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Thursday, 15. November 2018
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Tagebuch PetraM
2018-07-05 03:57
Mi. 04. Juli 2018
Am Mittwoch fand ich es schön,

- dass bald Ferien sind, wobei sich darauf bestimmt viele freuen werden (Grins). 

Zur Zeit machen so viele Schulklassen Ausflüge. Auch wenn ich ruhig und bequem in der ersten Klasse sitzen (was ich immer noch sehr gut finde), trotzdem bringen diese Schulklassen immer viel Unruhe in den Bahnhof (auf die Bahnsteige, die dadurch immer sehr voll sind) und auch in die Züge (da ich zum Teil durch die Klassen durch laufen muss, um in die erste Klasse zu kommen).

Negativ an den Ferien ist für mich, dass wegen der Baustellen bei der Bahn die Züge anders fahren werden. Von meinen 4 Zügen fährt in dieser Zeit nur ein Zug, bei dem auch mit Verspätungen zu rechnen ist. Zudem zwar auch die S-Bahn, aber die fährt ja rund 15 Minuten länger. Aber darauf wird während der Ferienzeit wahrscheinlich der meiste Verlass sein. 

Außerdem natürlich, dass mein Trainer dann ebenfalls Urlaub hat, also unser gemeinsames Training für rund 2 Wochen ausfallen wird. Aber diese Erholung braucht er natürlich auch immer mal wieder, das ist ganz klar. 

In der Zeit muss ich mein Training dann halt alleine durchziehen, den "inneren Schweinehund" so oft wie möglich besiegen.

Ich will bzw. muss meinen Sport bzw. meine sportlichen Tage anders ein- bzw. aufteilen. 

Dass Training mit meinem Trainer ist ja immer sehr intensiv. Gut, aber so intensiv, dass ich mich am nächsten Tag nur selten zum Sport aufraffen kann.

Wenn wir Samstags trainieren, dann ist es kein Problem. Sonntags, wenn ich frei habe, ziehe ich das Training trotzdem durch.

Aber wenn wir normal am Sonntag trainieren, dann lasse ich mein Training am Montag so gut wie immer ausfallen. Montags ist zu 99 % (außer an freien Tagen) mein sportlicher Ruhetag.

Das ist das Problem am Mittwoch (so wie heute). Wenn wir am Dienstag Training hatten (was zu zweit immer intensiver ist, was ich am nächsten Tag häufig noch etwas merke), dann fällt es mir am Mittwoch verdammt schwer, mich zum Sport aufzuraffen.

Eigentlich mache ich Freitags ja immer den zweiten sportlichen Ruhetag (um letztendlich auf eine 5-Tage-Sportwoche zu kommen). 

Aber ich glaube bzw. habe das Gefühl, dass ich mich Freitag Abends, also am Abend vor dem Wochenende, eher zum Sport aufraffen kann, als am Mittwoch.

Am Mittwoch steht der Körper im Vordergrund (sozusagen etwas Muskelkater vom Dienstag), am Freitag dagegen "nur" der "innere Schweinehund", den ich mit Motivation (sportlichen Vorbildern aus Internet, Zeitschriften usw.) aber besser überwinden kann, als das "körperliche Tief" (Muskelkater) am Mittwoch.

Auch wenn die Umgewöhnung (Freitags Sport) zunächst eine Umstellung sein wird (mit dem inneren Schweinehund zu kämpfen), trotzdem will ich es mal versuchen, es mal in den Angriff nehmen. Also die Pflicht-Übungen auf den Donnerstag und den Freitag zu verschieben. 

Ich glaube, letztendlich wird dieser Rhythmus, die sportlichen Ruhetage nach unserem gemeinsamen Training einzulegen, die bessere Lösung für regelmäßigen Sport sein.

- dass ich heute ein Buch zu Ende gelesen habe. 

Ich lese ja immer mehrere Bücher gleichzeitig. Teils als "Papier-Buch", teils als E-Book.

Als Papier-Buch habe ich heute das Buch "Der Tod in deinem Blut" zu Ende gelesen. Zu 3/4 sehr spannend, aber der Rest sehr langatmig geschrieben.

Es handelt von einer Erbkrankheit, die in einem Labor erforscht wird. Die Situationen im Labor sind etwas zu ausführlich beschrieben.

Ein Mann, dessen Kind an dieser Erbkrankheit gestorben ist, wird mit dieser Situation nicht fertig (mit dem Verlust) und wird zum Serienmörder. Einige spannende Situationen, in denen ich das Buch nicht weg legen konnte. Zwischenzeitlich (bei den Labor-Situationen) wollte ich es schon weg legen, aber als es dann wieder spannend wurde, habe ich es doch zu Ende gelesen.

Es ist allerdings manchmals etwas kompliziert geschrieben, so dass man "um die Ecke" denken musste. Ein paar Sachen habe ich deswegen nicht ganz verstanden, habe es mir vom logischen her nur zusammen gereimt. 

Aber spannend war es im Ganzen trotzdem.

Die Sonnenblume werden wir wohl in der nächsten Woche weg machen. Wir haben dafür eine Frist von einer Woche bekommen. Die nutzen wir noch aus.

Das war für meinen Freund der Auslöser, jetzt noch intensiver nach einer neuen Wohnung zu gucken. Sozusagen das "Tipfelchen auf dem i", "Der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat".

- dass seine Schwester uns bei der Wohnungssuche hilft. 

Er war heute bei seiner Schwester. Gegenüber im Haus (Balkon ist schräg gegenüber, eine ruhige Wohngegend) ist seit rund 2 Monaten eine Wohnung leer. Sie gehen morgen mal rüber, schellen bei den Nachbarn, was mit dieser Wohnung ist. 

Sollte sich eine Möglichkeit ergeben, werden wir einen Termin (Besichtigung) vereinbaren. Wir wissen natürlich noch nicht, wie groß die Wohnung ist (Räume, es soll aber eine größere mit mindestens einem Kinderzimmer sein) und wie viel sie überhaupt kosten wird. Aber irgendwo wollen wir jetzt halt wirklich ernsthaft mit der Suche beginnen. Sollte sie noch leer sein, dann fangen wir dort halt an. 

Es ist ja auch in diesem Stadtteil (ca. 15 Minuten von hier entfernt), also würde sich mein Arbeitsweg nur wenig ändern. 

Diese Wohnung habe ich bisher noch nicht im Internet gesehen, aber wer weiß, wo er (der Vermieter) sie überhaupt reingestellt hat (kann ja auch in einer Zeitung oder so stehen). Erst mal abwarten, wie das Gespräch morgen läuft (wenn seine Schwester sich diesbezüglich erkundigt). 

- dass ich heute etwas über 2 Liter getrunken habe. Heute hat die Trink-App geholfen bzw. gewirkt. Als ich kurz unter 2 Liter war, habe ich noch ein Glas getrunken, damit ich die 2-Liter-Grenze knacke, was ich heute damit geschafft habe.

Ich habe heute eine interessante Seite bezüglich Autismus bzw. dem Asperger-Syndrom gefunden. Darin ist es sehr gut beschrieben. In den meisten Sachen finde ich mich zu mindestens 90 % wieder.

Es wird immer wieder gefragt, ob es dafür keine "Heilung" gibt. Es ist ja keine Krankheit an sich. Man ist halt einfach anders. 

Diesbezüglich muss ich an Ross Antony denken. Ich lese ja seine Biografie. Er ist ja schließlich schwul, so wie viele andere Männer ja auch.... Da kann man genauso gut fragen, gibt es dafür eine Heilung, eine Therapie....??? 

Manche Sachen sind halt einfach so, wie sie halt sind. Das muss man halt so hinnehmen. 

Viele Sachen werden vom Charakter her ja auch falsch gedeutet. 

Mein Vater hat damals ja einige Sportgruppen geleitet, war der Trainer in mehreren Bereichen im Turnverein. Im Sommer hat er mit jeder Gruppe einen Ausflug gemacht. Meistens sportliche Sachen, Outdoor-Trimm-Dich-Strecke usw. Dazu nahm er mich meistens mit (es war meistens Sonntags, wenn wir ja eigentlich unseren gemeinsamen sportlichen Tag hatten).

Ich kannte seine Gruppen nicht, es waren alles Fremde für mich. Ich machte die sportlichen Sachen zwar mit, hielt mich ansonsten aber immer still im Hintergrund.

Man hätte es auch als schüchtern bezeichnen können.

Aber nein, damals hieß es im Verein ständig, dass ich eingebildet und arrogant sei, mich für was besseres halten würde, es nicht nötig hätte, mit anderen zu reden...

Das war damals immer sehr hart für mich, tat mir seelisch sehr weh. Diesbezüglich bin ich froh, dass heutzutage dieser Autismus bekannt ist bzw. auch das Asperger-Syndrom. Damit kann man mehr anfangen, als jemand, der still ist, als arrogant hinzustellen. 

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Kommentare

15:44 05.07.2018
Mir tun sie wirklich immer leid, die "Rasselbande" unter Kontrolle halten zu müssen. Ein Schüler ist lauter und aufgedrehter als die Anderen.... Das wäre nichts für meine Nerven. Ich weiß, was du Tag für Tag leistest...!!!
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15:24 05.07.2018
...und wenn ihr die Lehrer seht, die mit ihren Klassen am Bahnhof stehen und versuchen die kids daran zu hindern sich idiotisch zu benehmen, dann lächelt ihnen mal verständnisvoll zu, bitte!
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