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Monday, 19. November 2018
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Tagebuch PetraM
2018-09-14 06:09
Do.13. September 2018
Heute war ein sehr schöner Tag. Endlich mal wieder von morgens bis abends Sonne. 

Wir waren heute in "Heikendorf", das liegt neben Kiel. 

In diesem Urlaub haben wir uns ja auf die kleineren Ziele, auf die kleineren Städte und Dörfer konzentriert.

Wenn es dort zu klein gewesen wäre, dann wären wir weiter nach Kiel gefahren. Aber das war nicht nötig.

Es war dort so richtig schön.

Wir haben "mittig" zwischen Zentrum und Hafen geparkt.

Zuerst ein Bummel zum Hafen. Dort waren wir schon über eine Stunde. 

Zuerst haben wir uns im Hafen die kleinen Boote, das "Feuerschiff", die Segelboote usw. angeguckt. Das finden wir halt immer wieder schön. 

Dort gibt es (in der Nähe vom Hafen) ein U-Boot-Ehrenmal. Dorthin sind wir in Ruhe gebummelt. Schön am Wasser lang. Mehrere Bänke, wo man sich schön hinsetzen konnte, das "Treiben" auf dem Wasser beobachten konnte.

Dort hätten wir uns stundenlang aufhalten können. Einer unserer nächsten Urlaube wird auch ganz bestimmt dorthin gehen.

Wir haben mehrere Segelschiffe beobachtet, ein paar Schnellboote sowie ein großes Containerschiff. 

Mein Freund hat sich auch dieses U-Boot-Ehrenmal in Ruhe angeguckt, aber das war nichts für mich. Es ist wie eine Art Friedhof, mit Blumenkränzen und allen Namen, die dort in dem Bereich im Krieg auf einem U-Boot gestorben sind.

Von dort aus sind wir dann in das Zentrum gebummelt. Wir hätten dort am Wasser noch länger sitzen und laufen können (das Plätschern der Wellen war so schön beruhigend), aber wir wollten ja auch noch die Stadt bzw. das Zentrum sehen und mussten "zeitig" (pünktlich) zurück, weil wir hier im Restaurant einen Tisch reserviert hatten (was wir auch zeitig geschafft haben).

Die Stadt war so richtig schön. Nicht groß, aber alles, was man braucht, war da. Zum Teil auch in doppelter und dreifacher Ausfertigung.

In ein paar Geschäften waren wir so lange, so dass wir letztendlich gar nicht alles sehen konnte. 

Ein paar schöne Sachen haben wir natürlich wieder mit genommen (das gehört für uns halt auch dazu).

Unter anderem ein kleines Schiff, ein Modell von dem Schiff "Color-Line". Das ist ein Kreuzfahrtschiff, das täglich zwischen Kiel und Oslo pendelt. Vor einigen Jahren (ca. 2010) sind wir damit gefahren (ein paar Stunden Aufenthalt in Oslo, Stadtbesichtigung, dann direkt wieder zu, 3 Tage auf dem Wasser). Es war eine sehr schöne Schiffstour, bei der ich leider nur seekrank geworden bin. Ein sehr hoher Wellengang, mir war es schlecht ohne Ende, ich konnte an Bord nichts Essen und kaum geschlafen. So schlecht war es mir noch nie im Leben. 

Aber trotzdem war alles drum und dran super schön. Bei dieser Schiffstour kamen wir auch an diesem U-Boot-Ehrenmal, einem sehr großen Adler (direkt am Meer auf einem Felsen) vorbei. Das haben wir uns heute halt mal nah angeguckt, haben dort ein paar Fotos gemacht. 

Das Schiff Color-Line lag zu dieser Zeit in Kiel am Hafen, ist dann etwa 2 Stunden später dort wieder losgefahren. Aber so lange Zeit, dort am Hafen so lange zu warten (bis es dort vorbei fährt), das hatten wir halt leider nicht. 

Aber von dem Schiff haben wir halt ein kleines Modell gekauft. 

Dann waren wir längere Zeit in einem Feinkostgeschäft. Ein sehr netter älterer Verkäufer, der ursprünglich aus dem Ruhrgebiet (Bochum) kommt. Mit ihm kamen wir sofort locker über alle möglichen Themen rund ums Ruhrgebiet ins Gespräch.

"Nebenbei" hat mein Freund eine kleine "Probe" gemacht. Keinen Wein (er musste ja schließlich noch zurück fahren), aber mit Essig und Öl. Es gibt ja auch "guten Essig", den man so pur trinken kann. Ich mag so was gar nicht, aber mein Freund mag es sehr gerne, hat sich im Laufe der Zeit schon einige Flaschen gekauft. 

Dort gab es ganz ausgefallene Essig-Sorten, auch mit Chili, Himbeer, Erdbeer, Rhababer-Geschmack usw. Er bekam einen großen Esslöffel (aus Plastik) und von jeder Essig-Sorte einen großen Schluck. 

Für zwei Sorten hat er sich dann entschieden, die wurden in kleine Glasflaschen abgefüllt (ca. 300 ml), die wir dann mitgenommen haben.

Auch eine Flasche Wein, die wir dann im Herbst/Winter, nach dem Umzug, abends in Ruhe trinken möchten. Damit sozusagen, wenn alles vorbei ist (wieder eingeräumt ist), auf den Umzug anstoßen werden.

Wir wollten "nur auf einen Sprung" in dieses Geschäft gehen (gucken, was es dort so gibt), aber mit dieser Essig-Probe und dem interessanten Gespräch waren wir über eine halbe Stunde dort drin. Aber es war wirklich sehr interessant.

Danach waren wir noch in ein paar weiteren Geschäften.

Aber dann mussten wir zurück, sonst wäre es zu knapp geworden.

Nach dem Essen sind wir noch rund eine Stunde am Strand gewesen. Ich habe schon (zum ersten Mal wieder) einen dünnen Woll-Pulli angezogen (bisher in Bluse mit Jacke drüber, aber abends wird es deutlich kühler), aber mit der Zeit wurde es mir so richtig kalt.

Die erste halbe Stunde war schön, da ging ich noch am Wasser entlang, habe den Wellen zugehört.

Mein Freund war auf Fototour (am Strand), hat einige schöne Impressionen eingefangen.

Nach einer halben Stunde hatte ich keine Lust mehr, habe mir einen schönen Platz (Bank am Strand) gesucht. 

Dort saß ich noch eine halbe Stunde. Mit der Zeit wurde es so richtig kalt. Als mein Freund nach einer Stunde mit den Fotos fertig war, da wollte ich nur noch rein, ab unter die dicke Decke.

Wir haben es uns dann (so wie meistens halt) vor dem Fernseher bequem gemacht. Unter der dicken Decke wurde es mir wieder so richtig schön warm.

Nächste Woche Samstag gehen wir mit der Familie Essen. Zwischendurch haben wir uns per WhatsApp verabredet. Dann gebe ich sozusagen meine Geburtstagsrunde. Das mache ich immer an dem nächst möglichen Samstag Abend nach meinem Geburtstag. Da wir am Sonntag ja erst nach Hause fahren, gebe ich diese Runde dann halt am nächsten Samstag. 

Mit dem "Eisen" (mit meiner Medizin) klappt es im Moment echt gut. Abends bin ich vom Essen immer total satt. Und müde bin ich hier ja auch immer relativ früh (zwischen 22 und 23 Uhr). Aber nachts werde ich dann immer zwischen 2 und 3 Uhr wach, bin wieder ein paar Stunden wach (schreibe hier die Einträge), bevor ich mich dann wieder hinlege. 

Wenn ich wach werde, dann trinke ich zuerst das Eisen, esse dabei Apfel und Weintrauben. Ich muss dabei was Essen. Nur von dem Eisen wird es mir sonst etwas schlecht, etwas flau im Magen. 

Wenn mein Freund nachts aufsteht, dann nascht er gerne, ein Stück Schokolade, ein paar Gummibärchen usw. Aber ich esse beim Eisen halt überwiegend nur Obst (abgesehen von einem Quark oder einem Eiweißriegel), aber keine puren Süßigkeiten. 

Wenn ich morgens dann aufstehe (zwischen 8 und 9 Uhr), dann geht es mir gut, dann habe ich keine Kopfschmerzen und bin direkt wach und fit. Ja, dieser Rhythmus klappt hier im Urlaub echt gut. 

Am Donnerstag war hier Sonne pur, so richtig schönes Wetter.

Am Freitag soll es wieder durchwachsen war, aber dennoch zum größten Teil sonnig. Dann planen wir die letzte größere Tour, also die letzte Dorfbesichtigung ein. Ich habe noch ein paar Ziele auf meiner Liste.

Wir machen es immer so, dass wir zu einem Dörfchen hinfahren. Wenn es dort schön ist, dann bleiben wir dort (so wie heute in Heikendorf, sonst wären wir weiter nach Kiel gefahren). Wenn es uns dort nicht gefällt, dann fahren wir weiter zum nächsten Punkt auf meiner Liste. Ich habe immer einen "Plan B", immer mehrere Ziele  parat. 

Für Samstag planen wir nur noch einen kleinen Geschäftebummel in der Nachbarschaft (dort sind wir bis jetzt immer nur mit dem Auto durchgefahren). Wenn mein Freund am Sonntag die lange Rückfahrt hat, dann möchte er am Samstag so wenig wie möglich Auto fahren, nur eine kleine Tour, eben schon mal voll tanken, ansonsten lieber so viel wie möglich zu Fuß. 

Bei "Plan B" muss ich gerade an mein Buch denken. Ich habe hier im Urlaub mit der Biographie von Mike Krüger angefangen. Das heißt halt, dass das Leben oft "Plan B" ist. Darin lese ich jeden Abend ein paar Seiten.

Eigentlich lese ich ja das Buch, die Biographie von Rossy, von Ross Antony, aber das nervt inzwischen total (ich habe es halb gelesen).

Er ist ja schwul. Über die Hälfte des Buches handelt von seinem Sexual-Leben. Wann er welchen Partner hatte, wie lange sie zusammen waren, warum sie sich getrennt haben, wie die Anderen damit umgehen (dass er schwul ist) usw. Sein Leben an sich als Sänger und Musical-Darsteller ist darin mehr nur "nebensächlich". So nach dem Motto, von dann bis dann war er Darsteller in diesem Musical. Und dann wieder, dort hat er diesen und jenen Mann kennengelernt. Wie oft sie sich getroffen haben, wie das Zusammenleben funktioniert hat, warum sie sich dann doch wieder getrennt haben usw. 

Irgendwann fand ich es so langweilig, dass ich nicht mehr weiter lesen wollte. Als nächstes (als ich die Urlaubssachen gepackt habe) habe ich mir dann halt die Biographie von Mike Krüger geschnappt. Den kenne ich ja auch seit meiner Kindheit, das hört sich viel interessanter an.

Bezüglich "Sexual-Leben" mus ich gerade an Autokennzeichen denken. Wir haben hier schon so viele total witzige Kennzeichen gesehen.-

Heute halt das Schild "SE-XY". Total witzig. Wir haben hier schon einige gute gesehen. Auch die "AC-HT" und den "MO-PS". Aber auch einige weitere gute Schilder, wobei ich nicht alle behalten konnte. 

Kommentare

17:36 14.09.2018
Ja, Autokennzeichen können schon lustig sein Wir haben leider zwei Konsonanten hintereinander, da passt bisher leider nix dahinter
"Ehrenmal" finde ich immer falsch. Weder der U-Boot-Kampf war sehr ehrenhaft, noch der Tod im U-Boot. Die einen wie die anderen waren einfach nur "arme Schweine" und Verführte, die gnadenlos "verheizt" wurden. War selbst zwar ein kleiner Offizier und lehne Krieg nicht grundsätzlich ab, aber dieser Kampf war (leider) keine Ehre Sollte besser Trauermal heißen
Good luck!
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2018-09-14 06:09