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Wednesday, 19. December 2018
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Tagebuch PetraM
2018-01-10 05:24
Di. 09. Jan. 2018
Der Dienstag war soweit ganz gut.

Ich fand es schön, dass mir ein sehr netter Bahn-Mitarbeiter geholfen hat.

Für Samstag planen wir einen "Ausflug", einen Geschäftebummel in einer Nachbarstadt. Dort waren wir beide seit mindestens 2 Jahren (oder länger) nicht mehr.

Mein Freund fährt dort nicht so gerne mit dem Auto, von der Parkplatzsuche (und den Parkgebühren) ganz zu schweigen.

Normalerweise fährt er nicht so gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Aber als er mich jetzt fragte, ob ich Lust hätte, mit der Bahn dorthin zu fahren, da sagte ich sofort zu. Jetzt freue ich mich schon so richtig darauf.

Zuletzt war ich dort vor rund 2 Jahren mit meiner Mutter. Davon wusste ich noch, wie wir dort am besten hinkommen. Also wo die Haltestellen sind usw.

Meine Fahrkarte ist nur für meine Arbeitstrecke. Für einen größeren Gültigkeitsbereich müsste ich mehr zahlen. Aber ich zahle so ja schon rund 100 Euro im Monat. Das reicht.

Also habe ich heute Abend direkt Nägel mit Köpfen gemacht und habe für Samstag schon mal die Fahrtkarten geholt.

Für mich zunächst ein Zusatzticket. Dann wollte ich die Fahrkarten für meinen Freund holen. Früher war das schön übersichtlich. Man sah einen Plan mit den meisten Zielen, suchte sich darauf die Preisstufe aus, tippte es auf einem Bildschirm an und schon kam die Fahrtkarte raus.

Ja, aber diesen Plan, so eine Übersicht, habe ich heute vergeblich gesucht.

Im Bahnhofsbereich laufen immer Mitarbeiter von der Bahn rum. Einer wurde auf mich aufmerksam und kam direkt auf mich zu, ob er mir helfen könnte, für welches Ziel ich eine Fahrkarte bräuchte.

Ich sagte es ihm und er erklärte es mir direkt. Total nett und freundlich.

Das Zusatzticket war viel zu teuer. Wenn ich stattdessen eine normale Fahrkarte geholt hätte, dann hätte ich je Strecke 1,20 Euro gespart. Das Zusatzticket lohnt sich nur bei langen Strecken innerhalb Deutschlands.

Früher waren alle Fahrten in die Nachbarstadt Fahrstufe A. Jetzt gibt es A1, A2 und A3 (wir brauchen A2).

A1 gilt nur innerhalb von unserer Stadt. A2 bis Stadtmitte (Hauptbahnhof) der angrenzenden Städte (das brauchen wir). Und A3 bis zum äußeren Rand der Nachbarstädte. Darüber hinaus bräuchte man dann Stufe B usw.

Ein 4er Ticket Stufe A2 hat dann 10,20 Euro gekostet. Nun gut, das ist billiger als Parkgebühren, wenn man dort ein paar Stunden durch mehrere Geschäfte bummeln geht (was wir vorhaben).

Ich habe mich dann natürlich bei ihm für seine nette Hilfe bedankt, was er sehr nett erwidert hat. Selbstverständlich, sehr gerne, dafür wäre er ja schließlich da.

Abends habe ich mir auch direkt die Fahrpläne angeguckt. Ja, morgen ist schon Mittwoch und auf den Samstag freue ich mich jetzt wirklich schon.

Ich fand es auch gut, dass ich auf der Arbeit ganz gut voran gekommen bin, ein paar Aufgaben gut in den Griff bekommen habe.

Ich fand es auch schön, dass ich im Zug auf der Rückfahrt wieder einen Sitzplatz hatte, nachdem der Zug gestern so voll war, so dass ich nur einen Stehplatz hatte.

Wir haben für den Sport ja eine "5-Tage-Woche" vereinbart (mindestens, im Urlaub mache ich ja täglich Sport). Also 2 sportliche Ruhetage "darf" ich mir in jeder Woche gönnen (das ist völlig in Ordnung). Heute habe ich für diese Woche den ersten Ruhetag gemacht. Ein ruhiger, gemütlicher Abend, den ich zum großen Teil entspannt gelegen habe. Das tut mir nach einem langen Arbeitstag auch mal gut.

Kommentare

01:44 13.01.2018
Ja, die Tarife sind schon ganz schön kompliziert ausgedacht, gut, dass hier der Bahnmensch alles erläutert hat
@monalila: wenn es so weit ist, fahren die Autos dann doch selbstständig
Good luck!
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06:56 10.01.2018
Wenn man irgendwo nicht gern Auto fahren mag, dann ist es natürlich eine gute Idee, mit den Öffentlichen zu fahren. Ansonsten finde ich immer, dass das viel zu teuer ist! Für 10 Euro kann ich sogar in Düsseldorf 5 Stunden parken - und dann kann ich kommen und fahren, wann ich möchte!

Wenn ich tatsächlich meine Bruder in Österreich besuchen möchte, zahle ich unter günstigsten Umständen zu zweit immer noch doppelt so viel wie mit dem Auto - mit dem Nachteil, dass ich vor Ort nicht flexibel bin.

Wenn man wirklich sehr viel fährt, lohnt sich das vermutlich mit der Bahncard. Immerhin kann man dann im Zug entspannter reisen als im Auto. Aber ansonsten...

Es wird ja immer viel über den Umstieg vom Auto geredet, aber mir ist das bisher nie schmackhaft gemacht worden. Würde ich mit Bus und Bahn zur Arbeit fahren, bräuchte ich 90 Minuten - sogar mit dem Rad brauche ich nur 40, mit dem Auto nur 15 - 20 Minuten. Wo ist da der Anreiz?

Und bei den wenigen Malen, die ich Bahn fahre (mit Schülern oder falls ich ein Zug-zum-Flug-Ticket habe) ist immer eine Verspätung oder andere Störung vorhanden. Nee - mich überzeugt man so schnell nicht. Erst, wenn ich nicht mehr Auto fahren KANN!
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