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Tagebuch Gedichte
2012-07-24 17:15
Warum Stefan?


Es tut so verdammt weh.
Du sagst zu mir, Du willst nicht mehr mit mir zusammensein.
Einen Grund kannst Du mir nicht nennen.
Was habe ich denn falsch gemacht?

Habe ich Dich zu sehr bedrängt?
Bin ich Dir zu selbstständig?
Oder zu unordentlich?
Welcher meiner Fehler stört Dich?

Ich schrieb Dir einen Brief,
um zu erfahren, warum.
Doch Du antwortetest nicht.
Du gingst darüber hinweg,
als würde es Dich nicht interessieren,
wie ich mich fühle.

Du weißt, wie es ist, verlassen zu werden,
aber weißt Du auch, wie es ist,
nicht zu wissen, warum man verlassen wird?
Ich wünsche Dir, dass Du es nie erfahren wirst.
Denn Du zweifelst an Dir selbst,
fühlst Dich nicht mehr liebenswert, unnütz und fehl am Platz.

In dieser Zeit braucht man Menschen,
denen man vertrauen kann.
Einen "Freund" der einem zuhört,
ohne Ratschläge zu geben.

Ich lese jetzt wieder viel
und nun fiel mir ein Spruch in die Hände:
"Einen Menschen lieben heißt,
ihn so zu sehen,
wie Gott ihn gemeint hat."

Warum kannst Du das nicht?
Warum bist Du jetzt so kalt und verletzend zu mir?
Warum so zynisch und ironisch?
Warum sucht Du trotzdem meine Nähe?
Aber redest nicht mit mir?

Wir müssen einen Weg finden,
wieder vernünftig miteinander umzugehen.
Ich wünsche mir, dass es uns gelingt.

DU wirst immer einen Platz in meinem Herzen haben.
Die Liebe zu Dir war eine Erfahrung,
die mich reifer gemacht hat.

An manchen Tagen denke ich, ich bin darüber hinweg.
Aber dann sehe ich Dich wieder und alles ist wieder da.
Ich dachte immer, man leidet nur in der Jugend darunter,
aber jetzt weiß ich, dass Liebeskummer vor keinem Alter halt macht.

von: @ Claudia

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2012-07-24 17:15