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Friday, 21. July 2017
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Tagebuch PetraM
2017-07-17 02:30
So. 16. Juli 2017
Am Sonntag fand ich es schön,

- dass ich Mittags wieder das Training hatte.

- dass ich gegen Abend zusätzlich noch ein Konditionstraining (Fahrrad usw.) durchgezogen habe.

- dass ich im Laufe des Tages viel im Haushalt geschafft habe.

- dass es aber dennoch im Ganzen ein ruhiger Tag gewesen ist (während der Woche haben wir halt genug Stress).

- dass wir heute Abend einen spannenden, fesselnden Horrorfilm geguckt haben. The Hole - Wovor hast du Angst? Es handelte davon, dass alle Menschen, die darin halt die Hauptrollen gespielt haben, mit ihren Ängsten konfrontiert worden sind und wie sie diese dann schließlich besiegt haben. Es waren einige spannende "Schock-Momente" dabei. Ich fand den Film im Ganzen von der Handlung her, von der Idee her echt gut. Wir dachten erst, er würde langweilig werden und wollten nur ein paar Minuten davon gucken. Er war dann aber so spannend, dass man wissen wollte, wie es weiter geht, so dass wir ihn dann schließlich ganz geguckt haben.

- dass ich Abends noch ein Glas Cola getrunken habe.

- dass es mir gegen Mitternacht wieder besser ging.

Ab etwa 21 Uhr ging es mir sehr schlecht. Ich bekam plötzlich ganz heftige Bauchkrämpfe und saß dann schließlich mit Durchfall eine lange Zeit auf dem Klo (und lag anschließend mit heftigen Kreislaufproblemen auf der Couch).

Es kann sein, dass ich was nicht vertragen habe. Aber ich nehme eher an, dass es vom Seelischen her gekommen ist. Mein Reizdarm also sozusagen.

Meinem Freund geht es halt nicht so gut. Hohen Blutdruck hat er ja schon immer. Aber seitdem er seit Samstag Nachmittag die Kreislaufprobleme hat und das laute Rauschen auf den Ohren, deswegen morgen früh direkt als erstes zum Arzt gehen will (bei seinem Kollegen hat er sich für morgen schon per SMS krank gemeldet), seitdem hat er selber so eine Angst davor, dass es was Schlimmes sein könnte (was jetzt auf ihn zukommen könnte), dass er den ganzen Nachmittag und Abend über nur noch ruhig auf der Couch lag. Er hatte Angst, sich zu bewegen, dass der Blutdruck noch mehr steigen könnte.

Natürlich überträgt sich seine Angst auch total auf mich. Dementsprechend wundert es mich halt auch nicht, dass mein Reizdarm heute Abend so verrückt gespielt hat. Ich bin froh (und seelisch auch wieder ruhiger), wenn er sich morgen nach dem Arzttermin bei mir meldet, dass alles soweit in Ordnung ist (hoffentlich), dass er diese aktuellen Probleme (Kreislauf usw.) mit ein paar Tabletten wieder in den Griff bekommt. Bis dahin werde ich diese innere Unruhe wohl nicht mehr so richtig in den Griff bekommen.

- dass ich meine neue Smiley-Tasse für meinen morgendlichen Kaffee eingeweiht habe. Die Tasse, die ich mir am Donnerstag nach dem stressigen Tag mit den vielen seelischen Aufregungen geholt habe. Ja, daraus Kaffee zu trinken ist mit Sicherheit besser und gesünder, als wenn ich mir stattdessen Kuchen oder Schokolade geholt hätte (Grins).

Bezüglich Freitag wollte ich noch kurz schreiben, dass ich es gut fand,

- dass ich (bzw. wir) von unserem Chef keine Ärger bekommen haben. Ich habe doch vor ein paar Tagen geschrieben, dass ich mit einer Arzthelferin ein heftiges Telefonat hatte. Sie ist sehr frech geworden und ich habe das Gespräch dann zu meiner Kollegin weiter gegeben, die mir ihr dann ebenfalls noch Probleme hatte.

Nun gut, diese Arzthelferin hat sich dann über ihren Chef sozusagen, also über diesen Arzt schriftlich über mich und meine Kollegin beschwert. Dabei hat sie unsere Worte allerdings so umgedreht, völlig falsch geschildert, so dass wir beide schließlich total negativ rüber gekommen sind.

Im ersten Moment, als ich diesen Brief gesehen habe, also eine schriftliche Beschwerde über mich (über meine Art, über meine Aussagen am Telefon), da wurde es mir ganz anders. Mir wurde etwas schlecht und ich hatte auch Angst, dass ich deswegen Ärger bekommen würde.

Aber nein, zum einen hatte ich unserem Chef ja vorher schon (direkt nach dem heftigen Telefonat) darüber Bescheid gesagt. Er kam dann zwar zu mir und hat mit mir nochmals ruhig und sachlich über diese Situation geredet (mir auch gesagt, wie ich zukünftig in solchen und ähnlichen Fällen reagieren soll, was ich dann besser am Telefon sagen soll), aber Ärger habe ich deswegen zum Glück nicht bekommen.

Ja, heute Mittag hatte ich wie gesagt mein Training. Das war auch heute wieder total super gut. Ich weiß auch nicht, aber das Training macht mir, umso besser ich werde, immer mehr Spaß. Mit jeder Übung, bei der ich Erfolge habe, auch wenn es nur kleine Erfolge sind, wird meine Motivation immer größer, macht es mir immer mehr Spaß, an weiteren Erfolgen zu arbeiten, weiter daran zu trainieren. Ich bin so stolz, dass ich dieses Pensum so gut schaffe.

Das Aufwärmtraining bestand aus einigen seitlichen Ausfallschritten, Liegestützen (runter, also mit den Händen auf das Steppbrett, eine Liegestütze und wieder hoch), Kettlebell-Swing (mit der 8 kg Kugelhantel) sowie Kicks und Ausfallschritte auf bzw. am Steppbrett.

Danach war ich schon mächtig am Schwitzen.

Dann kam ein sehr guter Block. Sehr intensiv, es ging mit der Zeit total in die Arme (die ich danach auch eine Zeitlang heftig gemerkt habe), mein Körper wurde etwas schlapp (es kamen mit der Zeit deswegen auch mehr Korrekturen, mehr auf die Körperhaltung achten, alles mehr anspannen), aber im Ganzen war es "trotzdem" super gut.

Immer im Wechsel, erst eine Übung, dann 2 gute richtige Liegestütze (dabei auch so richtig auf die korrekte Körperhaltung achten), danach 8 Liegestütze auf den Knien. Im ganzen Training kamen wir dann letztendlich auf insgesamt 100 Liegestütze.

Ja, mit der Zeit wurden die Arme immer schlapper, aber ich habe es geschafft.

"Zwischen" den ganzen Liegestütze dann halt verschiedene Übungen.

Mal Kniebeugen mit den 5 kg Hanteln, beim Hochkommen die Biceps-Bewegung.

Dann gerade Stehen und mit den 4 kg Hanteln im Wechsel zügiges Biceps.

Danach gerade Vorbeugen, mit einer Hand dabei auf das Sideboard abstützen. Also mit einem Arm arbeiten. Mit der 3 kg Hantel, immer im Wechsel, einmal Ellenbogen nach hinten ziehen (Rudern), dann seitlich gestreckt nach hinten ziehen.

Dann folgten auch noch enge Liegestütze, also wieder am Steppbrett, Hände eng zusammen, Liegestütze, Ellenbogen/Arme dabei nach unten (vor der Brust halten). Das fiel mir heute mit am schwersten.

Wie gesagt, nach jeder dieser einzelnen Übungen immer erst die Liegestütze (2 richtige, 8 auf Knien), dann kam wieder die nächste Übung.

Auf den Rücken legen, Beine aufstellen, hoch zur Brücke (also Beine/Po fest anspannen), dabei mit der 5 kg Hantel mit den Armen über/hinter dem Kopf arbeiten (runter und wieder nach oben strecken).

Dann auf alle Viere, mit einem Arm arbeiten. Mit der 2 kg Hantel den gestreckten Arm nach hinten/oben hoch, immer wieder weit hoch wippen. Das ging letztendlich mit am meisten in die Arme. Das fiel mir, neben den engen Liegestützen, mit am schwersten. Aber ich habe es, auch dank meines eigenen Trainings, trotzdem sehr gut geschafft.

Ich mache es halt immer 10 x. Bei ihm sind ja immer alle Übungen intensiver, als wenn ich es alleine mache. Zum einen mehr Wiederholungen. Dann achtet er darauf, dass ich weit nach oben wippe, möglichst wenig nach unten und beim letzten Durchgang (wenn die Arme schon schlapp sind) die Arme dann nochmals eine Zeitlang hinten, möglichst weit oben halten. Dabei den Ellenbogen bewusst gerade durchstrecken. Alles in allem fällt es mir bei ihm immer viel schwerer, als wenn ich selber/alleine 10 x "etwas" nach oben hoch wippe. Auch positiv (Hauptsache ich mache es überhaupt), aber halt absolut kein Vergleich zu seinem intensiven Training.

Zum Schluss dann, vor den Dehnübungen, noch Unterarmstütze.

Alles in allem war es wieder ein total super gutes Training.

Dabei haben wir wieder sehr interessante Gespräche geführt.

Noch einmal (am Mittwoch), dann fährt er für 2 Wochen in den Urlaub. Über die nachfolgenden Termine haben wir bereits gesprochen (ja, danach geht es natürlich weiter).

In diesen 2 Wochen muss ich mich dann alleine verstärkt zum Training aufraffen. Also halt am besten zu unseren üblichen Terminen (Mittwochs und Sonntags), aber am besten natürlich auch an zusätzlichen Tagen!!

Aber da ich mich halt immer an meinen Trainingsplan halte (ich brauche dafür eine "Vorlage", ganz ohne Vorgaben im Trainingsplan würde ich kaum etwas bzw. wenn überhaupt nur sehr wenige Übungen durchziehen), was mir zwar auch Spaß macht, was aber absolut nicht mit seinem total abwechslungsreichen Trainingsprogramm zu vergleichen ist, werde ich sein Training in diesen 2 Wochen auf jeden Fall vermissen bzw. mich auch schon so richtig darauf freuen, wenn es danach dann normal weiter geht.

Nachmittags bin ich dann noch Fahrrad gefahren, 15 Kilometer in 32:05 Minuten.

Durchschnittlich mit 25/26 km/h, alle 5 Minuten eine Powerminute mit etwa 35-38 km/h. Den letzten Kilometer wieder durchgängig Power, bis ich die 15 Kilometer komplett geschafft hatte.

Das war meine 8. eigene Sporteinheit mit Fahrrad in diesem Monat, 120 gefahrene Kilometer für den Monat Juli.

Im Jahr 2017 bisher insgesamt 627 Kilometer.

Ich habe das Gefühl, dass ich den Widerstand jetzt endlich richtig eingestellt habe, also so ähnlich wie bei meinem alten Fahrrad.

Beim alten Fahrrad hatte ich insgesamt 10 Stufen, bin immer auf Stufe 2 gefahren. Stufe 1 war praktisch Leerlauf.

Dieses Fahrrad hat insgesamt 20 Stufen. Ich probiere die einzelnen Stufen nach und nach aus. Bisher bin ich auf den Stufen 3, 4 und 5 gefahren. Heute auf Stufe 6. Ich habe das Gefühl, dass Stufe 6 jetzt die richtige Stufe ist, also dem Fahren mit dem alten Fahrrad entspricht.

Weil ich mit dem alten Fahrrad beim letzten Fahren, bevor das Pedal abgebrochen ist, nur noch 7 Kilometer geschafft hatte, habe ich jetzt im ganzen (als Jahressumme) eine krumme Zahl. Aktuell halt die 627 Kilometer.

Ich habe deswegen mit meinem Trainer ausgemacht, dass ich diese fehlenden 3 Kilometer demnächst noch aufholen werde, um wieder eine gerade Jahreszahl zu haben.

Also jeweils erst im Monat 10 x 15 Kilometer voll machen, danach noch weitere Einheiten (mir fehlen ja eh noch Einheiten von meinem Krankenschein im März mit dem Abszess), bei denen ich dann 3 x 16 Kilometer fahren werde (also jeweils einen Kilometer mehr, bis ich die fehlenden 3 Kilometer geschafft habe).

Nach dem Fahrradfahren noch rund 20 Minuten weiteres Konditionstraining und 5 Minuten Dehnen (für Beine/Fersen und Schultern/Nacken).

15 Min. Steppbrett-Training (7 Übungen für je 2 Min.).

Bei 3 Übungen (gerade hoch und runter) mit den 1 kg Hanteln nach vorne boxen, bei 2 Übungen (seitlich und nach vorne Kicken) mit den 2 kg Hanteln Biceps und bei den seitlichen Übungen (Steps) mit den 3 kg Hanteln Biceps.

Danach 2 x 30 Sek. "Bergsteiger", also die Liegestütz-Position, die Hände auf das Steppbrett stützen und die Beine/Knie im schnellen Wechsel zur Brust ziehen.

Anschließend noch 25 x Kettlebell Swing (mit der 8 kg Kugelhantel).

Zum Abschluss noch rund 5 Minuten Dehnübungen für Beine/Fersen sowie Arme/Schultern und abschließend die Arme/Schultern vor und zurück kreisen.

Kommentare

17:15 18.07.2017
Ja, auf das Fahrrad möchte ich nicht mehr verzichten. Das Fahren hat mir in den letzten Wochen so richtig gefehlt. Das ist ein fester Bestandteil meines Trainingsplans.
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22:55 17.07.2017
Schön, dass du auch an dem neuen Rad wieder Freude hast!
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03:33 17.07.2017
Horrorfilme mag ich gar nicht mehr schauen, hab' keine Lust und Freude mehr am Erschrecken und Gruseln
Good luck!
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PetraM Offline

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2017-07-17 02:30