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Sunday, 09. December 2018
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Tagebuch PetraM
2018-12-06 03:10
Mi. 05. Dez. 2018
Am Mittwoch fand ich es schön,

dass ich für Samstag im Restaurant einen Tisch reserviert habe. Für meinen Freund und mich. Ich habe ihm doch zum Geburtstag, als wir mitte Oktober voll im Umzugsstress waren, einen Gutschein für das Essen geschenkt. Den werden wir nun am Samstag einlösen. Darauf freue ich mich schon.

dass wir von einer Nachbarin (keine Ahnung von wem) zu Nikolaus einen Schoko-Nikolaus geschenkt bekommen haben. Als ich vorhin im Keller war, die trockenen Handtücher hoch geholt habe, da lag er plötzlich vor unserer Wohnungstüre. Damit haben wir nicht gerechnet, haben uns über diese Geste sehr gefreut.

dass ich mich halt um die Wäsche gekümmert habe, die Handtücher dann auch noch zusammen gelegt habe. Schritt für Schritt hier alles in den Griff bekomme.

dass die Heizung in der Essecke jetzt endlich richtig funktioniert. Damit hatten wir doch ständig Probleme, dass die Zahlen darauf "hin und her" gesprungen sind, sich die Anzeige nicht richtig einstellen ließ. Jetzt funktioniert es richtig. Wir nehmen an, dass die leere Batterie daran schuld war. Mit so einer digitalen Einstellung kennen wir uns halt nicht aus. 

dass ich mich heute an den "LowCarb"-Tag gehalten habe. Am Samstag, wenn wir Essen gehen, werde ich ihn natürlich nicht einhalten (werde dort abends auf jeden Fall Pommes essen).

dass ich heute Abend noch Sport gemacht habe (dazu später noch mehr).

Zunächst erst zum Thema Arbeit. Heute hatte ich eine heftige seelische Aufregung. Deswegen war mir der Sport heute Abend, dieses "Abreagieren" auch sehr wichtig (hat mir auch seelisch noch gut getan).

Wie ich schon öfters geschrieben habe, sind bei uns die Aufgaben sehr "ungerecht" verteilt. Während ein paar Kolleginnen (und natürlich auch Kollegen) zum Teil sehr viel zu tun haben, haben andere dagegen umso weniger.

Abgesehen von "Stoßzeiten", wenn ich schubweise mal viel Arbeit habe, komme ich von einer Flaute in die nächste. Alle Aufgaben "schrumpfen" vor sich hin. Ich lasse mir mit jeder kleinen Aufgabe Zeit ohne Ende, kann bald schon einen Rekord im langsamen Arbeiten aufstellen. Und zwischendurch auch viel "Beschäftigungstherapie", den Tag irgendwie um zu bekommen. 

Da fällt es einem natürlich schwer, sich morgens aus dem Bett zu quälen, wenn man weiß, wie lang der Tag gleich wieder wird. 

Vor kurzem sprach mich ein Kollege an, dass er viel Arbeit hat und Unterstützung dabei gut gebrauchen könnte. Wir sprachen die Aufgaben durch, die ich theoretisch übernehmen könnte (alles Sachen, die ich gut in den Griff bekommen würde) und ich hätte am liebsten sofort losgelegt. Mit einer Sache, dieser Terminabfrage (wovon ich letztens geschrieben habe), habe ich dann auch begonnen.

Nun gut, aber so einfach geht das bei uns nicht. Neue Aufgaben bzw. Aufgaben Umverteilungen müssen offiziell durchgesprochen und "genehmigt" werden. 

Ich hatte sofort Hoffnung, dass meine "Durststrecke" endlich vorbei ist. Endlich "Licht am Ende des Tunnels", endlich wieder Arbeit in Sicht. Das diesbezügliche Gespräch soll in Kürze stattfinden.

Ja, und dann rief heute eine Kollegin an, die seit längerem krank ist. Ihr geht es (nach einer schweren Krankheit) endlich wieder deutlich besser. Das finde ich wirklich schön. Darüber habe ich mich wirklich gefreut. Sie wird im Januar wahrscheinlich wieder kommen.

Äh ja, aber ein Teil der Aufgaben, um die es ging, darum hat sie sich immer gekümmert. Deswegen gehe ich davon aus, dass sie diese Aufgaben auch wieder bekommen wird.

Nun gut, zu früh gefreut. In dem Moment fiel ich in ein "kleines seelisches Loch" und mir liefen die Tränen. Das konnte ich einfach nicht unterdrücken. 

Ja, ich freue mich wirklich für sie, dass es ihr besser geht. Aber sie muss ja schließlich auch Aufgaben bekommen. Also bedeutet das halt für mich, dass ich die Zeit weiterhin viel mit Beschäftigungstherapie überbrücken muss (abgesehen von den kleinen Aufgaben, die ich immer mal wieder zwischendurch bekomme). 

Ja, in dem Moment war ich halt schon enttäuscht, dass diese Durststrecke weiterhin anhalten wird. Schön, dass heute mein LowCarb-Tag war, so dass ich diese Eiweißriegel dabei hatte. Diese Schokoriegel kamen heute dann halt im richtigen Moment. 

Heute Abend brauchte ich dann erst mal etwas Ruhe, seelisch etwas runter fahren.

Dann habe ich mich um den Haushalt gekümmert. 

Ja, aber gegen Mitternacht, als mein Freund ins Bett gegangen ist, da kam bei mir das schlechte Gewissen durch. Ich wollte doch unbedingt Sport machen, das hatte ich fest eingeplant. Für Fahrradfahren und Steppbrett konnte ich mich allerdings absolut nicht mehr aufraffen.

Als "Pflichtübung" für Mittwochs habe ich mir Übungen mit dem großen Gymnastikball fest vorgenommen. Ja, und wenn mein Trainer ihn schon extra aufpumpt, dann wollte ich ihn auch wieder benutzen.

Nun gut, schließlich habe ich dann doch noch eine "kleine" Sporteinheit durchgezogen (wobei "klein" natürlich immer relativ ist). Etwa 50 Minuten Sport, davon ca. 5 Minuten Dehnen.

Weil ich halt eine "verkürzte" Trainingseinheit gemacht habe, habe ich die meisten Übungen intensiver, mit 15 Wiederholungen durchgeführt.

Als "Aufwärmprogramm" mit der 8 kg Kugelhantel 15 x Kettlebell-Swing.

15 Kniebeugen, dabei die 4 kg Kugelhantel mittig vor der Brust halten, beim Hochkommen nach oben strecken.

Danach ging es mit dem "Body-Trimmer" weiter, die Arme/Ellenbogen 15 x seitlich bis in Schulterhöhe hoch ziehen.

Mit den 4 kg Hanteln 15 Biceps-Curls.

Gerade Stehen und mit den 2 kg Hanteln seitliche Bewegungen, die Arme (fast) gestreckt seitlich 15 x hoch bis in Schulterhöhe, halb runter und nochmals hoch bis in Schulterhöhe, erst dann ganz runter. Die Arme vorne in Schulterhöhe hoch, 15 x nach oben strecken.

(Weiter mit dem Boden-Programm)

35 Sek. Unterarmstütze. Danach die hohe Liegestütz-Position 35 Sek. halten.

Auf alle Viere (Arme auf die Unterarme). Ein Bein angewinkelt hoch (Fuß Richtung Decke) und 15 x nach oben wippen.

Weiterhin auf allen Vieren. In einer Hand (natürlich im Wechsel) die 4 kg Hantel. 15 x Rudern (Ellenbogen nach hinten ziehen).

3 x Seitstütz mit nachwippen (erst nur halb runter, wieder hoch, erst dann ganz runter).

Auf die Seite legen. Beide Beine strecken. Oberes Bein 15 x gestreckt hoch mit nachwippen (erst halb runter, nochmals so hoch wie möglich, erst dann ganz runter). Oberes Bein angewinkelt vor dem Körper ablegen. Mit dem unteren Bein 15 x gestreckt nach oben.

Die Füße/Fersen auf den großen Gymnastikball, Hüfte hoch, Körper gerade Linie, 35 Sek. halten. 15 x halb runter wippen (und wieder hoch zur geraden Linie).

Auf den Rücken legen, Beine aufstellen, Füße auf Fersen, die 4 kg Hantel auf die Hüfte legen, 15 x hoch zur Brücke, Hüfte nach oben drücken. Füße flach hinstellen, hoch zur Brücke, 10 x Laufen, Bein dabei strecken. Mit dem Standbein jeweils einmal halb nach unten wippen.

Flach auf dem Boden liegen, beide Beine gestreckt nach oben (senkrecht), 6 x gleichzeitig gestreckt nach unten, bis kurz über dem Boden und wieder hoch zur Senkrechten. Nochmals, dieses Mal 6 x im Wechsel (also jedes Bein 6 x nach unten).

Beine anziehen (Knie Richtung Bauch) und beide 6 x strecken (flach über dem Boden). Dann die Beine 6 x im Wechsel flach über dem Boden strecken.

Beine gestreckt flach über dem Boden, 6 x die Schere Senkrecht. Beine gestreckt flach über dem Boden, 6 x die Schere Waagerecht.

Beine aufstellen, 10 x gerade Crunches, Hände Richtung Knie. 10 x seitliche Crunches, Oberkörper bzw. Schultern etwas vom Boden anheben, mit der Hand seitlich 10 x zur Ferse ziehen. 10 x Bicycle Crunches.

5 x Reverse Crunches, also die Hüfte etwas hochziehen, etwas vom Boden anheben.

Zum Abschluss dann für etwa 5 Minuten die Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme und Schultern, abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen. Jede Dehnübung für rund 30 Sekunden halten.

Ich finde den Ball jetzt wieder viel besser, viel stabiler (als wenn er so durchhängt, bei Druck total nachgibt).

Ja, ich bin stolz, dass ich diese "kleine" Sporteinheit mit meinen "wichtigsten Grundübungen" sowie der "Pflichtübung Ball" noch durchgezogen habe.

Und das intensivere Training, jede Übung 5 x öfter durchzuführen, das merke ich jetzt so richtig in den Armen. 10 x ist bei mir ja normal, das mache ich ja immer. Bei den letzten 5 Wiederholungen musste ich bei jeder Übung so richtig kämpfen.

Aber wenn ich schon ein "kleines" Programm durchziehe, Hantelstange und Bankdrücken weg lasse (ohne Steppbrett arbeite), dann wollte ich wenigstens trotzdem ein gutes Programm für die Arme durchziehen. Es musste sich ja trotzdem lohnen.

Kommentare

23:47 06.12.2018
Zu wenig zu tun zu haben, ist auch blöd, das glaub ich sofort. Wenn meine Schüler tatsächlich mal still schreiben, langweile ich mich sofort! Ansonsten würde ich mir gerade mehr Leerlauf sehr wünschen *ggg
Soll der Kommentar wirklich gelöscht werden?
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2018-12-06 03:10