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2016-12-29 21:08
Mi. 28. Dez. 2016
Schön, dass die Seite jetzt wieder funktioniert. Dann kommt jetzt halt der Eintrag für den Mittwoch:

Der heutige Tag ist soweit gut und positiv verlaufen. Die Erkältung, der Schnupfen nervt mich immer noch mächtig. Sonst fühle ich mich (auch kreislaufmäßig) echt gut. Aber dieser Schnupfen nervt einfach nur. Deswegen habe ich alles etwas langsamer angehen lassen. Wie heißt es immer so schön "in der Ruhe liegt die Kraft".

Das Vermittlungsbüro von der Ferienwohnung hat sich noch nicht gemeldet. Ich nehme an, dass sie in dieser Woche Urlaub haben. Wenn die sich nächste Woche immer noch nicht melden, dann werde ich sie nochmals anschreiben (vielleicht ist die erste Mail ja auch nicht angekommen).

Von der Elektrofirma haben wir die Rechnung per Post bekommen (wegen der Lampe in der Küche mit dem Wackelkontakt). Rund 100 Euro. Nun gut, damit haben wir in etwa gerechnet. Mit Anfahrtskosten, Stundenlohn und Material (neuem Traffo) kommt das sicherlich hin.

Wegen der Erkältung habe ich mir heute "Nervennahrung" gegönnt. Heute Mittag habe ich 2 Riegel Kinderschokolade gegessen (von der Tafel, die meine Mutter mir zu Weihnachten geschenkt hat) und heute Abend habe ich mir als Nachtisch noch die letzten beiden Stücke Kuchen (Käse-/Schokokuchen) gegönnt, die wir an Heiligabend von der Schwester meines Freundes mitbekommen haben. Hin und wieder muss das mal sein. Als Abendessen habe ich, wie geplant, den Rest von der Erbsensuppe gegessen, die mein Freund gestern gemacht hatte.

Mein Trainer kann einem aber immer wieder gut ein schlechtes Gewissen einreden. Nicht nur wegen fehlender Sporteinheiten (was zur Zeit ja wieder gut läuft), sondern auch bezüglich Fehler bei der Ernährung. Ja, heute ist Mittwoch, heute war eigentlich mein LowCarb-Tag. Nun gut, dann werde ich diesen Diät-Tag dann halt morgen durchziehen.

Auf der Rückfahrt habe ich heute überwiegend in dem Buch "Denkmomente", also über das Asperger-Syndrom gelesen. Auch in diesem heutigen Kapitel habe ich gedacht, dass sie meine Gedanken aufgeschrieben hätte. Echt enorm, wie gleich, wie identisch wir im Denken sind.

Auf der Arbeit hatte ich bei einer Sache einen "siebten Sinn", habe dabei richtig reagiert. Ich möchte hier nicht näher darauf eingehen, aber das hätte auch anders laufen können.

Hin und wieder habe ich einen "siebten Sinn", das habe ich wohl von meiner Mutter geerbt. Sie hatte im Laufe der Jahre schon öfters einen Siebten Sinn. Einmal hat sie mir damit sozusagen das Leben gerettet.

Zu den Eltern von meiner Mutter hatte ich ja einen sehr guten Draht. Dort habe ich ja, als meine Mutter schwer krank war, über Monate gewohnt. Ihre Mutter was sozusagen meine zweite Mutter. Dort war ich immer sehr gerne, das war mein zweites Zuhause.

Zu den Eltern meines Vaters hatte ich dagegen nie eine Bindung. Selbst als sie gestorben sind, konnte ich nicht weinen. Es tat mir einfach nur leid.

Seine richtige Mutter habe ich ja nie kennengelernt. Sie ist gestorben, als er 3 Jahre alt war. Woran genau, das weiß keiner so genau. Diejenigen, die es wussten, sind längst gestorben. Sie soll "angeblich" Krebs gehabt haben, deswegen Depressionen bekommen haben und dann Selbstmord begangen haben, was 1950 eine "Todsünde" war, worüber niemals gesprochen werden durfte.

Mein Vater bekam eine "Kinderfrau" (heute würde man dazu wohl Babysitterin sagen), die später dann die zweite Frau meines Opas wurde, also die neue Mutter meines Vaters wurde.

Diese Frau mochte ich nie. Sobald sie in meinen Kinderwagen guckte, fing ich an zu schreien. Sie durfte mich auch nie anpacken oder gar auf den Arm nehmen. Jedes Mal schrie ich wie am Spieß.

Sie redete mit mir (als ich ein Kind war) auch immer in der "Babysprache", was ich total doof fand, worüber sich meine Mutter jedes Mal total aufgeregt hat. Pferde waren immer "Hotte Hüs", Hunde "Wuff Wuffs" usw.

Als Kind/Jugendliche schlief ich ja, wie erwähnt, über Monate und auch sonst an den Wochenenden viele, viele Male bei meiner anderen Oma, bei den Eltern meiner Mutter. Ich glaube, ich habe nur 2 oder 3 mal bei den Eltern meines Vaters übernachtet. Das Problem dort war auch, dass meine Oma eine totale Frühaufsteherin war. Auch Sonntags stand sie um 7 Uhr, spätestens um 8 Uhr auf. Wenn ich dort schlief, wurde auch ich um diese Zeit geweckt, Licht an, Bettdecke weg und Fenster weit auf. Welchem Kind würde das schon so gefallen?

Die beiden Großeltern wohnten damals rund 300 Meter von einander entfernt (wenn überhaupt, vielleicht war es noch näher), dadurch haben sich meine Eltern damals in diesem Bereich auf der Straße auch kennengelernt (mein Vater auf seinem Vespa-Roller und meine Mutter in ihrem süßen Petticoat-Kleid).

Damals lief es dann immer so, dass wir zuerst zu den Eltern von meiner Mutter fuhren (also die Wochenend-Besuche). Dort blieben wir locker eine oder zwei Stunden). Dort war es immer schön. Dann fuhren wir um den Block zu den Eltern meines Vaters.

Ja, aber dort wollte ich nie rein. Wir haben dann Kompromisse geschlossen. Zu 90 % blieb ich im Auto, habe mir dafür von zu Hause schon Bücher oder Musik für den Walkman mitgenommen (länger als eine halbe Stunde blieben wir selten dort). Und wenn ich doch mal mit rein ging, dann bekam ich dafür meistens eine "Belohnung", ein neues Buch, eine neue Musikkassette oder ich durfte abends länger aufbleiben, mir noch einen Krimi im Fernsehen angucken. So lief es über Jahre.

Dann kam der Tag, als ich etwa 13 oder 14 Jahre alt war. Ich wollte eigentlich im Auto bleiben, hatte ein spannendes Buch dabei (damals las ich viel "Die 3 Fragezeichen" usw.). Aber plötzlich meinte meine Mutter, nein, heute kommst du mit rein. Och ne, ich wollte nicht, wollte viel lieber lesen. Nein, sie blieb total hartnäckig und sturr, ihr fiel auch spontan keine "Belohnung" ein, aber trotzdem sollte ich unbedingt mit reinkommen. Ich war total sauer deswegen. Sie kann bis heute nicht erklären, weshalb sie damals so sturr war, aber sie hatte irgendwie ein komisches, blödes Gefühl, wollte mich keinesfalls im Auto lassen.

Nun gut, dann gingen wir 3 also rein. Die Begrüßung, dann setzten wir uns im Wohnzimmer an den Tisch.

Ja, und dann gab es draußen einen total lauten Knall. Das konnte alles mögliche sein, aber meine Mutter war sofort dran, "Unser Auto, unser Auto, unser Auto.....".

Mein Vater rannte sofort zum Fenster. Ja, unser Auto war ein Totalschaden.....

Ein junger Mann fuhr die Straße entlang. Er hatte ein neues Autoradio. Auf dem Beifahrersitz saß sein Kumpel. Er zeigte ihm, was man mit den ganzen Knöpfen an diesem Radio einstellen kann (so sagte er es später der Polizei). Er guckte nur noch aufs Radio. Das Auto fuhr seitlich, also Richtung stehende Autos. Er fuhr mit etwa 30 oder 40 km/h, tendenz steigend (wie schnell genau weiß ich nicht). Ja, und dann fuhr er genau auf unser dort geparktes Auto auf, schob es total zusammen. Der Kofferraum befand sich im Grunde dann dort, wo zuvor die Rückbank war, wo ich noch wenige Minuten zuvor gesessen habe.

Ja, ich weiß wirklich nicht, wie es mir ergangen wäre, wie es mir gehen würde, wenn ich dort noch gesessen hätte. Verletzungen hätte ich auf jeden Fall davon getragen. Und meine Mutter kann bis heute nicht erklären, weshalb sie damals so hartnäckig war. Sie hatte irgendwie ein blödes Gefühl und wollte mich nicht alleine im Auto lassen. Ja, so etwas nenne ich wirklich einen Siebten Sinn.

Hin und wieder habe ich auch so einen Siebten Sinn, das kennt mein Freund auch schon, mache Sachen, die gut sind, die ich später aber nicht erklären kann (die wir anders geplant hatten), aber bisher nicht so gravierende Sachen wie damals mit diesem Autounfall.

So, und jetzt noch zum heutigen Training. Das war wieder (wie immer) ein sehr gutes Training. Zum einen gut auf die Gegebenheiten, also auf meine Erkältung angepasst (nicht zu intensiv), aber dennoch auch fordernd, also mit ein paar Herausforderungen, so dass es dabei nicht "langweilig" wurde, nicht zu einfach wurde (kurz vor dem Training habe ich noch Nasenspray genommen, so dass ich dabei relativ gut Luft bekommen habe). Eine sehr gute Mischung.

Das Aufwärmtraining war schon ein guter Mix aus leichtem Laufen auf der Stelle, ein paar Kniebeugen sowie leichten Burpees (runter in die Liegestütz-Position und wieder hoch).

Heute fielen mir die meisten Übungen schwer. Vielleicht ist mein Körper von der Erkältung auch einfach nur geschwächt. Aber trotzdem ist die Bewegung an sich für mich halt sehr wichtig. Wie schon geschrieben, ich möchte am Samstag Abend so schmerzfrei wie möglich ins neue Jahr rutschen.

Zum einen gerade Stehen und die 5 kg Hantel mit gestreckten Armen waagerecht nach vorne halten. Schon damit musste ich kämpfen, die Arme wurden immer schwerer.

Dann leichte Kniebeugen, dabei die Arme im Wechsel mit der 3 kg Hantel nach vorne und zur Seite schwenken (Schulterhöhe), die Arme dabei nicht ganz absenken (beim Wechseln). Auch das fiel mir sehr schwer (dabei gab ich auch kurz auf, weil ich die Spannung nicht mehr halten konnte).

Danach gerade vorbeugen und mit den Hanteln seitliches "Butterfly" (Arme seitlich fast gestreckt nach hinten hochziehen), was ich einigermaßen gut hinbekommen habe (immerhin "eine" Übung, die heute gut geklappt hat).

Dann ging es auf dem Boden, auf der Matte weiter.

Auf den Rücken legen, die Fersen auf das Steppbrett und hoch zur Brücke. Zuerst ein paar Mal hoch und runter wippen. Dann dabei etwas laufen, also die Fersen etwas vom Steppbrett anheben.

Das fiel mir auch sehr schwer, aber ich habe es geschafft. Dabei habe ich die ganze Zeit an die Schmerzen in meinen Beinen gedacht, dass ich diese Schmerzen zur Zeit so gut im Griff habe und dass mir diese Übung zur Stärkung der Muskulatur ganz bestimmt gut helfen wird.

Also "keine Müdigkeit vortäuschen", Zähne zusammenbeißen und weiter ging es (ich will gesund sein, ich will so wenig Schmerzen wie möglich haben). Ja, diese Übung habe ich gut durchgezogen.

Dann ganz auf die Matte (also mit den Füßen wieder runter auf die Matte), auf die Fersen und wieder hoch zur Brücke, dieses Mal dabei Laufen, das Bein strecken. Mit dieser Variante, also auf den Fersen, ist diese Übung viel schwerer, viel intensiver, als wenn man dabei auf dem flachen Fuß steht.

Nach Unterarmstützen auf dem Steppbrett folgten dann noch Crunches in verschiedenen Varianten, mal seitliche (also mehr seitlich hochkommen) und mal gerade.

Danach kam noch eine intensive Variante der seitlichen Stütze, was ich mit Kraftanstrengung aber gut hinbekommen habe. Dieses Mal mit angebeugten Beinen (also auf den Knien), Hüfte hochdrücken, oben 5 x hochwippen, dann kurz runter ablegen und wieder hoch, 5 x hochwippen. Mit jeder Wiederholung wurde es schwerer, die Spannung im Rumpf oben stabil zu halten, den Körper dabei gerade zu bekommen.

Dabei haben wir wieder mehrere sehr interessante Gespräche geführt, so dass ich, wie immer, bei den Übungen sehr gut "abgelenkt" war (bei ein paar Übungen, insbesondere bei der Brücke auf dem Steppbrett und auf den Fersen, hätte ich sonst wahrscheinlich schon früher aufgegeben, aber so habe ich die Übungen wieder "nebenbei" durchgezogen).

Alles in allem war es wieder ein sehr gutes, auf meine Erkältung angepasstes Training.

Direkt nach dem Training war ich total kaputt und habe etwa 3/4 Stunde geschlafen. Danach habe ich dann zwar noch geduscht und meine Sachen für morgen sortiert, aber alles schön langsam, in aller Ruhe, bloss keine Hektik.

Kommentare

12:57 30.12.2016
Ja, ich weiß, das mit dem Autounfall liest sich etwas "verrückt". Aber genauso ist es damals gewesen. Meine Familie spricht heute noch darüber. Meine Mutter kann es bis heute nicht erklären. Im Laufe der Zeit waren noch ein paar andere Situationen, in denen sie richtig reagiert hat, aber keine so gravierenden wie bei diesem Unfall.
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01:21 30.12.2016
Das mit dem Auffahrunfall ohne Dich liest sich ja wirklich gruselig, dann auch weiterhin ...
Good luck!
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2016-12-29 21:08