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Sunday, 01. August 2021
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Tagebuch Sommer
2021-07-18 19:40
Ich stehe nicht mehr zur Verfügung

Was in den letzten Tagen der Fall war, muß heute nicht mehr aktuell sein. Es ist aber auch praktisch, wenn man sich nicht immer meldet, denn so hat man einiges zu berichten. Aber der Reihe nach. Daß ich am Freitag noch einen Termin im Nagelstudio bekommen habe, war für mich völlig okay. Was dagegen gar nicht ging, war die Tatsache, daß der Zug so unpünktlich los gefahren ist, daß mein Bus weg war. Und was macht man, wenn man zum Termin muß? Man nimmt sich ein Taxi. Kann man ja mal machen. So was passiert auch nicht immer. Ob S. morgen ins Büro kommt, wird sich zeigen. Am Freitag schickte sie mir eine WhatsApp, daß sie Schnupfen hat, aber sie hofft, daß es am Montag besser ist. Ich bin gespannt, was mich morgen erwartet. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich nichts dagegen, wenn ich das Büro noch ein paar Tage für mich habe. Ich habe in der Vergangenheit zwar immer wieder erwähnt, daß ich mich auf ein Wiedersehen freue, aber ich habe nicht damit gerechnet, daß die Leute so schnell wieder in die Firma kommen sollen. Da muß ich jetzt wohl durch, ob ich das nun will oder nicht. C. macht sich Gedanken, wie man sich aufteilt. Wemm es so gewünscht ist, kann ich mich ja an den Schreibtisch von T. setzen. Aber im Grunde sind diese Vorsichtsmaßen umsonst. Im letzten Jahr hat auch kein Hahn danach gekräht, daß wir mit drei Mann im Büro sitzen. Und jetzt, wo man geimpft ist, macht man sicht Gedanken darüber, ob genug Abstand da ist. Auch hier darf ich gespannt sein, was dabei raus kommt.

Gestern haben wir unseren Urlaub an der Nordsee gebucht. Wir wollten auch in diesem Jahr ins Wangerland, aber die Wohnung, die wir in den letzten beiden Jahren hatten, ist leider belegt. Eine Familie aus Köln war schneller. Besagte Familie verbringt seit über 30 Jahre bei Familie J., es ist mittlerweile die Tochter, die ihren Urlaub dort verbringt. So was nennt mann dann wohl Pech. Wir fahren aber trotzdem hin, weil wir Frau J. die Wollreste versprochen haben. Und den Tee werden wir auch gemeinsam trinken. Somit ist schon mal ein Tag gerettet. Ein Tag von insgesamt acht Tagen. Wir haben jetzt eine Wohnung in Esens. Die Wohnung haben wir direkt im Internet gebucht. Eine andere Möglichkeit gab es nicht, aber nun gut. Das, was man im Internet so sehen kann, sieht ganz nett aus. Mein Vater hat ja was vom Stapel gelassen. Ich hatte was gefunden und habe meine Vater gefragt, was er von dem Haus hält. Seine Antwort: nein. Wie nein? Woher er das Haus kennen soll? Davon war gar nicht die Rede. Doch, denn ich habe gefragt, ob er das Haus kennt. Warum ich mich denn aufrege? Dabei habe ich mich nicht aufgeregt. Mein Vater weiß, daß er schlecht hört und ihm ist auch klar, daß er mal zum Ohrenarzt soll. Warum macht er das dann nicht? Weil es ja so viel einfacher ist, daß jeder mit bekommt, was ich sage. Außerdem kann er mir dann nicht mehr sagen, daß ich mich nicht so aufregen soll.

Und dann gibt es noch die Leute, die sich im Geschäft darüber aufregen, daß man den Abstand nicht einhält. Genau das ist mir gestern passiert. Da stehen wir beim Bäcker und warten bis wir dran sind. Die Dame, die vor uns dran war, rückte immer weiter von mir ab und keifte mich an, daß ich doch gefälligst den Abstand einhalten sollte. Es lag nicht an mir, daß der Abstand so gering war. Die Tussi hätte ja auch mal stehen bleiben können. Wenn Blicke töten könnten, hätte diese blöde Sumpfkuh den heutigen Tag nicht erlebt. Ist doch wahr. Ich muß meine erotische Nutzfläche doch auch irgendwo hinstellen. Jetzt mal ganz ehrlich: solche Leute habe ich gefressen. Selber sind diese Gestalten nicht besser und stellen sich mitten in den Weg. Da darf man auch nicht fragen, ob man mal vorbei darf. Bei dieser Frage sind diese Leute ja taub. Genau diese Leute sind dann noch so bescheuert und müssen so Leute wie mich noch anbluffen, daß man den Abstand einhalten soll. Idioten gibt es eben immer und überall. Und diese Dame kann mit Sicherheit nichts dafür, daß sie zu dem Kreis der Idioten gehört. Und jetzt kriege ich vermutlich eh mein Fett weg, weil ich so über meine Mitmenschen gelästert habe. Ich stehe dazu. Wenn es mehr nicht ist. In dem Sinne.

Kommentare

02:47 20.07.2021
"Idioten gibt es eben immer und überall", so isses und da kann man nur drüberstehen - und niemals auf die gleiche Stufe
In Esens kenne ich einen Campingshop ... da gibt es auch viel für das "normale" Leben, falls es mal langweilig würde
Good luck!
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