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Tagebuch prinz
2008-01-08 19:29
Warum bist du so? ...


So… nun sitze ich hier und während ich ein wenig surfe und noch bei ebay ein paar Dinge beobachte, kommt mir ein Gedanke in den Sinn. Eine Äußerung, ein Gesprächsfetzen von gestern Abend. Gestern Abend im Auto, nachdem ich S. von der Arbeit abgeholt hatte.
Das Thema hatten wir schon mal, aber jetzt gerade regt es meine Gedanken an.
„Unglaublich, deine Hände.“ Sagte sie gestern mal wieder. So weich … so … unbeschreiblich, wie sich das anfühlt … wie du anfasst!

Hm … für mich war das bisher ganz normal. Mal zart, mal hart, gefühlvoll, respektvoll. Eben so, wie ich auch gerne angefasst werde. So, wie es für mich „normal“ ist, einen geliebten Menschen anzufassen.
Trotzdem überlegte ich, warum es gerade so ist, da sie ja nun doch andere Erfahrungen gemacht hat. Noch nie so angefasst wurde. Warum tue ich das, warum andere Männer vielleicht nicht.

Insgesamt ging es bei dem Gespräch aber nicht nur um dieses Thema, sondern um das Lieben an sich. Um Streichelnde, oder zufassende Hände … um den richtigen Moment für die richtige Intensität einer Berührung … um eine Zunge, die fordernd ist, oder sanft und vorsichtig … um Lippen die sich um eine Brustwarze schließen … den Umgang mit den Zähnen … das Umarmen, oder sanft festhalten … etc. ( Selbstzensur) … eben die körperliche Liebe in ihrer Gesamtheit.
Warum bist du so? warum kannst du das? Warum im richtigen Moment? …

Ich denke, dass ich einfach durch großes Interesse an den verschiedenen Facetten der Liebe und der Lust, gelernt habe. Durch das Reden, davor, dabei und danach, aber auch durch Fantasie und Experimentierfreudigkeit. Ebenso durch Bücher und so banal es sich anhört, auch durch Filme und gar Hörspiele.
Vielleicht wäre hier ein „Danke“ an so viele Autorenkollegen und Regisseure angebracht, die sich mit diesem Thema aus den verschiedensten Gründen beschäftigt haben, oder es immer noch tun.

Um mal vier „große“ Bücher zu nennen:

“Fühlst du mich?“
“Joy of Sex“
„More Joy of Sex“
“Sex, wie auf Wolke sieben“

… und einige mehr.

Nicht einfach annehmen und hinnehmen, sondern sich damit beschäftigen und ausprobieren und sprechen … sprechen … sprechen.
Sich einfach mal anregen, inspirieren, lassen und ausprobieren. Reaktionen bewusst hervorrufen und beobachten, um sie danach auch anzusprechen, ein Stück weit diskutieren … nicht todreden. Es gibt Dinge, die spricht man nur kurz an und dann sollte auch gut sein.

Ich kenne viele, die die Nase rümpfen, wenn sie wissen, dass jemand diese einschlägige Literatur liest, oder Filme schaut … aber wer einmal in solche leuchtenden Augen geschaut hat und diesen Satz: „Wow … warum, oder woher, kannst du das? Kannst du so sein?“ vernommen hat, weiß, dass es richtig war! Dass es richtig war, zu lesen, zu sehen, zu reden und auszuprobieren.

Hey meine Schöne … ich freue mich auf viele viele weitere Stunden, in denen wir ausprobieren und kennen lernen und genießen und einfach viel Spaß haben …
ob bei einer „Nullrunde“ (Dank an Bärbel Mohr) … oder bei einer schweißtreibenden Nacht, in der wieder einer von uns ruft:
“STOP! Pause! Ich kann nicht mehr“

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Kommentare


unbekannt
19:51 08.01.2008
*lächel*
sie kann wirklich froh sein, dich zu haben....
ich glaube, ehrliche liebe öffnet erst das bewusstsein für solch intensität...


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