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Tuesday, 28. September 2021
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Tagebuch PetraM
2021-09-13 02:24
So. 12. September 2021

So, das war der Sommerurlaub 2021. Einerseits finden wir es beide Schade, dass wir nicht richtig raus gekommen sind. Also dass wir nicht am Meer waren. Die sonst übliche Atmosphäre mit Ferienwohnung und Abendspaziergang am Strand haben wir beide vermisst. 


Aber trotzdem war der Urlaub im Ganzen echt schön. 


In der ersten Woche mussten wir beide erst mal durchatmen. Da war das Auto ja auch 2 mal in der Werkstatt. Der Regen hat uns da nicht wirklich interessiert. 


Aber die Ausflüge in der zweiten und dritten Woche waren dann echt schön. 


Königswinter war auf jeden Fall einen Tagesausflug wert. Auch die Zoos in Hamm und Kleve waren sehr schön. Am Niederrhein an sich, auch Goch und das Schloss Moyland waren sehr schön. 


Ja, und dazu viel Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe. Jeden Tag im Allgemeinen mit viel Ruhe, Schlafen, Lesen und Entspannung. Dafür ist so ein Urlaub ja auch da. 


Schön, dass wir hier im Haushalt gut voran gekommen sind. Dass wir das Badezimmer so schön hinbekommen haben. 


Wir hatten zwar noch mehr geplant, aber das werden wir jetzt nach und nach, immer (wie üblich) an den Wochenenden machen.


Vor morgen, vor dem Montag bin ich etwas nervös. So ein erster Arbeitstag nach dem Urlaub ist immer irgendwie blöd. Man weiß nie genau, was einen erwartet. Natürlich kennt man seine Aufgaben an sich, aber wie es aktuell genau aussieht, wie der Stand der Dinge ist, das sieht man dann erst vor Ort (was in den letzten 3 Wochen so gelaufen ist). 


Kurz vor Schluss, kurz vor dem Urlaub war ich ja total urlaubsreif, völlig durch den Wind. Meine Konzentration war futsch. Ich werde jetzt wieder richtig einsteigen, es wird mit Sicherheit einiges aufzuarbeiten sein. 


Ich finde es schön, dass ich jetzt mit einer Kollegin per Du bin. Wir kennen uns schon Jahre, sind auch schon länger regelmäßig per Handy in Kontakt. Also schicken uns auch viele private Sachen. 


So ist das halt, wenn man stiller ist. Die Anderen machen Pausen usw. zusammen. Bei lockeren Gesprächen ergibt sich im Laufe der Zeit das Du dann automatisch.


Also natürlich nicht bei allen. Insbesondere finde ich, dass man bei Vorgesetzten per Sie bleiben sollte. Respektpersonen, das kenne ich nicht anders. Aber bei guten Kolleginnen kann man im Laufe der Zeit (nicht direkt) auch zum Du übergehen.


Ja, aber weil ich ja immer sehr still bin, auch nicht an Pausen usw. teilnehme (immer alleine in meinem Zimmer bleibe, da fühle ich mich immer am wohlsten), da läuft es halt etwas anders. 


Da wissen die Anderen dann auch nicht so richtig, wie sie auf einen zugehen sollen. 


Heute habe ich mir nun ein Herz genommen und habe meine Kollegin einfach mal angeschrieben, was sie davon halten würde, zum Du überzugehen. Mehr als Nein zu sagen (bzw. zu schreiben) konnte ja nicht passieren. 


Ich habe mich dann so richtig gefreut, als sie darauf eingegangen ist. Ja, sie findet es auch gut, jetzt sind wir beide locker per Du. Das finde ich sehr schön. 


Abgesehen von meinem Sport war der Sonntag ein sehr ruhiger Tag. Wir waren halt beide vor Morgen nervös. Meinem Freund ergeht es vor dem ersten Arbeitstag immer genauso wie mir. Darin sind wir völlig gleich. 


Meine Sachen habe ich schon mal sortiert bzw. gepackt, damit ich morgen früh schneller fertig bin. 


Die dritte Baustelle, den Schrank, den ich sortieren (Aufräumen) wollte, den habe ich heute zur Hälfte fertig bekommen. Immerhin, das mache ich nächste Tage, spätestens am Wochenende weiter. 


Dafür habe ich parallel mit der nächsten Ecke angefangen. 


Ab sofort wollen wir die Wäsche im Wohnzimmer bzw. in der Essecke trocknen (ein großer Raum). Also alle "kleinen" Sachen (nicht Decken und Bettwäsche, die trocknen wir weiterhin im Keller). 


Im Keller trocknet aktuell gar nichts mehr. Am Mittwoch habe ich Handtücher gewaschen. Am Freitag habe ich gefühlt, dachte, sie wären trocken. Nein, sie waren noch richtig nass, fast wie frisch aus der Waschmaschine. Am Samstag habe ich gefühlt, da waren sie noch feucht, noch sehr klamm. Heute Nachmittag waren sie endlich trocken.


Da habe ich sie hoch geholt, direkt gefaltet und in den Schrank gelegt. 


Dann haben wir den Wäscheständer hoch geholt. Zwischen Wohnzimmer und Essecke ist Platz genug, dort kommt er demnächst hin. Ab sofort werden wir alle "kleinen" Sachen hier oben trocknen. Hier ist immer alles in etwa 24 Stunden trocken. 


Meine Mutter hatte früher gar keinen Trockenkeller, sie hat immer alles im Wohnzimmer oder im Badezimmer hingehangen. Das kenne ich gar nicht anders. 


Auch in der alten Wohnung hatten wir alles in der Wohnung (der Trockenkeller war sehr klein, 9 Wohnungen/Familien, aber nur Platz für eine Familie, die Wäscheleine war dort immer besetzt). Dort hatten wir 2 Kinderzimmer. Ein Kinderzimmer wurde zum richtigen Wäscheraum. Mit Wäscheständer, Bügelbrett (das stand dort immer) usw. 


Ich finde das gut. Im Winter war es im Keller (beim Aufhängen der Wäshe) immer sehr kalt. Alle Fenster offen, es zog dort immer mächtig. 


Die Nachbarn können sich nicht entscheiden. Eine Nachbarin macht dort immer alle Fenster auf. Und die andere Nachbarin findet es zu kalt, macht wieder alle Fenster zu und die Heizung ganz auf. Die Heizung dort sind ja Kosten für alle. Dann kommt wieder die andere Nachbarin, macht die Heizung wieder aus und alle Fenster auf. Dieses Spielchen habe ich schon mehrmals mitbekommen. 


Und jedes Mal kann ich mir lang und breit und Schimpfen und Meckern über die anderen Nachbarn anhören. Das nervt. 


Dann schnappe ich mir lieber die Wäsche und hänge hier in der Wohnung alles in Ruhe auf. 


So, jetzt noch zu meinem Sport. 


Mittags eine Stunde Personal-Training und abends bin ich noch Fahrrad gefahren, 12 Kilometer in 21:25 Minuten. Das war meine 12. Sporteinheit mit Fahrradfahren in diesem Monat, 154 gefahrene Kilometer für den Monat September. Im Jahr 2021 insgesamt 1.580 Kilometer. Im Urlaub 23 Einheiten mit 306 Kilometern - das war mein sportlicher Urlaubs-Abschluss. Nach dem Fahren noch 30 Sek. Plank, 10 Liegestütze auf Knien sowie auf dem Rücken liegend 10 mal Beinheben.


Das Personal-Training am Sonntag, das letzte in diesem Urlaub, war auch wieder sehr gut. Es war sozusagen meine Geburtstags-Einheit. 


Es fing mit Kniebeugen und Kicks in verschiedenen Varianten an. Dabei die Arme (mit Hanteln in den Händen) jeweils schwungvoll mitnehmen.


Danach folgten Kniebeugen, die wir bzw. ich mit einem neuen kleinen Wackelkissen durchgeführt habe, das ich letzte Woche erst gekauft habe. Motivation für den Sport auch im neuen Lebensjahr. Ein sehr "wackeliges" Kissen. Mit einem Fuß auf dem Kissen stehen, den anderen Fuß zunächst auf dem Boden. Eine Kniebeuge, beim Hochkommen, wie "üblich", das Bein vom Boden kurz anheben. Also auch etwas fürs Gleichgewicht. 


Weiter ging es mit dem Kreuzheben mit der Hantelstange. Da ich es ausnahmsweise gestern beim Training nicht dabei hatte, war es heute gut. So habe ich es direkt nachgeholt. 


Dann die 4 kg Hanteln in die Hände nehmen. 


Ausfallschritt nach vorne. So stehen bleiben und immer wieder tief nach unten wippen.


Eine Hantel quer zwichen die Hände nehmen, Hände vor der Brust halten und Kniebeugen.


Die Hanteln wieder in die Hände nehmen. Im Wechsel Ausfallschritte nach hinten. Immer wieder einen großen Schritt nach hinten und runter in den Ausfallschritt. 


Danach ging es auf der Hantelbank, also mit dem Rücken auf dem Steppbrett liegend.


Zuerst mit dem Bankdrücken, also mit der Hantelstange. Das habe ich sehr gut im Griff. 


Mit den 4 kg Hanteln seitliches Arbeiten. Arme gestreckt zur Seite (Schulterhöhe), hoch zur Senkrechten und wieder runter in die Waagerechte. 


Enges Bankdrücken. Also Oberarme an den Oberkörper. Hände mit den Hanteln oberhalb vom Bauch halten. Beim Runterkommen unten einmal nachwippen.


Zu guter Letzt noch was für den Trizeps. Also mit einer 4 kg Hantel hinter bzw. oberhalb vom Kopf arbeiten. 


Alles in allem war es wieder ein super gutes Training. Eine gute Urlaubs-Abschlusseinheit, so dass ich morgen wieder fit in die Arbeit starten kann.

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