute zu kümmern, die mit aller Gewalt nach Deutschland wollen. Was mit den eigenen Leuten passiert, ist egal. Da interessiert es keine Socke, wenn Kinder vor die Hunde gehen oder ältere Leute nicht mit ihrer Rente auskommen. Da hat man keine Zeit, sich um die eigene Familie zu kümmern, aber man hat ein großes Herz, wenn es um die armen Flüchtlinge geht. Das kann doch nicht angehen. Ich habe nichts gegen Ausländer, ich habe ausländische Kollegen. Den Deutschen sagt man nach, daß sie zu faul sind, arbeiten zu gehen, aber für dieses Volk hat man die besten Jobs. Daß sich da ein gewisser Frust aufbaut, ist doch verständlich. Irgendwann muß doch auch mal gut sein und mit der Meinung stehe ich vermutlich nicht alleine da. An der Stelle halte ich meinen Mund, denn sonst kriege ich noch einen Tritt in den Hintern. Damit werde ich leben müssen, ob ich nun will oder nicht.

Kommentare

22:09 15.11.2015
Die Angst können wir uns nur selbst nehmen
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23:22 12.11.2015
Bringen wir es doch mal auf den Punkt.Die Menschen haben,nicht nur hier, einfach Angst.Angst vor der Zukunft.Noch geht es uns gut--richtig.Doch wie lange noch?Solange den Leuten auf der Strasse die Angst nicht genommen wird solange wird es Hogesa und Pegida geben.
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unbekannt
08:35 10.11.2015
"Ich habe nichts gegen Ausländer, aber..." Huch, da kommt mir ja der Brechreiz vom Feinsten hoch. Die "armen Flüchtlinge" fliehen vor Krieg, ISIS, Hunger und Kälte. Werden von Menschenschmugglern in Boote gesetzt, in denen sie ertrinken. Weil das Risiko auf der Reise zu sterben besser ist als dort zu bleiben wo sie schon sind (übrigens meist schon in Jordanien oder der Türkei, aber humanitäre Hilfsmittel werden konstant gekürzt). Oh und arbeiten dürfen sie auch erst mal nicht in Deutschland. WAS SOLLEN SIE DENN SONST MACHEN? Waffen an alle Beteiligten verkaufen, aber dann nicht mit den Konsequenzen leben, läuft halt nicht.

Echt, manchmal muss man nur mal weg von der Bild und der Tagesschau und mal wirklich in der internationalen Presse kritisch nachlesen

Ich lebe nun im Libanon. Bevölkerung 4 Millionen, Syrische Flüchtlinge 1,5+ Millionen. Pegida und Konsortien gibt es hier nicht. Mabrouk!


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01:40 10.11.2015
Im Grunde gibt es nur eine Welt- und Menschengemeinschaft - und wenn wir hier auf diesem kleinen Erdenfleck das Glück hatten, hier in dieser Zeit friedlich und wohlhabend (im Vergleich zu vielen Menschen auf der Welt) zu leben, dann sollten wir dies als Verpflichtung sehen, nicht einfach wegzuschauen. Die Menschen sind in Not und sie wurden allein gelassen - wenn die reichen Staaten die Unterstützungszahlungen an das UNHCR - die UNO-Flüchtlingshilfe nicht minimiert hätten, wären die Flüchtlinge nicht losmarschiert, sondern wären "brav" in ihren Lagern geblieben. Was ist Deine Alternative? Zäune, Mauern und Schießbefehl?
Es ist gut, wenn Menschen Menschen helfen.
Btw, am Mittwoch ist Martinstag, dann werden wie jedes Jahr wieder unvorstellbar viele Gänse für den Braten geschlachtet ... keine Angst, es geht uns auch weiterhin sehr gut
Good luck!
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2015-11-09 20:00