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Tuesday, 31. March 2020
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Tagebuch PetraM
2020-02-15 19:59
Fr. 14.02.2020
Am Freitag fand ich es schön,

dass ich auf der Arbeit jetzt wieder im Plus-Bereich bin. Ich will jetzt sehen, dass ich mir weitere Plus-Minuten bzw. Plus-Stunden an sammel, damit ich etwas Puffer habe, wenn mein Zug mal wieder Verspätung hat (oder wenn ich abends Termine habe). 

dass mir ein netter Mann (etwa Anfang/Mitte 30 Jahre) sozusagen beim Postdienst geholfen hat.

Ein kleiner "Rocker", in Leder mit Bierflasche in der Hand. Er stand vor dem Briefkasten. Als er mich sah, ging er sofort zur Seite. 

Ich wurde aber etwas nervös, ungeschickt, machte die Klappe vom Briefkasten nicht ganz auf und schon landete die Post auf dem Boden. Aber sofort bückte sich der "Rocker" half mir, die Post aufzuheben. Dann hielt er die Klappe vom Briefkasten hoch, so dass ich die Post gut einwerfen konnte. Dann wünschte er mir noch einen schönen Abend.

Ja,  zuerst hatte ich Vorurteile und war skeptisch, aber ich fand es echt nett, als er mir dann geholfen hat.

dass ich auf der Arbeit ein längeres Diktat geschrieben habe. Es waren ein paar Wörter dabei, die ich nicht so oft schreibe (bzw. eher sehr selten schreibe), bei denen ich mich konzentrieren musste. Aber trotzdem habe ich es wieder soweit fehlerfrei hinbekommen. Solche Briefe sind für mich immer eine kleine Herausforderung, die mir Spaß machen, was ich gerne mache. 

Auf der Arbeit geht es bei mir seelisch aktuell hoch und runter. Eine totale Achterbahnfahrt der Gefühle. 

Die eine Sache ist zu aktuell, darauf möchte ich hier noch nicht so ganz eingehen. Es geht dabei auf jeden Fall um Aufgaben, also inwieweit ich dafür zuständig bin. Mehr oder weniger? Ich bin halt immer sehr genau (sehr gründlich) bei meinen Aufgaben. Ganz oder gar nicht sozusagen. Darüber hatte ich in der letzten Woche Gespräche mit meinem Chef. Das letzte Wort ist darüber noch nicht gesprochen, wie es jetzt weiter läuft, deswegen möchte ich hier nicht zu sehr ins Detail gehen. 

Bei uns sind ein paar Sachen (Aufgaben) im "Umbruch". Wir haben auch wieder mehrere Krankenscheine. Nichts kurzes (Erkältungen), sondern heftige Sachen (langwierige, zum Teil über Monate). Die Arbeit muss weiter laufen. Irgendwie müssen alle Bereiche aufgefangen werden. Je nach Aufgabe mal leichter, aber auch mal schwerer (sich da rein zu arbeiten). Das ist alles nicht so einfach im Moment. 

Wie mein Chef immer schon sagt, "arbeitslos" wird keiner bei uns. Also arbeitslos bezüglich fehlender Aufgaben. Mit jedem weiteren Krankenschein (wenn noch kleinere dazu kommen) wird der "Schock" größer, wie die übrigen alles auffangen sollen. Aber es muss immer weiter gehen.

Ich möchte nicht in der Haut meines Chefs stecken, immer alle Aufgaben (von den Krankenscheinen) so umzuverteilen, dass alles weiter läuft. Wie gesagt, es sind ja auch Fachbereiche dabei, die man nicht einfach so bearbeiten kann, für die man zum Teil auch Fachwissen braucht. Dennoch müssen die Bereiche bearbeitet werden, dürfen nicht über Monate liegen bleiben. Alles nicht so einfach im Moment, schon gar nicht für unseren Chef. 

Im Grunde sind wir nur eine kleine Abteilung. Für jeden Bereich sind 2 Personen zuständig. Einer als Hauptkraft und einer als Vertretung. Wenn die Hauptkraft dann über Monate ausfällt (was der Fall ist) und die Vertretung womöglich auch ausfällt (egal ob durch kleine Krankheit oder durch Urlaub), dann ist darin schon mal Land unter. Und wenn das noch in weiteren Bereichen passiert, dann wird es immer heftiger...... 

Ja, so kann man unsere aktuelle Arbeits-Situation am besten beschreiben. Einfach ist es im Moment wirklich nicht. 

Wir sollen neue Mitarbeiter bekommen, aber das geht ja auch nicht von heute auf morgen. Außerdem müssen diese dann auch erst eingearbeitet werden. Geht auch nicht von heute auf morgen. 

Bezüglich neue Kräfte muss ich dann immer seelisch "aufpassen". Zum einen ist mir völlig klar, dass ich nicht alle Aufgaben kann (sowohl bezüglich fachliches Wissen, aber auch wegen Computer-Programme), ganz abgesehen davon, dass ich aktuell mit den Aufgaben gut ausgelastet bin, gut zu tun habe. Aktuell bin ich bei uns so ziemlich die einzige Schreibkraft. Ein paar Sachbearbeiter schreiben ihre Sachen selber, aber die anderen Sachen bekomme ich (von mehreren Personen). Dazu Telefon, Post, Formulare und die Buchhaltung. Also von "Langeweile" kann keine Rede sein.

Aber jedes Mal, wenn von einer neuen Kraft die Rede ist, werde ich etwas Eifersüchtig, dass meine Arbeit weg genommen werden soll. NEIN!! Das hat nichts mit mir zu tun. Ich bin arbeitsmäßig sehr gut integriert, was auch so bleiben soll. Aber in den anderen Bereichen, wo halt Land unter ist, wird halt dringend Hilfe benötigt. Wenn schon einer Vertretung für die kranken Kollegen macht, dann kann er nicht alles alleine machen. Ohne Hilfe, ohne zusätzliche Kräfte wird es auf Dauer nicht mehr funktionieren. Die Arbeitsmenge wird zu viel werden (für zu wenig anwesende Kräfte). 

Am Freitag hatte ich diesbezüglich (also bezüglich meiner Aufgaben) noch ein interessantes Gespräch, das mir aber auch peinlich war.

Ja, jeder Mensch ist anders. Jeder hat andere Stärken und Schwächen. Man kann keinen für alle Aufgaben einsetzen. Einer ist für "diese" Aufgaben besser geeignet, andere sind für "andere" Aufgaben besser geeignet. 

Im großen und ganzen kennen wir die Kollegen untereinander, weiß, wer welche Stärken und Schwächen hat, wen man für welche Aufgaben am besten einsetzen kann.

Ja, aber halt auch die Schwächen. Manche Schwächen versucht man zu "überspielen", sie zu "verstecken", damit im Arbeitsalltag gut klar zu kommen. Ich bin am Freitag halt auf eine dieser Schwächen angesprochen worden (ich war bei einer Sache zu langsam, zu genau). Das war mir in dem Moment wirklich peinlich, dass meine Kollegen mich doch so genau kennen, mich bzw. meine Arbeitsweise so gut einschätzen können. 

Aber besser so, als wenn man falsche Aufgaben bekommen würde (wenn sie einen falsch einschätzen würden), mit denen man dann gar nicht klar kommen würde. 

dass ich abends (an meinem eigentlichen sportfreien Freitag) zumindest wieder ein kleines Sportprogramm durchgezogen habe. Nur ein Mini-Programm über etwa 5 Minuten. 

10 Kniebeugen mit der 4 kg Kugelhantel (vor der Brust halten, Arme oben nach vorne strecken).
25 Kettlebell-Swing mit der 6 kg Kugelhantel.
10 tiefe Kniebeugen Sumo Squats mit der 6 kg Kugelhantel mit nach wippen.
15 Bizeps-Curls mit den 4 kg Hanteln. Gerade vorbeugen. Mit den 4 kg Hanteln 10 mal rudern. Mit den 2 kg Hanteln (gerade vorgebeugt) 10 Trizeps Kickbacks.
Gerade Stehen mit dem Body-Trainer die Arme in Brusthöhe 10 mal zusammen drücken.

Kommentare

14:30 16.02.2020
Klar, mit einer gründlichen "Prüfung" vom Text. Das mache ich aber häufig nicht. Ich habe viel zu tun, schreibe an manchen Tagen einige Briefe. Nur, wenn ich ein Wort gar nicht kenne (zum Teil bei medizinischen Begriffen), dann gucke ich nach. Alles andere schreibe ich sehr schnell im 10-Finger-Blind-System runter, also gucke dabei nur auf den Bildschirm, nicht auf die Tastatur. Ich schreibe schwere Wörter etwas langsamer, nach Gefühl sozusagen. Ich überfliege den ausgedruckten Text dann nur noch kurz (so dass mir dann grobe Sachen, wie bei falscher Silbentrennung, auffallen), gebe die Briefe dann schon ab.

Hin und wieder ist dann ein Fehler drin (kann halt mal passieren), aber im großen und ganzen, so wie am Freitag beim langen Text, sind meine Briefe (auch ohne große Kontrolle) so gut wie fehlerfrei. Bei mir muss man meistens lange suchen, bis man einen Fehler findet.
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03:19 16.02.2020
Tja, es gibt auch nette Rocker Zumindest zeitweise zu netten Damen
Und Orthographie ist mit Computer doch eigentlich kein Thema mehr
Einen schönen Sonntag und
Good luck!
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PetraM Offline

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2020-02-15 19:59