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Friday, 20. September 2019
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Tagebuch Sommer
2019-02-18 20:10
Weihnachtsgaben...

...sind mir nicht begegnet, dafür jede Menge Arbeit. Obwohl ich nicht faul war, wurde ich das Gefüh nicht los, nichts geschafft zu haben. Irgendwie sind wieder so viele Sachen wichtig, daß man gar nicht weiß, wie man die Prioritäten setzen soll. Ich wollte eigentlich direkt mit Wien starten, weil mich ein Kollege am Freitag darüber informiert hat, daß das eilig ist und man auf diese Teile wartet, aber es kam mal wieder was anderes dazwischen. Ein Kollege hat mich mit der Mail für Kanada genervt und damit, daß die Sendung heute noch abgeholt werden soll. Die Kollegin aus Kanada hat dafür schon einiges in die Wege geleitet. Die Sendung wurde auch heute abgeholt, ist aber erst am Donnerstag in Kanada. Was an der Stelle nicht mein Problem ist, denn ich habe gemacht, was ich machen konnte. Wem das nicht paßt, der darf sich gerne über diese Tatsache aufregen. Die Jungs sollten am Samstag eine Sendung für einen anderen Kunden in Wien packen, weil auch das eilig ist, aber bis zum Feierabend war noch nichts fertig. Von mir aus kann sich C. morgen darum kümmern, daß die Sachen zu uns kommen und gepackt werden. Ich für meinen Teil mag mich nicht mit den Jungs anlegen. Mir ist schon klar, daß viel zu tun ist und daß man genervt ist, aber ich kann auch nichts dafür, wenn C. mir Sachen aufträgt, die ich weiter geben soll. Ich hätte für morgen ein paar Sachen vorbereiten können, damit ich nicht wieder unter die Räder komme, aber irgendwann hat man den Punkt erreicht, an dem man einfach nicht mehr kann. Ich weiß, daß ich mit der Einstellung keinen Blumentopf gewinne, aber das war mir so was von egal. Es muß auch mal Schluß sein.

Kann es sein, daß die Leute am Rad drehen, sobald die Sonne zum Vorschein kommt? Das kann nicht nur sein, das ist auch so. Ich habe anderthalb Stunden versucht, zu Hause anzurufen, aber irgendwie hat das Telefon gesponnen. Mein Vater hat sich schon gewundert, warum ich noch nicht angerufen habe. Wenn man sich fragt, warum man nicht anruft, kann man doch wohl selbst zum Telefon greifen und anrufen. Meine Eltern haben beide ein Handy, aber keiner ist in der Lage, das Teil auch mal einzuschalten. Es ist nicht neu, daß das Telefon ab und zu mal spinnt. Und so ein Handy ist ja auch ein schöner Dekoartikel. Mal sehen, wie lange der Vorsatz anhält. Nicht lange, denn morgen hat man das schon wieder vergessen. Man hat auch vergessen, daß man nicht den ganzen Tag ein Fenster weit offen lassen muß. Ich habe nur gesagt, daß ich das Fenster zu gemacht habe. Was ich denn habe, es ist doch warm. Im Februar. Abends um kurz nach 18.30 Uhr. Vielleicht ist das ja in 150 Jahren der Fall, keine Ahnung. Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich die Logik nicht: man sagt was und kriegt zum Dank dafür noch eine aggressive Antwort. Ganz toll, aber das ist egal. Wie soll man da ruhig bleiben? Wie kriegt man es hin, sich jedes weitere Wort zu sparen? Keine Ahnung. Es funktioniert irgendwie.

Kommentare

01:05 19.02.2019
Um die Zeit würde ich das Fenster aber auch schließen
Good luck!
Soll der Kommentar wirklich gelöscht werden?
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Sommer Offline

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2019-02-18 20:10